Posts mit dem Label Die bittersüßen Illusionen (c) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Die bittersüßen Illusionen (c) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

18.11.08

Israel, watch out !

Man hatte mit den neuen Mann an der Spitze der UNO, Ban Ki Moon, die Hoffnung, dass er mehr Sinn für Gerechtigkeit hätte und die vielen ungerechten Verurteilungen Israels vor der Weltgemeinschaft, die die UNO darstellt, nachlassen würden. Aber leider: Fehlanzeige! Wie man hier lesen kann:

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon reagierte empört darauf, dass Israel den Gazastreifen abgeriegelt hat, ein Schritt der nötig war, um auf den anhaltenden Kassam-Beschuss zu reagieren. Sonntag fielen mindestens zwei Raketen auf Israel. Israelischen Einheiten gelang es, vier Terroristen bei dem Versuch zu töten, Mörsergranaten auf Israel zu schießen. Das israelische Militär beschloss nach den Beschüssen, Gaza für einen weiteren Tag abzuriegeln.


Ban Ki-moon erklärte daraufhin, Israel solle sofort alle Maßnahmen, die das Leid der Zivilbevölkerung in Gaza verschlimmern, abbrechen. Kritik an der Hamas und den Gazaterroristen, die durch den Raketenbeschuss das Leid der israelischen Bevölkerung verschlimmern, hörte man dagegen vergebens. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak warnte, dass die einzige Alternative zur Gazablockade eine Militäroffensive sei, die große Zivilopfer fordern würde, da die Terroristen im Gazastreifen aus den Gebieten der zivilen Bevölkerung heraus operieren. Sollte der Raketenbeschuss weitergehen, bleibe eine solche Militäroffensive unvermeidbar.

Und wer jetzt denkt, der neugewählte Präsident Barak Hussein Obama würde wissen, dass die USA traditionell ein Freund Israels ist, der hat sich ebenfalls verrechnet. Er wird Israel verführen, oder gar versuchen, es zu zwingen, in Verhandlungen mit den Arabern, selbstmörderische Zugeständnisse an die Palästinenser zu machen. Und wenn Israel angegriffen werden sollte, wird aus Amerika, keine Hilfe mehr kommen. Jetzt wird man sehen, wie Obama sein wahres Gesicht zeigt.


So fängt es an:
Der neugewählte US-Präsident Barack Obama plant, seine Präsidentschaft mit einem Paukenschlag zu beginnen, indem er ein israelisch-palästinensisches Abkommen initiiert, das auf dem saudischen Friedensvorschlag von 2002 basiert. Dies erklärte eine nicht näher benannte Quelle aus dem Umfeld Obamas gegenüber der Londoner Sunday Times. Berater Obamas haben bestätigt, dass sie ihn davon überzeugen konnten, dem Frieden im Nahen Osten währen seines ersten Jahres im Amt eine Top-Priorität einzuräumen, da das Vertrauen und die Hoffnungen, die ihm momentan entgegengebracht werden, viel zu einem Friedensvertragsabschluss beitragen könnten. Obama sei zudem von der Saudi-Initiative angetan, weil sowohl Israels Präsident Schimon Peres als auch Außenministerin Zippi Livni ihre Unterstützung zugesichert hätten. Während seines Besuchs in Israel im Sommer hatte Obama in privater Runde gegenüber Palästinensern ausgesagt, dass Israel „verrückt sein müsse wenn sie die saudische Friedensinitiative nicht annehmen würden“, die ihnen eine weitreichende Akzeptanz in der Region sichert, im Gegenzug aber 100% des sogenannten Westjordanlands, der Golan-Höhen sowie das gesamte Ostjerusalem fordert. Für den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas ist dies jedoch noch nicht genug. Er fordert das „Rückkehrrecht“ für Millionen von sogenannten palästinensischen Flüchtlingen.

7.2.08

Selbstmordanschlag in Dimona

Bei dem Selbstmordanschlag palästinensischer Terroristen im Einkaufszentrum in Dimona am 4. Februar wurde die 73jährige Lyubov Razdolskaya getötet. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag und lobte ihn als „heroische Tat“.

Lyubov Razdolskaya war am Montagmorgen gemeinsam mit ihrem Ehemann Edward Gedalin auf dem Weg zu einer Bank, die sich im Einkaufszentrum der südisraelischen Stadt befindet. Als die beiden anhielten, um kurz in der Wintersonne zu verweilen, detonierte der Selbstmordattentäter seine Bombe. Razdolskaya starb auf der Stelle, ihr Ehemann befindet sich im Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva noch immer in kritischem Zustand.

Das Ehepaar wanderte 1990 aus Russland nach Israel ein und arbeitete bis zur Pensionierung im Jahr 2002 in der Abteilung für Physik an der Ben Gurion-Universität in Beer Sheva. Dieses Jahr wollten die beiden ihre goldene Hochzeit feiern. Prof. Reuven Shuker, der Leiter der physikalischen Abteilung, sagte, dass Razdolskaya und ihr Mann theoretische Physiker gewesen seien, die sich in der Erforschung von Elementarteilchen betätigt und zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht hätten. Ihr Sohn Michael Gedalin ist in die Fußstapfen seiner Eltern getreten und arbeitet ebenfalls als Professor für Physik in Beer Sheva.

Lyubov Razdolskaya wurde auf dem neuen Friedhof in Beer Sheva begraben. Sie hinterlässt ihren Ehemann, der noch immer um sein Leben kämpft, und zwei Söhne, Michael und Constantine.

Außenministerium des Staates Israel, 04.02.08

18.11.07

Den Zorn Gottes heraufbeschwören

Eine Gruppe von Rabbis des rechten Flügels haben in einem offenen Brief an US Präsident Bush gefordert, die geplante Nahost Friedenskonferenz in Annapolis abzusagen, weil er sonst den Zorn des Allmächtigen herausfordern würde. Die Rabbiner bezogen sich auf die Unterstützung Amerikas bei dem Rückzug aus den jüdischen Siedlungen im Jahr 2005, womit die Katastrophe durch den Wirbelsturm Katrina heraufbeschworen wurde.

"Das Land Israel gehört dem israelischen Volk. Gott wird jeden strafen, der Israel nötigt, Teile seines Landes aufzugeben", so einer der Unterzeichner des Briefes, Rabbi Meir Druckman. "Ohne Zweifel war die Flut in New Orleans durch den Hurricane Katrina eine Strafe Gottes für die Aufgabe der Siedlungen in Gaza und der nördlichen Westbank....können wir Gottes Hand in dem er Auge um Auge fordert wirklich ignorieren?"

"
Jetzt steht uns durch die Initiativen der Annapolis Konferenz wieder eine Aussiedlung von Juden aus Judäa und Samaria bevor und dass wir ihre Städte Terrororganisationen überlassen müssen. Und wieder sind die Förderer dieser Aktionen Präsident Bush und Condolezza Rice". Der Brief war an Präsidenten Bush geschrieben worden, weil bekannt ist, dass er an die Bibel glaubt. Die Rabbies sagen für die USA ein noch größeres Unglück heraus, wenn sie Israel zwingen die ganze Westbank aufzugeben.

Neta Sela, ynetnews/Israel Jewish Scene 11.06.07

16.8.07

Ein palästinensischer Staat wird Konflikt nicht lösen

Yoram Ettinger, ein Experte bezüglich der amerikanisch-israelisch Beziehungen, hat ein Papier herausgegeben, in dem er der Idee, dass durch einen Palästinenser-Staat die Krise in der Region gelöst werden würde, eine Absage erteilt.
Ettinger bringt mehrere Gegenbeispiele aus der neueren Geschichte als Beweis, dass diese von der US-Regierung vorangetriebene Theorie
nicht funktioniert. Hier zeigt sich die lange zurückliegende arabisch Abneigung gegenüber Israel, angefangen mit Israels Unabhängikeitskrieg 1948, den die arabischen Staaten „auf Kosten der palästinensischen Bestrebungen“ führten. In diesem Krieg eroberte Ägypten den Gazastreifen, wobei palästinensische nationale Aktivitäten untersagt und die palästinensische Führung vertrieben wurde. Jordanien besetzte Samaria und Judäa und anstatt diesen Gebieten die Unabhängigkeit zu ermöglichen, wurden sie Jordanien angegliedert und „West Bank“ benannt. Syrien, für seinen Teil, besetzte und annektierte das Hama Gebiet im Golan, während die arabische Liga eine provisorische palästinensische Regierung per Gesetz verbot.

Ebenso der Sinai-Krieg im Jahre 1956 erfüllte keineswegs die Wunschvorstellungen der Palästinenser, wurde er doch durch ägyptisch geförderten palästinensischen Terrorismus ausgelöst, um Ägyptens Kontrolle über den Negev durchzusetzen. Dies stand im Zusammenhang mit dem ägyptisch-französisch-britischen Konflikt über den Suezkanal und der ägyptischen Hilfe für die Rebellen in Nord Afrika.
Ähnlich dann, der Sechs-Tage-Krieg, dessen Ausbruch durch verschiedene Faktoren beeinflusst worden war, deren Bedeutenster jedoch der ägyptisch-syrische-jordanisch Pakt zur Auslöschung
Israels war. Es begann mit der Blockade der südlichen Handelswasser- straßen durch Ägypten, gefolgt von Ägyptens Verstoß gegen die Entmilitarisierung des Sinai und Syriens Beschuss israelischer Ortschaften unter den Golan Höhen und schließlich kam Jordanien mit dem Beschuss Jerusalems dazu. Ironischerweise verstärkten sich nach dem Sechs-Tage-Krieg die nationalen Aktivitäten der Palästinenser, die Ägypten im Gazastreifen nach wie vor zu unterdrücken versuchte.

Der nächste Krieg, 1986-1970, fand ungeachtet der Palästinensischen Sache statt und ebenso der Jom Kippur Krieg 1973, den Ägypten, Syrien, Jordanien und Irak initierten, ohne den Palästinensern einen Deut Beachtung zu schenken. Wie Ettinger bemerkt, fanden alle Kriegshandlungen seit dieser Zeit nur noch zwischen Israel und den palästinensischen Terrorgruppen statt, ohne dass die übrigen Araber einschritten. Und auch 1982 kämpfte Israel mit der PLO (Palestinian Liberation Organisation) im Libanon, was aber keineswegs zu einem arabisch-israelischen Konflikt wurde.

Die Araber vergossen immer viel pro-palästinensische Rhetorik, jedoch kein Blut, um der palästinensischen Sache willen. Die Intifadas und Gefechte mit palästinensischen Terrorgruppen veranlassten die Araber kein einziges Mal, den Palästinensern zu Hilfe zu kommen, und finanzielle Hilfe aus den USA und Europa für die Palästinenser hat die Zuwendungen der Araber längst überstiegen.
Ettingers Schlussfolgerung: kein arabisch-israelischer Konflikt im Nahen Osten hatte je mit der Palästinenser-Frage zu tun, denn für die Araber ist es nicht gerade ihr „Kronjuwel“. Aber ein palästinensischer Staat würde wichtige Interessen der USA
untergraben: der globale Terrorismus würde verschärft, es würde den gemäßigten Staaten am Persischen Golf zum Verhängnis, die radikalen Regimes wären belohnt, dem Iran, Russland und China wäre die Plattform am Mittelmeer bereitet und der Unterdrückung palästinensischer Christen wäre Tor und Tür geöffnet.

Arutz Sheva, Artikel von Hillel Fendel

25.7.07

Fayyad bezahlt Hamas Politiker

Als Israel sich entschied, die 600 Millionen Dollar freizugeben, die es von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zurückbehalten hat, war nicht beabsichtigt, dass das Geld dazu verwendet werden würde, das Bankkonto des früheren palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Haniyeh zu füllen. Nun hat sich jedoch das palästinensische Finanzministerium dazu entschieden, die monatlichen Gehälter von Regierungsmitgliedern, darunter Hamas-Mitgliedern, auszubezahlen.

Jede dieser Personen erhielt am Montag 21 000 NIS aus der Staatskasse des palästinensischen Finanzministers und Ministerpräsidenten Salam Fayyad. Zu ihnen zählt auch der ehemalige Außenminister Mahmoud al-Zahar, einer der radikalsten Hamas-Führer.

Jüngere Fatah-Mitglieder haben diesen Schritt verurteilt und PA-Präsident Mahmoud Abbas vorgeworfen, „doppelte Maßstäbe“ gegenüber der Hamas anzulegen – „er hat ihnen den Krieg erklärt, zahlt ihnen aber ihre Gehälter und hilft ihnen bei der Stabilisierung ihrer Regierung in Gaza“.

Yedioth Ahronot, 24.07.07
mfa Berlin

2.7.07

Die bittersüßen Illusionen

Es ist noch gar nicht so lange her, dass der „gemäßigte“ PA-Chef Mahmoud Abbas damit einverstanden war, dass im Erziehungswesen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die Kinder Palästinas gelehrt werden, ein Feindbild zu haben und nach der Zerstörung des Staates Israel zu trachten.
Es ist noch gar nicht lange her, dass der PA Vorsitzende es ausreichend fand, eine Verurteilung von Terrorakten und Morden
auszusprechen – und das nur, weil diese die „palästinensische Sache“ nicht weiterbringen- anstatt den Terror aktiv zu bekämpfen.
Es ist ebenfalls noch nicht lange her, dass der „moderate Partner“ und seine Kollegen in der PA-Führung ein Verständigungsabkommen
s mit der Hamas unterzeichneten, welches sagt, „das Recht der Flüchtlinge, in ihre Heimat und zu ihrem Eigentum zurückzukehren, muss garantiert sein“.
Die Kairoer Erklärung, die gemeinsam mit der Hamas unterzeichnet wurde, und von der sich Mahmoud Abbas niemals losgesagt hat, erklärt sogar, dass die Palästinenser ein Recht haben, Gewalt gegen Israel anzuwenden bis dieses Rückkehrrecht realisiert ist.

Dies ist nur symbolisch gemeint? Oder nur Gerede? Nein, das ist ganz praktisch gemeint und nicht bezüglich eines palästinensischen Staates in Gaza und im Westjordanland, sondern bezüglich Safed, Akko, Lod und Jafo (Israel in den Grenzen von 1967). Und wie praktisch es auch gemeint ist, zeigen deutlich die Gewehre, die Israel in der Vergangenheit den „Guten“ übergab, denn sie reden in der Sprache des Feuers und verwundeten und töteten. Palästinensische Polizisten, Tansim-Aktivisten, Mitglieder der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden (militanter Arm der Fatah) und Mitglieder der Präsidentengarde Force 17 kämpften gegen Soldaten der israelischen Verteidigungsarmee und übten Terroranschläge aus oder halfen dabei, sie auszuführen.

Die Gebiete, die der Kontrolle der „Moderaten“ unterstellt wurden, sind zu Brutkästen des Terrors geworden. Und ein Teil der wirtschaftlichen Unterstützung hat einen Weg zu den Terrororganisationen gefunden. Auch dieses Mal wird dies wieder geschehen. Was die Hamas angeht, so weiß man wenigstens woran man ist: Hamasmitglieder sagen die Wahrheit über die Zukunft, die sie für Israel erstreben und streuen uns keinen Sand in die Augen. Die Fatah dagegen gibt vor, ein Partner zu sein, macht Versprechen unterzeichnet Abkommen, doch genau wie in der Vergangenheit ist dies nur Taktik. Einziger Plan auch hier: die Realisierung des Rückkehrrechts aller Palästinenser und damit das Ende des jüdischen Staates und ein Ende des Themas Jerusalem.

Jassir Arafat verglich einst die Abkommen mit dem Vertrag von Hudaibiya zwischen Mohammed und den Mitgliedern des Stammes Quraish. Dieser Vertrag wurde anschließend von Mohammed aufgehoben. „Hudaibiya“ wurde ins islamische Bewusstsein als Modell legitimer Taktik eingebrannt. Das musste selbst Shimon Peres erkennen, dass die Palästinenser Abkommen als „Dekoration“ behandeln. Sie benutzen sie und werfen sie dann fort.

Der einzige Grund, warum die Fatah nun Hamasmitglieder in Judäa und Samaria verfolgt, ist die dortige Bedrohung des Status der Fatah. Es gibt kein neues Bewusstsein, das plötzlich hervorgebrochen ist und nach dem Terror inakzeptabel ist und deshalb ausgeschlossen werden muss.

Selbst der vorübergehende Erfolg von Mahmoud Abbas, die Hamas in Judäa und Samaria in eine Ecke zu drängen, kann nicht seiner Fähigkeit angerechnet werden, sondern der Tatsache, dass dort überall der Sicherheitsdienst des Shin Bet (israelischer Inlandsgeheimdienst) und die israelische Verteidigungsarmee präsent sind. Ohne israelische Militärkontrolle vor Ort würden Terrorangriffe nicht nur nicht verhindert werden sondern die Hamas würde dort auch um einiges erfolgreicher sein.

Die israelische Regierung ist seit Oslo in dem Konzept, dass andere für den Nahost Konflikt erarbeitet haben, gefangen und andere bestimmen, wer die „Moderaten“ sind und daher die Waffen erhalten, um die Extremisten zu bekämpfen. Und Immer wieder verfielen die israelischen Regierungen dieser bittersüßen Illusion. Doch wie Arafat so wird auch Mahmoud Abbas nicht gegen seine Brüder kämpfen. Am Ende des Tages wird er seinem Bruder den Vorzug vor seinem Feind geben. Um zu überleben, ist es praktischer für ihn, die Maske aufzubehalten, die Fassade zu präsentieren. Doch das wird sich schneller ändern als die Leute glauben.
Ehud Olmert beschwerte sich erst kürzlich, dass Mahmoud Abbas ihn dreimal betrogen habe. Beim Sharm-el-Sheikh-Gipfel in dieser Woche erlaubte Olmert ihm, ihn das vierte Mal zu betrügen. Doch vor allem betrog Olmert sich selbst.

Quelle: Nahost Focus

Englische Version: http://www.haaretz.com/hasen/spages/875940.html 29.06.07