Die Grünen-Nationalräte Geri Müller und Daniel Vischer (Präsident Gesellschaft Schweiz–Palästina) sind an vorderster Front dabei, aber auch der ehemalige NZZ-Nahostkorrespondent Arnold Hottinger oder die Basler Grossrätin Heidi Mück
(Grünes Bündnis) mischen mit. Als Mitglieder der internationalen
palästinensischen Organisation BDS (Boykott-Desinvestition-Sanktionen
gegen Israel) unterstützen, fördern und betreiben sie aktiv die
Delegitimierung Israels durch Verleumdung, Hetze und Agitation, die
nicht selten in massiven Drohungen gegen jene mündet, die sich der
BDS-Ideologie widersetzen.
So wurde Ex-Beatle Paul McCartney 2008 von Omar Bakri,
einem syrischen Terroristen und – wie Müller, Vischer, Hottinger und
Mück – enthusiastischen BDS-Unterstützer, mit dem Tod bedroht, sollte er
in Israel auftreten.
Die Aktivitäten der BDS France gegen ein Konzert des französischen
Jazzpianisten Jacky Terrasson am Red Sea Festival in Israel nahmen
derart überhand, dass sich Terrassons Manager und Konzertveranstalter
Christophe Deghelt im Januar 2013 mit einem offenen Brief gegen die BDS
France an die Presse wandte:
«In meiner Agentur vertrete ich Künstler aller Religionen und
Länder. Mein Büro ist eine Ort der Toleranz, des Friedens und Dialogs.
Ich habe weltweit mehr als 3000 Konzerte veranstaltet und wurde noch nie
einem derartig widerlichen Angriff ausgesetzt. Was mich am meisten
stört, ist Ihr blinder und pathologischer Hass auf Israel, versteckt
hinter einem Schleier der ‹Politischen Korrektheit› und unter dem
Vorwand der Verteidigung der ‹Rechte der Palästinenser›. Wir werden uns
jedoch für Ihren kulturellen Boykott nicht instrumentalisieren lassen.»
Das Management des Albino- Sängers Salif Keita («Die goldene Stimme
Afrikas») sah sich im August dieses Jahres nach Drohungen der BDS USA
gezwungen, Keitas Benefizkonzert im Rahmen des Jerusalem Sacred Music
Festival und einen Besuch des Albino-Centers des Hadassah-Spitals in
Jerusalem abzusagen:
«Wir wurden monatelang mit Hunderten Mails, Drohungen,
Einschüchterungen, Erpressungsversuchen und Verleumdungen bombardiert.
BDS drohte ausserdem, die 40-jährige Karriere und den hervorragenden Ruf
zu ruinieren, den sich Salif Keita als Botschafter für Menschenrechte
und Albinismus erarbeitet hat, indem man ihn als Unterstützer von
Apartheid bezeichnete.»
Wie verleumderisch und unhaltbar die Apartheid- Anschuldigungen gegen
Israel sind, die auch von BDS Schweiz erhoben werden, illustriert ein
Offener Brief von Studentenführern mehrerer afroamerikanischer
Universitäten an die “Studenten für Gerechtigkeit in Palästina” (SJP,
Organisatoren der von der BDS unterstützten Israel Apartheid Week) vom
April 2011:
«Das Ausspielen der ‹Apartheidskarte› ist ein berechnender
Versuch, Assoziationen mit dem rassistischen südafrikanischen Regime des
20. Jahrhunderts hervorzu rufen. Diese Strategie ist genauso
durchsichtig wie niederträchtig. Anstand, Gerechtigkeit und die Hoffnung
auf Frieden und Versöhnung im Nahen Osten bedingen, dass wir eine unver
zügliche Beendigung der absichtlichen falschen Verwendung von Worten
und der ungeheuerlichen Fehldarstellung Israels fordern.»
Auf der Website der BDS Schweiz findet sich auch der Choreograf
Adrian Schriel. Als Mitgründer und General Manager des Basler Cathy
Sharp Dance Ensembles profitiert Schriel von einer exorbitanten
Subvention von 320 000 Franken im Jahr aus der Kulturvertragspauschale
BS/BL – noch bis Ende 2014.
Während im Privatbereich jeder mehr oder weniger tun und lassen kann,
was ihm beliebt, muss die Frage erlaubt sein, ob die Regierungen beider
Basel eine Tanzgruppe mit Steuergeld unterstützen sollten, deren
Manager prominentes Mitglied einer Organisation ist, die
wirtschaftlichen, akademischen, kulturellen Boykott Israels betreibt, in
dessen Rahmen weltweit Künstler mit dem Tod bedroht werden.
Achse des Guten - von David Klein (er ist Musiker, lebt in Basel.)
Siehe auch Post vom 3.8.13: Boykott gegen Israel
Christen und messianische Juden - Ihr Stand, ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Ansichten
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11.10.13
3.8.13
Boykott gegen Israel - auch in der Kunst und Kultur
Wie Künstler gemobbt werden, nur um nicht in Israel aufzutreten.
Israelische Fans der Golden Oldies der Popmusik werden Eric Burden nicht hören können, wie er seinen Klassiker "House of the Rising Sun" grölt. Der ehemalige Sänger der "Animals" hat seine Aufführung abgesagt, denn er wurde ein Opfter von Einschüchterung, einschließlich Todesdrohungen, wenn er dem jüdischen Staat nicht fern bleibe.
Willkommen beim 'Pro-Frieden' Mobbing, einer weiteren Kampgne der BDS (Boykott/Divestment/Sanctions). Eine neue Bewegung, die sich den öffentlichen Anstrich gibt, "gewaltlosen Druck zur Beendigung der Besatzung" auszuüben. Ihre verhüllten Taktiken reichen von "Vermeidung" bis Drohungen gegenüber Prominenten, die sich weigern der 'großen Lüge' Glauben zu schenken, dass Israel ein 'Apartheid Staat' ist.
Die neue Fixierung auf prominente Stars, sie in diese ausgefallenen Haltungen zu drängen, macht natürlich Sinn, denn in unserer heutigen Zeit bedeutet berühmt = Medienrummel. Die selbsternannten Prominenten-Nahost-Aktivisten aus Großbritannien haben einen gewissen Elan und Chutzpe in ihr heuchlerisches Anti-Israel Straßentheater gesteckt.
Letztes Jahr wurde ein Brief verfasst, der von drei Duzend britischen Celebrities unterzeichnet war, darunter auch die Schauspielerin Emma Thompson, nachdem eine Demonstration gegen die Aufführung des Theaterstücks "Der Kaufmann von Venedig" in hebräisch durch das rennomierte israelische Habima Theater im "Old Globe Theater" in London, erfolglos geblieben war. Habimas angebliches Verbrechen: "ein beschämendes Register von Verwicklungen mit illegalen israelischen Siedlungen auf besetztem palästinensischen Gebiet".Jedoch war nichts von solch einem Protest über ein Ausleseverfahren kultureller Idole zu vernehmen, als die offizielle Aufführung von Richard III. in Mandarin stattfand trotz der immernoch währenden brutalen chinesischen Unterdrückung in Tibet. Zur selben Zeit sangen die "Beethovianer boykottieren Israel" ihre eigene Version der Ode an die Freude immer wieder dazwischen während eines Konzerts der Israelischen Philharmoniker in der Royal Albert Hall in London.
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| Stevie Wonder |
Das Gehirn hinter dieser Abartigkeit ist Omar Barghouti, Mitbegründer von "Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)". Er war am Philosophie-Institut an der Tel Aviv Universität. Er hat die Idee der Gehirnwäsche von Berühmtheiten von dem Theoretiker Antonio Gramsci abgeschaut, der sagte, dass der beste Weg, den Feind zu bekämpfen ist, die Vorherrschaft über die Elite Institutionen und die populäre Kultur zu bekommen.
Aber während die BDS-Aktivisten sich über ihren neuesten Erfolg auf die Schulter klopfen, Eric Burdon von Israel fern gehalten zu haben, muss man sich fragen, ob sie das Leben eines einzigen Palästinensers dadurch verbessert haben. Und haben sie einen einzigen Israeli davon überzeugt, dass so Hoffnung auf einen "Friedensprozess" entstünde? Im Gegenteil! Jedenfalls haben es die BDSler für die Mission vom Boten-Diplomanten John Kerry noch schwieriger gemacht.
Die BDS Nebel-Taktik, dass Boykott der einzige Weg sei, Israel von den "Besetzten Palästinensischen Gebieten" zu vertreiben, ist eben eine Lüge!
Für jedes verscheuchte "Animal" stehen haufenweise 1a Entertainer bereit, ihr Können in Israel jüdischen und arabischen Fans zu präsentieren, einschließlich Personen wie Aerosmith, Celine Dion, Lady Gaga, und Justin Timberlake.
Als "Farbe Lila" Autorin Alice Walker - eine leidenschaftliche BDS Unterstützerin, die nicht mal zulässt, dass ihr Buch ins Hebräische übersetzt wird - von R+B Star Alicia Keys verlangte, nicht in Israel aufzutreten, weil es ein "Apartheid Land" sei, antwortete die 14-fache Grammy Award Siegerin: "Ich freue mich auf meinen ersten Besuch in Israel. Musik ist eine universelle Sprache, die dazu da ist, Zuhörer in Frieden und Liebe zu vereinen, und das ist auch der Geist unserer Show."
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| Alicia Keys |
Hier ein Hinweis an alle Palästinenser und ihre Unterstützer: Wollt ihr Frieden? Dann zeigt es euren israelischen Nachbarn deutlich, dass ihr es ernst meint und schickt die BDS Lügner in die Wüste.
von Abraham Cooper und Harold Brackman
forbes
8.7.13
Wie lange grüßt das Murmeltier - Essay von Claudio Casula
Die Lage in Nahost gibt keinen Anlass zu irgendwelchen Hoffnungen -
und das hemmt früher oder später die Motivation, sich dazu zu äußern. Eine Erklärung.
von Claudio Casula
Da sind einmal die nackten Fakten: Weltweit sind aktuell 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Laut Unicef-Report gehen 132 Millionen Kinder nicht zur Schule. Mindestens 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und so weiter und so fort. Was die Palästinenser angeht, um die sich ein Großteil der von der internationalen Gemeinschaft bekundeten „Besorgnis“ dreht, so sind sie von keinem dieser Probleme betroffen. Weder teilen sie, denen pro Kopf ein Mehrfaches der Marshallplan-Hilfe zuteil wurde, die existenziellen Probleme echter Flüchtlinge, noch mangelt es ihnen an Wasser, Nahrung oder Zugang zu Bildungseinrichtungen.
Dennoch erfreuen sie sich einer Aufmerksamkeit, die in keinem Verhältnis zu ihrer – in nicht unerheblichem Maße selbst verschuldeten – Lage steht. Das gilt allerdings nicht für die definitiv von ihnen geschaffenen Verhältnisse, etwa den Umgang mit missliebigen Journalisten oder den mit „Kollaborateuren“, gilt auch nicht für die jeden Ausgleich torpedierende unselige Politik der vermeintlich gemäßigten Fatah, und dass die seit 2005 im Gazastreifenden herrschende Hamas „Summer Camps“ unterhält, in denen Hunderttausende Jungs paramilitärisch gedrillt werden, um sicherzustellen, dass auch die nächste Generation den Krieg gegen die Juden weiterführt, merkt (oder berichtet, en passant) Spiegel online erst im Juni 2013.
„Hüpfburg, Tanzkurs, Stacheldraht“ heißt der Artikel, wobei für Hüpfburg und Tanzkurs die UNO zuständig ist und Hamas sowie Islamischer Jihad für den Stacheldraht (und die Waffen). Erstere sind für die Mädchen gedacht, letztere für das potenzielle Kanonenfutter der radikalen Islamisten. Irgendeinen Einfluss auf den Umgang mit dem palästinensischen Nationalislamismus hat dessen Gebaren allerdings nicht. Nichts deutet darauf hin, dass die Zahlungen von Millionen bzw. Milliarden Dollar und Euro an die beiden Regierungen in Gaza und Ramallah eingestellt oder auch nur als Druckmittel eingesetzt werden könnten. Die EU bringt es nicht einmal über sich, die radikale Hisbollah-Miliz im Libanon als Terrororganisation zu listen. Von der westlichen Welt ist also wenig bis gar nichts zu erwarten, vom Rest wollen wir an dieser Stelle schweigen.
Wie sieht es im Brennpunkt des Geschehens aus? Die Palästinenser haben die vergangenen zwei Jahrzehnte seit den Osloser Abkommen nicht genutzt, um brauchbare staatliche Strukturen aufzubauen. Wirtschaftlich hängen sie nach wie vor am Tropf Amerikas und Europas, die Gesellschaft wurde islamisiert und politisch radikalisiert, und irgendwelche Anstrengungen seitens der Machthaber, die Menschen von der Notwendigkeit einer Zweistaatenlösung zu überzeugen und damit auch auf den Verzicht auf Maximalforderungen vorzubereiten, sind beim besten Willen nicht zu erkennen.
Im Gegenteil darf man getrost davon ausgehen, dass die Einsicht, sich nach der Decke strecken zu müssen, unter den gewöhnlichen Palästinensern allgemein weiter verbreitet ist als in der korrupten Fatah-Kaste, die ein brennendes Interesse an der Aufrechterhaltung des Ist-Zustands hat. Von bürgerlichen Rechten, von demokratischen Strukturen zwischen Jenin und Hebron kann auch keine Rede sein. Und da der sich selbst opfernde Terrorist weiterhin als role model dient, während Landsleute, die den sinnlosen Kampf gegen Israel gern beenden würden, als „Kollaborateure“ aus der Gesellschaft ausgeschlossen und nicht selten gelyncht werden, muss man wohl jede Hoffnung auf Frieden auch für die nächsten Generationen fahren lassen.
Machen wir uns nichts vor: So lange die einzigen Länder, die etwas bewirken könnten, die PA weiter hofieren statt sie in den Schwitzkasten zu nehmen, bis sie „Uncle!“ ruft, wird diese so weiter machen wie bisher. Frieden bleibt eine gut gemeinte Illusion, und das gilt auch für die übrige arabische Welt. Selbst wenn die sogenannte Friedensinitiative der Arabischen Liga ernst gemeint und für Israel akzeptabel wäre, würden sich die selbst ernannten Gotteskrieger der Hamas, der Hisbollah und des Islamischen Jihad ohnehin nicht an irgendwelche Abkommen gebunden fühlen, ebenso wenig wie das Mullah-Regime in Teheran.
Schon die mit der „moderaten“ Fatah geschlossenen Verträge waren ja – spätestens die „Al-Aqsa-Intifada“ lieferte den Beweis – das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt waren. Und wie schnell im guten Glauben auf einen vermeintlichen Frieden abgetretene Gebiete zum Aufmarschgebiet für Terroristen und zu Raketenabschussrampen umfunktioniert werden können, haben wir im Südlibanon, im Gazastreifen und in der Westbank gesehen. Im Sinai auch schon, und was heute auf dem Golan los wäre, wenn Rabin die Höhenzüge Assad dem Älteren in den Schlund geworfen hätte, lässt sich lebhaft vorstellen.
Israel hingegen wird weiter wehrhaft bleiben müssen und diese Einsicht, so schwer sie auch fällt, hat das Land wohl auch verinnerlicht. Denn die Welt wird grundsätzlich feindselig bleiben, wird wie gehabt jede Aktion des jüdischen Staates mit dem Vergrößerungsglas betrachten und die fortgesetzte Aggression gegen ihn entweder ignorieren oder als gerechtfertigt durchgehen lassen.
Die Feinde Israels schrecken ohnehin vor keiner Verleumdung, keinem unsäglichen Vergleich, keiner Boshaftigkeit zurück, und selbst die jüngste Glanzleistung der Süddeutschen Zeitung, die arabische Welt – mit ihrer offenkundigen Rückständigkeit, ihren Gewaltherrschern, der Unterdrückung von Minderheiten, all den zum Himmel schreienden Grausam- und Ungerechtigkeiten – vorzuschieben und ausgerechnet auf das freie und demokratische Israel als „Moloch“ blicken (und das durch den Kontext auch als durchaus verständlich erscheinen) zu lassen, wird hier und da getoppt werden, immer wieder. Israel jedoch wird wachsam bleiben, und stark genug ist es auch, um sein Überleben in einer antagonistischen Welt sicherzustellen.
Und deshalb wird alles mehr oder weniger so bleiben, wie es ist. Nicht, dass sich damit nicht leben ließe – die vitale, innovationsfreudige, lebensfrohe und lustvoll streitende israelische Gesellschaft beweist es jeden Tag; allein, der Missmut über die Verhältnisse bleibt.
Ach, wenn doch die Regierungen dieser Welt vernünftiger wären! Wenn doch die Medienschaffenden ihren Job ernst nähmen! Wenn die Palästinenser den Ägyptern nacheiferten und ihre „Befreiungsbewegungen“, die doch nur ihre Unfreiheit dauerhaft zementieren, zum Teufel jagten! Wenn sich endlich etwas bewegte – dann erwachte auch die Lust, sich wieder häufiger der Thematik anzunehmen. Zurzeit sieht es nicht nach einem dieser größeren Wunder aus.
SPIRIT OF ENTEBBE
und das hemmt früher oder später die Motivation, sich dazu zu äußern. Eine Erklärung.
von Claudio Casula
Da sind einmal die nackten Fakten: Weltweit sind aktuell 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Laut Unicef-Report gehen 132 Millionen Kinder nicht zur Schule. Mindestens 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und so weiter und so fort. Was die Palästinenser angeht, um die sich ein Großteil der von der internationalen Gemeinschaft bekundeten „Besorgnis“ dreht, so sind sie von keinem dieser Probleme betroffen. Weder teilen sie, denen pro Kopf ein Mehrfaches der Marshallplan-Hilfe zuteil wurde, die existenziellen Probleme echter Flüchtlinge, noch mangelt es ihnen an Wasser, Nahrung oder Zugang zu Bildungseinrichtungen.
Dennoch erfreuen sie sich einer Aufmerksamkeit, die in keinem Verhältnis zu ihrer – in nicht unerheblichem Maße selbst verschuldeten – Lage steht. Das gilt allerdings nicht für die definitiv von ihnen geschaffenen Verhältnisse, etwa den Umgang mit missliebigen Journalisten oder den mit „Kollaborateuren“, gilt auch nicht für die jeden Ausgleich torpedierende unselige Politik der vermeintlich gemäßigten Fatah, und dass die seit 2005 im Gazastreifenden herrschende Hamas „Summer Camps“ unterhält, in denen Hunderttausende Jungs paramilitärisch gedrillt werden, um sicherzustellen, dass auch die nächste Generation den Krieg gegen die Juden weiterführt, merkt (oder berichtet, en passant) Spiegel online erst im Juni 2013.
„Hüpfburg, Tanzkurs, Stacheldraht“ heißt der Artikel, wobei für Hüpfburg und Tanzkurs die UNO zuständig ist und Hamas sowie Islamischer Jihad für den Stacheldraht (und die Waffen). Erstere sind für die Mädchen gedacht, letztere für das potenzielle Kanonenfutter der radikalen Islamisten. Irgendeinen Einfluss auf den Umgang mit dem palästinensischen Nationalislamismus hat dessen Gebaren allerdings nicht. Nichts deutet darauf hin, dass die Zahlungen von Millionen bzw. Milliarden Dollar und Euro an die beiden Regierungen in Gaza und Ramallah eingestellt oder auch nur als Druckmittel eingesetzt werden könnten. Die EU bringt es nicht einmal über sich, die radikale Hisbollah-Miliz im Libanon als Terrororganisation zu listen. Von der westlichen Welt ist also wenig bis gar nichts zu erwarten, vom Rest wollen wir an dieser Stelle schweigen.
Wie sieht es im Brennpunkt des Geschehens aus? Die Palästinenser haben die vergangenen zwei Jahrzehnte seit den Osloser Abkommen nicht genutzt, um brauchbare staatliche Strukturen aufzubauen. Wirtschaftlich hängen sie nach wie vor am Tropf Amerikas und Europas, die Gesellschaft wurde islamisiert und politisch radikalisiert, und irgendwelche Anstrengungen seitens der Machthaber, die Menschen von der Notwendigkeit einer Zweistaatenlösung zu überzeugen und damit auch auf den Verzicht auf Maximalforderungen vorzubereiten, sind beim besten Willen nicht zu erkennen.
Im Gegenteil darf man getrost davon ausgehen, dass die Einsicht, sich nach der Decke strecken zu müssen, unter den gewöhnlichen Palästinensern allgemein weiter verbreitet ist als in der korrupten Fatah-Kaste, die ein brennendes Interesse an der Aufrechterhaltung des Ist-Zustands hat. Von bürgerlichen Rechten, von demokratischen Strukturen zwischen Jenin und Hebron kann auch keine Rede sein. Und da der sich selbst opfernde Terrorist weiterhin als role model dient, während Landsleute, die den sinnlosen Kampf gegen Israel gern beenden würden, als „Kollaborateure“ aus der Gesellschaft ausgeschlossen und nicht selten gelyncht werden, muss man wohl jede Hoffnung auf Frieden auch für die nächsten Generationen fahren lassen.
Machen wir uns nichts vor: So lange die einzigen Länder, die etwas bewirken könnten, die PA weiter hofieren statt sie in den Schwitzkasten zu nehmen, bis sie „Uncle!“ ruft, wird diese so weiter machen wie bisher. Frieden bleibt eine gut gemeinte Illusion, und das gilt auch für die übrige arabische Welt. Selbst wenn die sogenannte Friedensinitiative der Arabischen Liga ernst gemeint und für Israel akzeptabel wäre, würden sich die selbst ernannten Gotteskrieger der Hamas, der Hisbollah und des Islamischen Jihad ohnehin nicht an irgendwelche Abkommen gebunden fühlen, ebenso wenig wie das Mullah-Regime in Teheran.
Schon die mit der „moderaten“ Fatah geschlossenen Verträge waren ja – spätestens die „Al-Aqsa-Intifada“ lieferte den Beweis – das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt waren. Und wie schnell im guten Glauben auf einen vermeintlichen Frieden abgetretene Gebiete zum Aufmarschgebiet für Terroristen und zu Raketenabschussrampen umfunktioniert werden können, haben wir im Südlibanon, im Gazastreifen und in der Westbank gesehen. Im Sinai auch schon, und was heute auf dem Golan los wäre, wenn Rabin die Höhenzüge Assad dem Älteren in den Schlund geworfen hätte, lässt sich lebhaft vorstellen.
Israel hingegen wird weiter wehrhaft bleiben müssen und diese Einsicht, so schwer sie auch fällt, hat das Land wohl auch verinnerlicht. Denn die Welt wird grundsätzlich feindselig bleiben, wird wie gehabt jede Aktion des jüdischen Staates mit dem Vergrößerungsglas betrachten und die fortgesetzte Aggression gegen ihn entweder ignorieren oder als gerechtfertigt durchgehen lassen.
Die Feinde Israels schrecken ohnehin vor keiner Verleumdung, keinem unsäglichen Vergleich, keiner Boshaftigkeit zurück, und selbst die jüngste Glanzleistung der Süddeutschen Zeitung, die arabische Welt – mit ihrer offenkundigen Rückständigkeit, ihren Gewaltherrschern, der Unterdrückung von Minderheiten, all den zum Himmel schreienden Grausam- und Ungerechtigkeiten – vorzuschieben und ausgerechnet auf das freie und demokratische Israel als „Moloch“ blicken (und das durch den Kontext auch als durchaus verständlich erscheinen) zu lassen, wird hier und da getoppt werden, immer wieder. Israel jedoch wird wachsam bleiben, und stark genug ist es auch, um sein Überleben in einer antagonistischen Welt sicherzustellen.
Und deshalb wird alles mehr oder weniger so bleiben, wie es ist. Nicht, dass sich damit nicht leben ließe – die vitale, innovationsfreudige, lebensfrohe und lustvoll streitende israelische Gesellschaft beweist es jeden Tag; allein, der Missmut über die Verhältnisse bleibt.
Ach, wenn doch die Regierungen dieser Welt vernünftiger wären! Wenn doch die Medienschaffenden ihren Job ernst nähmen! Wenn die Palästinenser den Ägyptern nacheiferten und ihre „Befreiungsbewegungen“, die doch nur ihre Unfreiheit dauerhaft zementieren, zum Teufel jagten! Wenn sich endlich etwas bewegte – dann erwachte auch die Lust, sich wieder häufiger der Thematik anzunehmen. Zurzeit sieht es nicht nach einem dieser größeren Wunder aus.
SPIRIT OF ENTEBBE
23.6.13
Kein Frieden im Titel der Symphonie
Zwang zum Boykott
Die ursprüngliche Idee war so gut. Das Stück sollte "Symphony For Peace" heißen.
Das ist schon verrückt, da hätten die Deutschen - die Musiker der Dresdner Sinfoniker - die einmalige Chance, ganz wunderbar mittels der Musik, die ja bekanntlich grenz- und völkerübergreifend ist und wie kaum etwas anderes besser geeignet ist, friedenstiftend und versöhnlich zu wirken, zwei in Feindschaft lebende Völker zusammenbringen und Hoffnung auf Verständnis und Versöhnung in diesem schwierigen Konflikt zu erwecken - aber nein!... sie lassen sich zum Boykott gegen Israel zwingen und machen Konzerte nur für Palästinenser, nennen die neu komponierte Synfonie "Symphony for Palestine" und spielen vor der muslimischen palästinensischen Bevölkerung, deren reliöse Vorschriften in vielen Ländern - auch in Gaza - Musik unter Androhung von Gewalt verbietet. Sie spielen und widmen ihre Musik zwei getöteten Palästinensern... als wenn es keine von Palästinensern getötete Israelis gäbe!
Da sagt einer der Initiatoren der Aktion frei und offen: "Wir hatten ständig damit zu kämpfen, dass man uns gesagt hat: 'Wir haben gehört, es gibt Gerüchte. Das ist nicht so astrein, euer Projekt. Ihr arbeitet mit Israel zusammen. Das ist Normalization.' Normalization ist ein Schimpfwort. Normalization heißt, dass man gegen die Politik der Palästinenser, mit Boykott und Sanktionen gegen Israel, verstößt. Nach dem Ende der Intifada ist es jetzt der Kampf mit friedlichen Mitteln. Alles wird boykottiert, das mit Israel zu tun hat. Eben auch die kulturelle Zusammenarbeit."
Da fällt mir eben nichts mehr ein! Was haben diese Musiker im Kopf? Hat nicht wenigstens einer von ihnen ein schlechtes Gewissen?
Wie kann man nur mit dem Schönsten, was Gott uns geschenkt hat - der Musik - Politik machen, Hass und Konflikt bestärken und Boykott betreiben?
Die Projekt-Chefs haben aber damit nicht genug. Sie wollen ihre Sinfonie - natürlich unter anderm Namen - auch noch in dem einen Land aufführen, das von Israel als schlimmster Feind gesehen wird: der Iran.
Vielleicht kriegt die Sinfonie dort den Namen: "Symphony for Allah" oder "Symphony for hanging men" ?
Video anschauen: www.3sat.de.
Die ursprüngliche Idee war so gut. Das Stück sollte "Symphony For Peace" heißen.
Das ist schon verrückt, da hätten die Deutschen - die Musiker der Dresdner Sinfoniker - die einmalige Chance, ganz wunderbar mittels der Musik, die ja bekanntlich grenz- und völkerübergreifend ist und wie kaum etwas anderes besser geeignet ist, friedenstiftend und versöhnlich zu wirken, zwei in Feindschaft lebende Völker zusammenbringen und Hoffnung auf Verständnis und Versöhnung in diesem schwierigen Konflikt zu erwecken - aber nein!... sie lassen sich zum Boykott gegen Israel zwingen und machen Konzerte nur für Palästinenser, nennen die neu komponierte Synfonie "Symphony for Palestine" und spielen vor der muslimischen palästinensischen Bevölkerung, deren reliöse Vorschriften in vielen Ländern - auch in Gaza - Musik unter Androhung von Gewalt verbietet. Sie spielen und widmen ihre Musik zwei getöteten Palästinensern... als wenn es keine von Palästinensern getötete Israelis gäbe!
Da sagt einer der Initiatoren der Aktion frei und offen: "Wir hatten ständig damit zu kämpfen, dass man uns gesagt hat: 'Wir haben gehört, es gibt Gerüchte. Das ist nicht so astrein, euer Projekt. Ihr arbeitet mit Israel zusammen. Das ist Normalization.' Normalization ist ein Schimpfwort. Normalization heißt, dass man gegen die Politik der Palästinenser, mit Boykott und Sanktionen gegen Israel, verstößt. Nach dem Ende der Intifada ist es jetzt der Kampf mit friedlichen Mitteln. Alles wird boykottiert, das mit Israel zu tun hat. Eben auch die kulturelle Zusammenarbeit."
Da fällt mir eben nichts mehr ein! Was haben diese Musiker im Kopf? Hat nicht wenigstens einer von ihnen ein schlechtes Gewissen?
Wie kann man nur mit dem Schönsten, was Gott uns geschenkt hat - der Musik - Politik machen, Hass und Konflikt bestärken und Boykott betreiben?
Die Projekt-Chefs haben aber damit nicht genug. Sie wollen ihre Sinfonie - natürlich unter anderm Namen - auch noch in dem einen Land aufführen, das von Israel als schlimmster Feind gesehen wird: der Iran.
Vielleicht kriegt die Sinfonie dort den Namen: "Symphony for Allah" oder "Symphony for hanging men" ?
Video anschauen: www.3sat.de.
27.2.13
Ist das jetzt Friedensarbeit, oder Apartheid?
In der Region Binyamin in Judäa und Samaria - also Palästinensische Autonomie - gibt es eine jüdische Supermarktkette namens: RAMI LEVI.
Der Manager eines dieser Supermärkte wurde interviewt von einem Vertreter von der Organisation ELDER of Ziyon. Die Rami Levy-Geschäfte sind das Ziel des Zorns der PA gewesen, weil sie die Güter zu niedrigen Preise anbieten, die viele palästinensische Araber aus der Gegend zu ihrem Vorteil nutzen. Die PA startete 2010 sogar eine Boykott-Kampagne gegen die Kette, die aber jämmerlich scheiterte.
"Während meines heutigen Besuchs sah ich jede Menge palästinensische Araber dort einkaufen, gemeinsam mit vielen Juden, die Lebensmittel für Purim einkauften. Der Parkplatz war komplett belegt.
Ich sprach mit dem Manager des Geschäfts und ebenso mit einem arabischen Abteilungsleiter des Supermarkts. Letzterer wollte - aus offensichtlichen Gründen - nicht auf Video aufgenommen werden.
Manager und Abteilungsleiter, beide bestätigten mir, dass der Laden seine arabischen Mitarbeiter oder Kunden in keiner Weise diskriminiert. Den arabischen Angestellten wird derselbe Lohn gezahlt wie den jüdischen Angestellten im selben Job. Etwa die Hälfte der Beschäftigten im Laden sind Araber. Sie sagen aus, dass der Laden ein perfektes Beispiel für jüdisch-arabische Koexistenz und Toleranz ist."
Im Oktober letzten Jahres gab es Proteste von internationalen Linken, Israelis und Palästinensern gegen die Ladenkette - vor einem Geschäft östlich von Ramallah - die zu Boykott von israelischen Produkten aufriefen.
"Weil ich von den Protesten gegen das Geschäft wusste, konnte es doch nicht sein, dass es hier so friedlich zuging und dass diese Beschäftigten von Rami Levi mit Sicherheit nicht die Wahrheit sagten. Es musste eine Art geben, wie sie ihre arabischen Arbeiter misshandeln. Die „Menschenrechts“-Aktivisten konnten nicht lügen, oder? Ich musste noch graben.
Schließlich entdeckte ich die schockierende Wahrheit.
Der Manager zeigte mir die Synagoge auf dem Firmengelände. Ich fragte ihn natürlich, ob es auch für die Muslime Gebetsraum gibt. Er antwortete, dass sie nur freitags zur Moschee gehen und allgemein während der Woche für sich beteten und er sie gerne gehen lassen würde, wo und wann immer sie beten wollten (gewöhnlich draußen). Er sagte auch, während des Ramadan würde er ihre Arbeitszeiten so regeln, dass sie das Fasten mit ihren Familien brechen könnten.
Mit anderen Worten: Nur die Juden haben einen Raum für Gebet.
Und es wird noch schlimmer!
Ich fragte den Manager, ob Rami Levi seinen Beschäftigen zu den verschiedenen Feiertagen Geschenke macht. Er antwortete, dass sie an Purim Mishloach Manot-Körbe an alle Beschäftigten ausgeben. Aber es ist kaum zu fassen: Rami Levy nimmt aus den für die muslimischen Beschäftigten bestimmten Geschenkkörben die Weinflaschen heraus! Nur die Juden bekommen Wein!
Ihre Ausrede: Muslimen Alkohol zu geben, sei beleidigend. Pfffft!
Die antiisraelischen Linken kennen den wahren Grund: Diskriminierung von Arabern. Es kann keine andere Erklärung geben." Von wegen echte Koexistenz!
Ein Video über die lautstarken Proteste im Supermarkt ist hier zu sehen.
Der Manager eines dieser Supermärkte wurde interviewt von einem Vertreter von der Organisation ELDER of Ziyon. Die Rami Levy-Geschäfte sind das Ziel des Zorns der PA gewesen, weil sie die Güter zu niedrigen Preise anbieten, die viele palästinensische Araber aus der Gegend zu ihrem Vorteil nutzen. Die PA startete 2010 sogar eine Boykott-Kampagne gegen die Kette, die aber jämmerlich scheiterte.
"Während meines heutigen Besuchs sah ich jede Menge palästinensische Araber dort einkaufen, gemeinsam mit vielen Juden, die Lebensmittel für Purim einkauften. Der Parkplatz war komplett belegt.
Ich sprach mit dem Manager des Geschäfts und ebenso mit einem arabischen Abteilungsleiter des Supermarkts. Letzterer wollte - aus offensichtlichen Gründen - nicht auf Video aufgenommen werden.
Manager und Abteilungsleiter, beide bestätigten mir, dass der Laden seine arabischen Mitarbeiter oder Kunden in keiner Weise diskriminiert. Den arabischen Angestellten wird derselbe Lohn gezahlt wie den jüdischen Angestellten im selben Job. Etwa die Hälfte der Beschäftigten im Laden sind Araber. Sie sagen aus, dass der Laden ein perfektes Beispiel für jüdisch-arabische Koexistenz und Toleranz ist."
Im Oktober letzten Jahres gab es Proteste von internationalen Linken, Israelis und Palästinensern gegen die Ladenkette - vor einem Geschäft östlich von Ramallah - die zu Boykott von israelischen Produkten aufriefen.
"Weil ich von den Protesten gegen das Geschäft wusste, konnte es doch nicht sein, dass es hier so friedlich zuging und dass diese Beschäftigten von Rami Levi mit Sicherheit nicht die Wahrheit sagten. Es musste eine Art geben, wie sie ihre arabischen Arbeiter misshandeln. Die „Menschenrechts“-Aktivisten konnten nicht lügen, oder? Ich musste noch graben.
Schließlich entdeckte ich die schockierende Wahrheit.
Der Manager zeigte mir die Synagoge auf dem Firmengelände. Ich fragte ihn natürlich, ob es auch für die Muslime Gebetsraum gibt. Er antwortete, dass sie nur freitags zur Moschee gehen und allgemein während der Woche für sich beteten und er sie gerne gehen lassen würde, wo und wann immer sie beten wollten (gewöhnlich draußen). Er sagte auch, während des Ramadan würde er ihre Arbeitszeiten so regeln, dass sie das Fasten mit ihren Familien brechen könnten.
Mit anderen Worten: Nur die Juden haben einen Raum für Gebet.
Und es wird noch schlimmer!
Ich fragte den Manager, ob Rami Levi seinen Beschäftigen zu den verschiedenen Feiertagen Geschenke macht. Er antwortete, dass sie an Purim Mishloach Manot-Körbe an alle Beschäftigten ausgeben. Aber es ist kaum zu fassen: Rami Levy nimmt aus den für die muslimischen Beschäftigten bestimmten Geschenkkörben die Weinflaschen heraus! Nur die Juden bekommen Wein!
Ihre Ausrede: Muslimen Alkohol zu geben, sei beleidigend. Pfffft!
Die antiisraelischen Linken kennen den wahren Grund: Diskriminierung von Arabern. Es kann keine andere Erklärung geben." Von wegen echte Koexistenz!
Ein Video über die lautstarken Proteste im Supermarkt ist hier zu sehen.
25.2.13
Die Palästinenser wollen keinen Frieden - oder....
Und das soll nun Friedensarbeit und Dialog der
Kirchen zwischen Palästinensern und Israelis sein!! Was für eine
Verlogenheit und Heuchlerei. Darüber sollten unsere Blätter mal
berichten:
So steht es in IsraelHeute:
BETHLEHEM VERBIETET KONTAKT MIT ISRAEL
So steht es in IsraelHeute:
BETHLEHEM VERBIETET KONTAKT MIT ISRAEL
Bethlehem verbietet Kontakt mit Israel
An einem weiteren Beispiel zeigt sich
die Unnachgiebigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die
Bürgermeisterin von Bethlehem verbot den direkten Kontakt mit
Israel. Vera Baboun ist die erste Frau im Bürgermeisteramt
Bethlehems. Baboun war anscheinend über die Versuche israelischer
Organisationen verärgert, Dialoge und Zusammenarbeit mit
gleichgesinnten Palästinensern zu eröffnen. Die Bürgermeisterin
erklärte, dass es allen öffentlichen Einrichtungen,
Handelsverbänden und Nichtregierungsorganisationen in der Gegend
Bethlehem streng verboten sei, mit Israelis zu sprechen.
„In Anbetracht wiederholter Versuche
von israelischer Seite, mit palästinensischen Behörden und
Institutionen zu sprechen, Konferenzen und Treffen zu veranstalten,
ist direkter Kontakt oder jegliche Art von Koordination mit Israelis
verboten“, sagte Baboun.
Sie und andere Beamte der
Autonomiebehörde wollen, dass alle Kontakte zwischen Israel und
Palästinensern über das Bezirks-Koordinationsbüro der
Autonomiebehörde laufen. Jeder Kontakt an der Behörde vorbei wird
von ihnen als „Förderung der Normalisierung“ verurteilt. Das
Beispiel widerlegt wieder einmal die These, es sei Israels Schuld,
dass die Koexistenz der Region nicht gut funktioniert.
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