Christen und messianische Juden - Ihr Stand, ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Ansichten
21.6.13
Antizionismus im palästinensischen Christentum
8.3.13
Heuschrecken - die Plage
Ausgerechnet kurz vor dem Pessach-Fest, mit dem die Juden die Flucht aus der ägyptischen Gefangenschaft feiern, drohten Heuschrecken in den Süden Israels einzufallen.
Das Timing war offenbar zu passend, um Anspielungen auf die Bibel gänzlich zu unterlassen: Vor dem Exodus der Juden brachen laut der Bibel zehn Plagen über Ägypten herein, und die achte bestand aus: Heuschrecken.
Eine völlige Entwarnung gab es allerdings noch nicht.
Der Schwarm entstand laut FAO im Südosten Ägyptens im Grenzgebiet zum Sudan und zog am Roten Meer entlang bis nach Kairo. Von dort aus trugen ihn östliche Winde über die Sinai-Halbinsel in Richtung Israel.
26.11.07
Ein jüdischer Staat
Wenn Israel nicht jüdisch wäre, müsste man selbstverständlich das Recht auf Rückkehr und das Grundgesetz zur Würde und Freiheit des Menschen für ungültig erklären, das Israels Werte als jüdischer und demokratischer Staat festlegt. Wenn Israel nicht jüdisch wäre, müsste man eine neue Nationalhymne anstelle der Hatikva finden.
Wenn Israel nicht jüdisch wäre, wäre es nicht katholisch und auch nicht buddhistisch. Es wäre arabisch-muslimisch – auch wenn der Weg dahin über einen binationalen Staat ginge. Wenn Israel nicht jüdisch wäre, würde es nie zwei Staaten für zwei Völker geben.
Wenn Israel (vorübergehender Name) arabisch-muslimisch wäre, wäre es wohl kaum demokratisch. Zuallererst würden Journalisten, Akademiker und Intellektuelle flüchten, während die aus arabischen Ländern Stammenden hier bleiben würden. Sie sind von arabischer Herrschaft in den jüdischen Staat geflohen, aber diese Herrschaft, die sie erniedrigt und unterdrückt hat, würde sie wieder einholen.
All dies wird natürlich nicht geschehen, doch ist es wichtig zu wissen, wie sehr die Forderung berechtigt ist, Israel als jüdischen und demokratischen Staat zu definieren. Man sagt uns, dass die Existenz einer großen arabischen Minderheit in unserer Mitte uns an dieser Definition hindern müsse, da die Definition eines Staates ohne Einbeziehung der Minderheit nicht demokratisch sei. Als aber die UNO die Gründung eines jüdischen Staates im Land Israel verkündet hat, lag der Anteil der Araber bei über 40 Prozent, und dennoch sah die Vollversammlung keinen Widerspruch zwischen dieser Realität und der Definition eines jüdischen Staates. Die Antizionisten sagen: Die Realität ändert sich. Heute befinden wir uns in einer postnationalen Ära. Doch auch in einer solchen Ära sind die europäischen Staaten mehrheitlich Nationalstaaten, in denen es zum Teil sehr große Minderheiten gibt.
Tatsächlich besteht selbstverständlich keinerlei Rechtfertigung dafür, Israel nicht als jüdischen und demokratischen Staat anzuerkennen. Der Oberste Gerichtshof hat die Hauptcharakteristika der Jüdischkeit des Staates wiederholt definiert. Zu ihnen gehören die hebräische Sprache als primäre Amtssprache, die Ruhetage gemäß der jüdischen Tradition und auch eine jüdische Mehrheit in Israel (ja, ja, auch dies!).Man sagt uns, dass ein ‚jüdischer Staat’ den Verdacht eines religiös-halachischen Staates erweckt und man höchstens von einem ‚Judenstaat’ – nach dem Buchtitel Herzls - sprechen könne. Doch Herzl selbst sah keinen Unterschied zwischen den beiden und gestattete die Übersetzung seines Buches in andere Sprachen unter dem Titel ‚jüdischer Staat’.
Die UN-Vollversammlung dachte gewiss nicht an einen halachischen Staat; und auch nicht Ben-Gurion, der die Unabhängigkeitserklärung verfasste; und auch nicht der frühere Präsident des Obersten Gerichtshofs, Ehud Barak, der den harten Kern des jüdischen Staates definiert hat. Und was bringen Namensänderungen? Wären die Palästinenser denn mit dem ‚Judenstaat’ einverstanden? Ganz im Gegenteil – man würde sofort anprangern, dass ein solcher Staat vielfach schlimmer wäre, da er die arabischen Bürger überhaupt nicht erwähnt?
Wenn Israel nicht jüdisch im religiös-halachischen Sinne sein soll, was ist dann der Sinn der Bezeichnung? Die Bedeutung hat sich seit Herzls Tagen nicht verändert: Die Juden sind, zumindest seit der Emanzipation, ein Volk. Ein Volk, das wichtige religiöse Komponenten besitzt und das, wie andere Völker auch, eine Beziehung zu seiner religiösen Vergangenheit besitzt. Die religiöse Vergangenheit ist die Startbahn, von der der moderne Nationalismus aufgestiegen ist.
Sicherlich, bei den Juden hat sich der Start verspätet, und daher dauert der Kampf um die Befreiung von der Religion noch an, während er bei anderen Völkern bereits zum Abschluss gekommen ist. Der Staat Israel ist der Staat dieses Volkes in allen seinen Komponenten, und er muss auch der Staat aller Nichtjuden unter seinen Bürgern sein, auch der großen muslimischen Minderheit, deren Führer sich von ihrer Staatszugehörigkeit entfremden.
Der Staat kann nicht mit einem Teil des jüdischen Volkes identifiziert werden. Er ist die gemeinsame Heimstätte für alle - Juden und Nichtjuden, Religiöse, Traditionelle und Säkulare -, und er darf zwischen den verschiedenen Komponenten nicht diskriminieren. Ja, es gibt Fehler in der israelischen Staatsverfassung, und das Fehlen der Zivilehe ist einer der schwersten von ihnen. Das Israelis religiösen Rechtsinstanzen unterworfen sind, widerspricht unserem demokratischen Charakter.
Doch ist dies nicht der Grund, aus dem die arabische Führung in Israel und der palästinensische Präsident gegen die Definition Israels als jüdischer Staat opponieren. Im Gegenteil – sie streben selbst danach, einen religiösen, fanatischen und antidemokratischen Staat zu errichten. Ihr Widerstand richtet sich gegen die Existenz eines jüdischen und demokratischen Staates in ‚ihrer’ Region. Sie sehnen sich wirklich nach der albtraumhaften Vision eines Nicht-Israels, mit der dieser Artikel begonnen hat.Amnon Rubinstein, Maariv 24.11.2007
18.11.07
Den Zorn Gottes heraufbeschwören
Eine Gruppe von Rabbis des rechten Flügels haben in einem offenen Brief an US Präsident Bush gefordert, die geplante Nahost Friedenskonferenz in Annapolis abzusagen, weil er sonst den Zorn des Allmächtigen herausfordern würde. Die Rabbiner bezogen sich auf die Unterstützung Amerikas bei dem Rückzug aus den jüdischen Siedlungen im Jahr 2005, womit die Katastrophe durch den Wirbelsturm Katrina heraufbeschworen wurde.
"Das Land Israel gehört dem israelischen Volk. Gott wird jeden strafen, der Israel nötigt, Teile seines Landes aufzugeben", so einer der Unterzeichner des Briefes, Rabbi Meir Druckman. "Ohne Zweifel war die Flut in New Orleans durch den Hurricane Katrina eine Strafe Gottes für die Aufgabe der Siedlungen in Gaza und der nördlichen Westbank....können wir Gottes Hand in dem er Auge um Auge fordert wirklich ignorieren?"
"Jetzt steht uns durch die Initiativen der Annapolis Konferenz wieder eine Aussiedlung von Juden aus Judäa und Samaria bevor und dass wir ihre Städte Terrororganisationen überlassen müssen. Und wieder sind die Förderer dieser Aktionen Präsident Bush und Condolezza Rice". Der Brief war an Präsidenten Bush geschrieben worden, weil bekannt ist, dass er an die Bibel glaubt. Die Rabbies sagen für die USA ein noch größeres Unglück heraus, wenn sie Israel zwingen die ganze Westbank aufzugeben.
Neta Sela, ynetnews/Israel Jewish Scene 11.06.07
13.8.07
Vortrag von Johannes Gerloff 24.07.07 Teil II
Israel, eine Großmacht mit dem Rücken zur Wand
Bibelarbeit über die Namen Jakob und Israel
Jakob, der Bruder Esaus, der sowohl diesen, als auch seinen Schwiegervater Laban betrogen hatte, war nach Norden geflüchtet und jetzt wieder auf dem Rückweg, um zu versuchen, sich mit seinem Bruder auszusöhnen. So lesen wir in Genesis 32 die Geschichte. Jeder kennt den Kampf des Jakob, der daraufhin folgte, bei dem Jakob einen neuen Namen erhielt (Genesis 32, 23-33).
Was für ein Mensch war Jakob eigentlich? Abgesehen davon, dass er den Segen des Vaters und damit die Verheißungen Gottes erhalten hatte, war er doch, bei genauerem Hinsehen, nicht der bessere der beiden Brüder. Jakob, hebr. jiakov
Wenn man alle Stellen in der Schrift betrachtet, wo Jakob erwähnt wird, oder das Volk Israel als „Haus Jakob“ oder als „Söhne Jakobs“ bezeichnet werden, dann findet man kein positives Bild mehr vor. (Beispiel: Maleachi 3, 6-7). Sogar über die Gottlosigkeit des Jakob wird gesprochen, (Röm. 11, 26).
Der berühmte Kampf mit Gott fand in der Schlucht von Jabok statt. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod, der sich Stunde um Stunde hinzieht und erst als die Morgendämmerung zu sehen ist, erhält Jakob von dem Gegenüber eine schmerzhafte Berührung an der Hüfte, was verschleiert darstellen soll, dass er an seinem empfindlichen Organ, das für die Zeugungsfähigkeit zuständig ist, getroffen wird. Jüdische Rabbiner betonen diesen Punkt in ihren Auslegungen, da es um die Nachkommenschaft Jakobs geht. Wir alle wissen, wie die Sache endet und Jakob bekommt seinen neuen Namen: ISRAEL.
Entgegen der üblichen Meinung und vielen Übersetzungen, Israel hieße Gotteskämpfer, heißt Israel, hebr.: jis-ra-el
In unseren heutigen Diskussionen und Betrachtungen des heutigen Israels, legen wir oftmals zu viel Gewicht auf das Handeln, oder nicht Handeln oder das Benehmen der Israelis. Bei kritischen Berichten wollen wir Israel sofort verteidigen, und manche bekommen sogar Zweifel über die Auserwählung Israels, bei negativen Nachrichten über die politische und gesellschaftliche Situation.
Wir sollten aber unseren Fokus auf die wahre Bedeutung des Namens Israel richten: Gott wird streiten – Gott wird kämpfen! Das ist im Namen ISRAEL zusammengefasst. „Der Herr wird für euch kämpfen, ihr aber werdet stille sein!“ Diesen Ausspruch tat Mose um das Volk zu beruhigen, als sie durch das Schilfmeer gehen sollten.
Im Namen Israel steckt aber auch noch der Name: SARA = Fürstin, Herrscherin, und somit der Anspruch Gottes zu herrschen. Unser Bekenntnis für die Zukunft: „Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören und sagen: Nur in dem HERRN ist Gerechtigkeit“ (Jesaja 45, 23) ist hier zusammengefasst. Das ist auch der Grund, warum Moslems, die diesen Herrschaftsanspruch erkannt haben und ihn als große Herausforderung für sich sehen, sich bis aufs Blut dagegen wehren, während Christen reglos bleiben. Deswegen sollten wir im Hinblick auf unsere Beschäftigung mit Israel Gottes Absichten, dass er nicht nur kämpft, sondern auch herrschen wird, nicht aus den Augen verlieren.
Zusammenfassung aus dem Vortrag v. Johannes Gerloff am 24.07.2007 Christuskirche, Reutlingen
29.6.07
Messianische Juden in Israel
Dies ist ein Bericht über eine messianische Familie und die Bewohner im Moshav Jad Ha-Schmona, ausgestrahlt von Channel 2 des israelischen Fernsehens am 23. Febr. 2007. Er berichtet über die Ausbreitung Glaubens an Jeshua unter Juden und die Zunahme der messianischen Gemeinden in Israel.
24.5.07
17.5.07
Jerusalem aus Gold
"Yerushalajim shel Sahav"
Die Luft der Berge, klar wie Wein, und der Duft der Pinien
- wird auf dem Windhauch der Dämmerung zum Klang der Glocken getragen.
- Und im Schlummer von Baum und Stein eingehüllt in ihrem Traum
- ist die Stadt, die einsam steht, und mitten hindurch geht eine Mauer.
- Refrain:
- Jerusalem von Gold
- Und von Bronze und von Licht
- Hey, für all deine Lieder
- bin ich die Violine.
- Ach, die Brunnen sind ausgetrocknet und siehe, der Marktplatz ist leer.
- kaum strömen Menschen zum Tempelberg in der Altstadt,
- und in den Felshöhlen heulen die Winde,
- und niemand geht mehr zum Toten Meer hinunter auf der Straße nach Jericho.
Oh, so komme ich heute, um dir zu singen und dich zu krönen,
als der kleinste deiner jungen Kinder und der letzte aller Dichter, denn dein Name brennt auf den Lippen, wie der Kuss eines Seraphs
Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, die du ganz aus Gold bist.
Wir sind zu den Brunnen zurückgekehrt, zu dem Markt auf dem großen Platz.
Ein Shofar tönt auf dem Tempelberg in der Altstadt. Und in den Höhlen in den Bergen strahlen tausend Sonnen.
Wir werden wieder zum Toten Meer hinabsteigen auf dem Weg nach Jericho.
Das Lied über Jerusalem wurde 1967 von Naomi Shemer zum Unabhängigkeitstag am 15. Mai 1967 komponiert. In der zweiten Strophe wird die Trauer über die Teilung der Stadt ausgedrückt und dass die Juden nicht zur Klagemauer gelangen konnten. Einige Wochen später im Juni 1967 wurde Jerusalem im Sechs-Tage-Krieg wieder vereint und der Tempelberg war für die Juden wieder zugänglich. Die letzten zwei Strophen wurden dann erst hinzugefügt, und seit diesem Tag ist „Jerushalajim shel zahav“ in Israel so etwas wie eine zweite Nationalhymne.
Kaum eine Lied drückt so sinnlich in so verzweifelten, aus dem Herzen kommenden Worten die Liebe zu dieser einen Stadt aus. Jerusalem, die berühmteste Stadt der Welt, die schönste Stadt der Welt. Viele Menschen, viele Religionen möchten sie ihr Eigen nennen, die Stadt, die Gott, dem Ewigen, gehört.
Mehr über "Jerushalajim shel zahav":
jerusalemonline.com/specials13.asp
cs.wustl.edu.pdfjerusalemofgold.co.il
14.5.07
Jerusalem Tag

Israel und die jüdische Welt feiern seit gestern die 40 jährige Wiedervereinigung Jerusalems. Die EU hat offiziell erklärt, die Feiern zum Jahrestag zu boykottieren. Es haben dennoch 20 Botschafter verschiedener Nationen ihre Teilnahme angekündigt, dazu auch einige aus EU Ländern. Der eigentliche „Jerusalem-Tag“ ist am 28. Tag des Monats Ajar (wäre 16. Mai), aber die Feiern werden die ganze Woche über dauern. Die wöchentliche Sitzung des Kabinetts am Sonntag wird hauptsächlich Jerusalem gewidmet sein.
Morgen wird es ein Musikfestival mit den Sängern Avihu Medina, Shuli Natan u.a. geben. Die Stadtmauer, die Brücken und Straßen werden auf besondere Weise beleuchtet sein. Eine Parade am Dienstag Abend, die „farmers' parade“, mit Ausstellungen, Flößen, Traktoren, Kapellen, Tänzern und Akrobaten wird bis zu 10.000 Zuschauer anlocken. Eine Straßen-Theatergruppe wird Szenen aus der Gründerzeit Israels spielen und Zirkusvorstellungen und sportliche Spiele werden überall in der Stadt zu sehen sein. Ein Festival im Park wird das Fest am Abend abrunden. Die religiöseren Israelis werden das Fest mehr in den Synagogen und Thora-Studiums Sälen begehen.
Tausende Kinder werden Mittwoch beim traditionellen „rikuddgalim“ dem Flaggentanz von der City zur Klagemauer marschieren. Alle Museen sind an diesem Tag bei freiem Eintritt geöffnet und am Abend des eigentlichen Feiertages wird sich die Fallschirmjäger Brigade, die die Altstadt 1967 befreit hat, in einem feierlichen Event in „Sultans Pool“ zeigen. Der Donnerstag wird mit der „Tour de Jerusalem“, einem großen Radrennen gefüllt sein.
Der geplante Boykott der EU, der den Festivitäten einen Dämpfer aufsetzt, wurde durch den deutschen Botschafter in Israel damit begründet, dass die EU nicht an einem Ereignis teilnehmen kann, dass die Anerkennung der bestehenden Grenzen impliziert. Schlimmer noch für Israel: auch die Botschaft der USA hat die Teilnahme abgesagt. Die USA sind Israel eine offizielle Erklärung, warum Botschafter Richard Jones dem Fest fernbleibt, schuldig geblieben. Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski erklärte dazu: „Jeder der Jerusalem nicht als die Hauptstadt Israels anerkennt, anerkennt auch nicht den Staat Israel.“
Aus Arutz Sheva
10.5.07
Abrechnung mit Israels Führung
Ministerpräsident Ehud Olmert, Verteidigungsminister Amir Peretz und der bereits zurückgetretene Armee-Chef Dan Halutz mussten vor der Winograd Kommission, zur Untersuchung der Fehler der israelischen Führung im letzten Libanonkrieg, aussagen. Ihre Zeugenaussagen wurden jetzt veröffentlicht.
Olmert sagte aus, dass er mit viel Verwirrung beim Antreten der Regierungsgeschäfte zu kämpfen hatte, nach der Krankheit von Ariel Sharon, und den allgemeinen politischen Umbrüchen. Dazu die neue Partei, die noch im Entstehen war und die unsichere Lage, als niemand wusste, ob Sharon noch mal in sein Amt zurückkehren würde, oder nicht. Bezüglich des Wirrwarrs im Libanon und der ständigen Bedrohungen von der Hisbollah, war es an ihm, sofortige Entscheidungen zu treffen und dabei verließ er sich auf seinen Verteidigungsminister, dass die IDF für einen Angriff bereit wären.
Peretz wiederum wurde, wie er aussagte, nicht darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Armee unvorbereitet war und nicht genug trainiert wäre für einen größeren Einsatz. Anscheinend hatten sich beide auf Aussagen des Armee-Chefs bezüglich der Bereitschaft der IDF verlassen, die aber falsch waren. Die Fehler insgesamt waren wohl so gravierend, dass es Meinungen gibt, nach denen die jetzt noch bestehende Existenz Israels ein reines Wunder ist.
9.5.07
Prophetie in der Bibel
Was ist Prophetie? Es geht eigentlich gar nicht um Vorhersagen von Geschehnissen oder die Ereignisse in der Zukunft. Es geht um das Aussprechen von Gottes Willen. In der Prophetie wird enthüllt, was im Herzen Gottes ist. Es wird ausgesprochen, was Gott, der Ewige, im Sinn hat. Und das betrifft immer die Vergangenheit und die Zukunft.
Jesaja 46 sagt in Vers 9 – 11 “Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus, .....Ja, ich habe es geredet, ja, ich werde es auch kommen lassen.“
520 Ereignisse werden in der Bibel vorhergesagt und bis auf 19 Ereignisse sind alle bereits eingetreten. Die 19 ausstehenden Ereignisse enthalten auch die großartigsten: die Juden werden ihren Messias erkennen, Jesus wird nach Jerusalem zurückkommen, Jesus wird seine Braut heimholen. Gott, der Herr, sagt seinem Volk (in Genesis) wer er ist: „ICH BIN, der ICH BIN“ , der Ewige. In hebräisch: J-H-W, der war, der ist, der sein wird. Und Jesus, die Erfüllung des Wortes sagt: „ICH BIN – das Brot, das Licht der Welt, der gute Hirte, der Weg, die Tür......“ Das Zeugnis Jesus Christus selbst ist prophetisch und gleichzeitig Erfüllung. (Offenbarung 19, 10)
Wir haben aber keinen Grund, betrübt darüber zu sein, dass wir die Erfüllung der Prophetie Jesus als Mensch auf der Erde nicht miterlebt haben. Denn heute erfüllen sich immer noch Prophetien vor unseren Augen. Was Prophetien und Weissagungen für uns heute bedeuten, darüber sagt Paulus in dem Brief an die Epheser etwas: „denn alles, was offenbar wird, ist Licht.... . Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise! Kauft die rechte Zeit aus! Denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist!“ (Eph. 5, 14-17). Wenn wir hinschauen und nach Gottes Sinn leben, erkennen wir, wo und wie sich Gottes Ankündigungen heute im 21. Jahrhundert erfüllen.
(Beispiel 1 - Jes. 43,6: „Ich werde zum Norden sagen: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring meine Söhne von fern her und meine Töchter vom Ende der Erde.“ - Die größte Anzahl von Juden, die heimgekehrt sind in ihr Land, sind aus dem Norden, den ehemaligen Sowjetrepubliken. Beispiel 2 - Daniel 12, 4: englisch: „many shall run to and fro, and knowledge shall be increased.“ - das hin- und herrennen bezieht sich auf die Mobilität in der heutigen Zeit. Noch nie haben sich so viele Menschen in so großer Geschwindigkeit zwischen den Ländern der Erde hin- und herbewegt. Die Zunahme des Wissens bezieht sich auf das World-Wide-Web / Internet, wo Unmengen von Daten gespeichert, verbreitet und ausgetauscht werden können, und allen zugänglich gemacht werden können.)
Was Israel betrifft, so ist Gottes Volk gewissermaßen ein Barometer und ein Thermometer, an dem zu sehen ist, wie krank oder gesund andere Nationen sind. In welchem Verhältnis steht eine Nation zu Israel? Welche Staaten werden gesegnet, weil sie Israel-freundlich sind, welche Länder ziehen Unglück auf sich, weil sie Israel bekämpfen? Es wird sich vor unseren Augen zeigen. Denn der Geist Gottes ist zu uns gesandt worden, um das Herz und den Sinn Gottes, des HERRN, zu offenbaren.
Lance Lambert, Prophetische Lehrkonferenz am 28.04.07 in Altensteig.
26.4.07
Biblische Prophetien
Am heutigen Tag, an dem ich dieses blog neu erstellt habe, sind diese Verse aus der Bibel als Tageslosung ausgewählt worden:
Buch Hesekiel - Kapitel 28, Vers 25 (Elberfelder)
So spricht der Ewige, der HERR: Wenn ich das Haus Israel aus den Völkern sammle, unter die sie zerstreut worden sind, und ich mich an ihnen vor den Augen der Nationen als heilig erweise, dann werden sie in ihrem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe.
Brief des Paulus an die Römer - Kapitel 11, Vers 28
Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte um der Väter willen. Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.






