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30.5.07

Zehn Beispiele, wie Israel in der Welt gesondert behandelt wird

von: David Harris

David Letterman ist ein in den USA beliebter Talk-Show Moderator, der mit seinen Gästen immer wieder gerne irgendwelche Top-Ten Listen aufstellt, die meisten dienen dazu, die Zuschauer zu unterhalten und zu amüsieren.
Ich habe auch eine Top-Ten Liste bei mir, die aber traurigerweise gar nichts Lustiges an sich hat. Sie zählt auf, in welcher Weise Israel ungleich von allen Nationen in der Welt behandelt wird.

Dies ist meine Liste. Der Leser möge andere Beispiele, die ihm unangenehm aufgefallen sind, hinzufügen.

Erstens: Israel ist das einzige UN Mitglied, dessen Existenzrecht unter ständiger Bedrohung steht. Trotz der Tatsache, das Israel aus der Ausdrücklichkeit der Resolution der UNO heraus errichtet wurde und seit 1949 ein Mitglied der Weltorganisation ist, gibt es da diesen unerbittlichen Chor von Ländern, Institutionen und Individuen, die Israel die politische Legitimation absprechen. Niemand würde auf die Idee kommen, das Existenzrecht Lybiens, Saudi Arabiens oder etwa Syriens in Frage zu stellen. Warum aber ist die Jagdsaison auf Israel ewig? Als wenn wir die Antwort nicht wüssten.

Zweitens: Israel ist der einzige UN Mitgliedsstaat, der öffentlich von einem anderen Mitgliedsstaat zum Ziel der Vernichtung erklärt wird. Denken Sie darüber nach! Der iranische Präsident ruft dazu auf, Israel von der Landkarte zu löschen. Gibt es irgend ein anderes Land in der Welt, das sich mit solch einem offenen Ruf zur Zerstörung seines ganzen Volkes konfrontiert sieht?

Drittens: Israel ist das einzige Land, dessen Hauptstadt, Jerusalem, von den anderen Nationen nicht anerkannt wird. Durchdenken Sie die Absurdität dieser Tatsache. Die Auslandsdiplomaten leben in Tel-Aviv während sie praktisch all ihre Aktivitäten in Jerusalem ausführen. Zwar hat keine der westlichen Nationen etwas gegen Israels Anwesenheit im westlichen Teil Jerusalems, wo sich auch der Regierungssitz des PM, die Knesset und das Außenministerium befinden, aber die Auslandsbotschaften sucht man dort vergeblich. Schaut man sich Aufstellungen von Hauptstädten an oder die Geburtsorte in Pässen, dann stellt sich das so dar: Paris - Frankreich; Tokio – Japan; Pretoria – Südafrika; Lima – Peru... und Jerusalem – sans country, sozusagen verwaist.

Viertens: Die UNO hat zwei Behörden, die sich um Flüchtlinge kümmern. Eine, das Flüchtlingskommissariat (UNHCR), ist für die gesamte Flüchtlingspopulation der Welt zuständig, die andere, die United Nations Refugee and Works Administration (UNRWA), nur für palästinensische Flüchtlinge. Aber das Kuriose ist, mit zwei Strukturen und zwei Bürokratien haben die beiden auch noch zwei verschiedene Mandate. UNHCR hilft Flüchtlingen bei der Rückkehr, und zwar genau denen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Was wiederum die UNRWA nicht tut. Sie hat die Aufgabe (lt. UNRWA offizielle Definition von Flüchtlingen) den Nachkommen der Personen, die 1948 Flüchtlinge wurden mit allen Mitteln zu helfen. Als der damalige Direktor John Blanford, vorschlug, die palästinensischen Flüchtlinge in den arabischen Ländern anzusiedeln, diese Länder das aber verweigerten, führte das zu Blanfords Rücktritt. Die Botschaft war klar und kein UN Beamter hat danach nochmal solch einen Versuch unternommen.

Fünftens: Israel ist das einzige Land, dass alle seine Hauptkriege, zur Verteidigung und zum Erhalt seiner Existenz, gewonnen hat, und sich dennoch mit besiegten Gegnern konfrontiert sieht, die alle Friedensbedingungen diktieren wollen. Dabei haben diese Gegner ironischerweise dann auch noch Unterstützung von solchen Ländern bekommen, die, selbst siegreich, die Grenzregulierungen ihrer Gebiete für sich beanspruchten und auch durchführten.

Sechstens: Israel ist das einzige Land, das namentlich verurteilt wurde, seit 2006 der neue UNO-Menschenrechtsrat eingerichtet wurde – und das nicht einmal, nein neunmal! Seltsamerweise – oder vielleicht auch nicht – hat diese UN Institution bis jetzt noch keine einzige Resolution angewendet, die ein Land einer wahren Menschenrechtsverletzung bezichtigt. Als schließlich die Darfur-Problematik diskutiert wurde, hat der Rat zu seiner Schande sich davor gescheut, auch nur mit dem Finger auf den Sudan zu zeigen.

Siebtens: Israel ist das einzige Land, das kein Vollmitglied von einem der regionalen Bündnisblöcke – Afrika, Asien, Osteuropa, Lateinamerika und Westeuropa und den anderen (WEOG) – ist, obwohl das gegen den Geist der UN Charta verstößt. Die Blöcke legen die Berechtigung und Eignung bei einer Kandidatur für Schlüsselpositionen in der UN fest. Zwar konnte Israel 2000 einen Durchbruch erringen und wurde Mitglied der WEOG, aber seine Mitgliedschaft ist auf New York beschränkt, auf keine anderen UN Zentren, und außerdem nur unter Vorbehalt und befristet.

Achtens: Israel ist das einzige Land, dass täglich Angriffsziel der drei Institutionen der UNO wird, die eigens dazu eingerichtet wurden, die Sache der Palästinenser voranzutreiben und Israel zu schmähen: der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Ausübung der Unveräußerlichen Rechte des Palästinensischen Volkes; das Sonderkomitee zur Untersuchung israelischer Praktiken die Menschenrechte des palästinensischen Volkes und anderer Araber in den besetzten Gebieten betreffend und die Abteilung für die Rechte der Palästinenser in der Hauptabteilung Politische Angelegenheiten des Sekretariats der Vereinten Nationen.

Neuntens: Israel ist das einzige Land, dass einem Boykott der britischen nationalen Journalisten-Vereinigung ausgesetzt ist. Ein früherer Boykott gegen israelische akademische Institutionen wurde aus technischen Gründen und diversen Verwicklungen aufgehoben. Nun wird schon wieder der Ruf von der britischen Ärztekammer laut, die entsprechende israelische Gegenorganisation von der „World Medical Associaton“ auszuschließen.

Zehntens: Israel ist das einzige Land, in dem es Leute gibt, die zur Mehrheit seiner Bevölkerung, wie z. B. den Juden, gehören, aber öffentlich fordern – aus politischen oder religiösen Gründen – den Staat, in dem sie leben, aufzulösen. Oder gibt es etwa etwas Vergleichbares zu den religiösen Stimmen der Neturei Karta zum Beispiel, die nach Teheran gereist sind, um sich öffentlich mit einem Führer, der Israels Vernichtung sucht, zu vereinigen? Oder zum Beispiel diese politischen Extremisten, die versuchen, den Staat Israel in Frage zu stellen und eine Ein-Staaten-Lösung fordern? Ich glaube, wir sprechen hier von unseren eigenen schlimmsten Feinden.....

Nur einen dieser Punkte angehen zu wollen, geschweige denn alle zehn, ist ein gewaltiges Unterfangen, das ist die traurige Wahrheit. Und diese Liste ist, wie schon gesagt, noch nicht einmal vollständig. Aber man bekommt hiermit eine Ahnung, was sich wirklich hinter den täglichen Schlagzeilen verbirgt. In einem alten Werbespruch heißt es: „Du brauchst nicht jüdisch zu sein, um Levy's Roggenbrot zu lieben!“. Nun, man muss auch kein begeisterter Pro-Israel Aktivist zu sein, um angesichts dieser Aufstellung von ungerechten Ungleichheiten bei der Behandlung Israels, Beklemmung zu verspüren. Alles was es braucht ist den Willen zur Empörung, darüber, dass solche Dinge sich vor unseren Augen abspielen.

aus: blogcentral.jpost.com // In the Trenches // – 9.Mai 2007

von: David Harris, American Jewish Committee (AJC) Executive Director

Was ist die UNO eigentlich für ein "Verein"? Dazu eine interessante Ausführung von Melanie Phillips.

29.4.07

Die Nachkommen Ismaels

Dass Jakob, der später Israel wurde, der Urvater der Juden ist ist jedem klar. aber ist dann Ismael der Urvater der Moslems oder der Araber ?

In der Bibel steht folgendes: Genesis 17, Vers 15

Und Gott sprach zu Abraham: Deine Frau Sarai sollst du nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein! Und ich werde sie segnen, und auch von ihr gebe ich dir einen Sohn; und ich werde sie segnen, und sie wird zu Nationen werden; Könige von Völkern sollen von ihr kommen. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Sollte einem Hundertjährigen ein Kind geboren werden, und sollte Sara, eine Neunzigjährige, etwa gebären?

Als Abraham von Gott seinen Plan mit ihm hörte, lachte er. Warum? Aus zwei Gründen: Er glaubte nicht, dass Gott, der Herr, die biologischen Grenzen einfach übergehen könnte, und dem sehr alten Ehepaar noch Kindersegen bescheren könnte. Und außerdem lachte er, weil er Gottes Versprechen, ihm viele Nachkommen zu geben, nach jahrelanger Warterei ja schließlich eigenmächtig vorgegriffen hatte. Er und Sara hatten also durch Hagar die Magd, die sozusagen als Leihmutter fungierte, einen Sohn: Ismael. Und so hielt Abraham Gottes Plan nicht für lächerlich sondern auch für überflüssig. Er kannte Gott, den Ewigen, eben noch nicht.

Gott, der Herr, reagiert zwar nicht zornig über Abrahams Hohnlachen und naives Verhalten, aber er wird klar und deutlich, was seinen Willen betrifft: Und Gott sprach: Nein, sondern Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären. Und du sollst ihm den Namen Isaak geben! Und ich werde meinen Bund mit ihm aufrichten zu einem ewigen Bund für seine Nachkommen nach ihm. (Vers 19). Und dann zeigt Gott seinen Großmut gegenüber Abrahams eigenmächtigem Handeln: Vers 20: Aber auch für Ismael habe ich dich erhört: Siehe, ich werde ihn segnen und werde ihn fruchtbar machen und ihn sehr, sehr mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich werde ihn zu einer großen Nation machen.

Hier erkennt man den Unterschied zwischen den Zusagen für Ismael und für Isaak: Ismael bekommt den Segen, Isaak bekommt den Bund! Gott, der Herr, sagt es dann noch mal mit Nachdruck und für jeden unmissverständlich: Vers 21: Aber meinen Bund werde ich mit Isaak aufrichten, den Sara dir im nächsten Jahr um diese Zeit gebären wird.

Wenn wir Nachkommen Ismaels in der Geschichte und heute anschauen, dann können wir den Segen wirklich feststellen: die größten Ölvorkommen der Welt in den arabischen Staaten, große Macht des Osmanischen Reiches, der Reichtum und große politische Einfluss Saudi-Arabiens usw. Dagegen haben die Nachkommen Isaaks mit dem Bund das anscheinend schlechtere Los gezogen: keine Bodenschätze, stattdessen viel Leiden, Verfolgung, Zerstreuung, der Hass der Welt bis heute..... Wer kann es den Juden verdenken, wenn manche von ihnen sagen, sie wären lieber nicht das Volk des Bundes geworden; sie würden gerne darauf verzichten, die Auserwählten zu sein, und manche hadern mit ihrem Los, Juden zu sein.

Der Konflikt im Nahen Osten hat nichts mit einem Streit zwischen den Nachkommen Ismaels und Israels zu tun, oder dass die Nachkommen Ismaels in irgendeiner Weise die Bösen oder die Verdammten wären.

Vielmehr sind die Nachkommen Ismaels, die Völker, die daraus entstanden sind, durch den Islam unter die Herrschaft eines anderen Gottes gekommen. Der Gott, den die Moslem anbeten ist nicht Gott ,Jahwe, der Ewige, der Schöpfer der Welt und aller Menschen, nicht der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Genau genommen ist der Islam die ultimative Ersatztheologie, die Mohammed raffiniert eingesetzt hat, um die Menschen in den Machtbann seines Gottes zu bekommen, indem er die einfache Rechung aufmachte: Die Juden haben es versemmelt und wurden von Gott verworfen, die Christen haben es auch nicht hingekriegt, die Menschen zu erlösen, deswegen ist der Islam die wahre Religion für das Seelenheil der Menschen. Der Islam ersetzt somit beide, das Judentum und das Christentum.

Für die Moslems ist der Islam das Haus des Friedens und alle, die nicht dem Islam angehören, befinden sich im Haus des Krieges. Sie die Ungläubigen, und sie, vor allem aber die Juden und die Christen dürfen und müssen daher bekämpft werden. Wir müssen verstehen, dass Gott, der Herr, die Moslems liebt – und zwar alle, auch die gewalttätigen – und Er möchte, dass auch sie errettet werden und in sein Vaterhaus zurückkehren.

Willem Glashouwer, Präsident von „Christians for Israel International“ - Prophetische Lehrkonferenz am 28.04.07 in Altensteig.