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28.3.08

Baruch Adonai, Elohej Israel



ברוך יהוה אלהי ישראל מהעולם ועד העולם אמן ואמן
Gelobt sei der Herr! Der Gott Israels, Herr, gelobt sei der Herr! Von Ewigkeit bis in Ewigkeit! Lass die Nationen singen und ihn preisen und Israel wird AMEN sagen.
aus Psalm 41


Baruch Adonai by Paul Wilbur

25.1.08

Internationaler Holocaust Gedenktag


Am 27. Januar 1945 erreichten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz und befreiten die noch Überlebenden. Fast fünf Jahre lang waren dort Menschen gequält und ermordet worden: Roma, Sinti, Jenischen, Polnische Intellektuelle, russische Kriegsgefangene, oppositionelle Christen, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Behinderte und natürlich vor allem Juden. Nach der Befreiung der Konzentrationslager gingen grauenvolle Bilder um die Welt: sie legten endgültig offen, dass in Deutschland und im besetzten Europa zwölf Jahre lang Millionen Menschen in Ghettos, Konzentrationslagern und Vernichtungslagern gedemütigt, gequält, zu Arbeit gezwungen, ausgehungert, gefoltert, erschossen, in Experimenten missbraucht, vergast und verbrannt worden waren.

1996 erklärte Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum nationalen Gedenktag in Deutschland "für die Opfer des Nationalsozialismus". Der Deutsche Bundestag trifft sich seitdem alljährlich zu einer Feierstunde. Die UNO hat im Oktober 2005 den 27. Januar offiziell zum Holocaust-Gedenktag erklärt und eine Resolution angenommen, in der alle Mitgliedstaaten aufgerufen werden, an diesem Tag an den Judenmord zu erinnern.

In Israel wird der Tag der Shoah, genau: Holocaust Märtyrer- und Heldentag, ebenfalls einmal im Jahr begangen. Das Wort "Shoah", hebräisch Begriff = große Katastrophe. Der Jom haShoah wird in Israel am 27. Nisan (dieses Jahr 2. Mai) begangen, indem um 10 Uhr eine Sirene die Menschen zwei Minuten lang zum Innehalten aufruft; in dieser Zeit ruht der Verkehr, wird nicht gearbeitet, schweigend verharren die Menschen für zwei Minuten an dem Ort, an dem sie gerade sind, in ganz Israel.

Die israelische Gedenkstätte Jad Vashem in Jerusalem veranstaltet zu diesem Anlass zum ersten Mal ein dreitägige Konferenz für Jugendliche aus aller Welt an der "International School for Holocaust Studies" in Jad Vashem.




Weitere Informationen unter dem folgenden Link:
http://www1.yadvashem.org/education/department/hebrew/
january27Congress.html

26.11.07

Ein jüdischer Staat

Wenn Israel nicht jüdisch wäre, müsste man die Entscheidung der UN-Vollversammlung vom 29. November 1947 bezüglich der Teilung Palästinas in zwei Staaten – einen jüdischen und einen arabischen – für ungültig erklären.

Wenn Israel nicht jüdisch wäre, müsste man selbstverständlich das Recht auf Rückkehr und das Grundgesetz zur Würde und Freiheit des Menschen für ungültig erklären, das Israels Werte als jüdischer und demokratischer Staat festlegt. Wenn Israel nicht jüdisch wäre, müsste man eine neue Nationalhymne anstelle der Hatikva finden.

Wenn Israel nicht jüdisch wäre, wäre es nicht katholisch und auch nicht buddhistisch. Es wäre arabisch-muslimisch – auch wenn der Weg dahin über einen binationalen Staat ginge. Wenn Israel nicht jüdisch wäre, würde es nie zwei Staaten für zwei Völker geben.

Wenn Israel (vorübergehender Name) arabisch-muslimisch wäre, wäre es wohl kaum demokratisch. Zuallererst würden Journalisten, Akademiker und Intellektuelle flüchten, während die aus arabischen Ländern Stammenden hier bleiben würden. Sie sind von arabischer Herrschaft in den jüdischen Staat geflohen, aber diese Herrschaft, die sie erniedrigt und unterdrückt hat, würde sie wieder einholen.

All dies wird natürlich nicht geschehen, doch ist es wichtig zu wissen, wie sehr die Forderung berechtigt ist, Israel als jüdischen und demokratischen Staat zu definieren. Man sagt uns, dass die Existenz einer großen arabischen Minderheit in unserer Mitte uns an dieser Definition hindern müsse, da die Definition eines Staates ohne Einbeziehung der Minderheit nicht demokratisch sei. Als aber die UNO die Gründung eines jüdischen Staates im Land Israel verkündet hat, lag der Anteil der Araber bei über 40 Prozent, und dennoch sah die Vollversammlung keinen Widerspruch zwischen dieser Realität und der Definition eines jüdischen Staates. Die Antizionisten sagen: Die Realität ändert sich. Heute befinden wir uns in einer postnationalen Ära. Doch auch in einer solchen Ära sind die europäischen Staaten mehrheitlich Nationalstaaten, in denen es zum Teil sehr große Minderheiten gibt.

Tatsächlich besteht selbstverständlich keinerlei Rechtfertigung dafür, Israel nicht als jüdischen und demokratischen Staat anzuerkennen. Der Oberste Gerichtshof hat die Hauptcharakteristika der Jüdischkeit des Staates wiederholt definiert. Zu ihnen gehören die hebräische Sprache als primäre Amtssprache, die Ruhetage gemäß der jüdischen Tradition und auch eine jüdische Mehrheit in Israel (ja, ja, auch dies!).

Man sagt uns, dass ein ‚jüdischer Staat’ den Verdacht eines religiös-halachischen Staates erweckt und man höchstens von einem ‚Judenstaat’ – nach dem Buchtitel Herzls - sprechen könne. Doch Herzl selbst sah keinen Unterschied zwischen den beiden und gestattete die Übersetzung seines Buches in andere Sprachen unter dem Titel ‚jüdischer Staat’.

Die UN-Vollversammlung dachte gewiss nicht an einen halachischen Staat; und auch nicht Ben-Gurion, der die Unabhängigkeitserklärung verfasste; und auch nicht der frühere Präsident des Obersten Gerichtshofs, Ehud Barak, der den harten Kern des jüdischen Staates definiert hat. Und was bringen Namensänderungen? Wären die Palästinenser denn mit dem ‚Judenstaat’ einverstanden? Ganz im Gegenteil – man würde sofort anprangern, dass ein solcher Staat vielfach schlimmer wäre, da er die arabischen Bürger überhaupt nicht erwähnt?

Wenn Israel nicht jüdisch im religiös-halachischen Sinne sein soll, was ist dann der Sinn der Bezeichnung? Die Bedeutung hat sich seit Herzls Tagen nicht verändert: Die Juden sind, zumindest seit der Emanzipation, ein Volk. Ein Volk, das wichtige religiöse Komponenten besitzt und das, wie andere Völker auch, eine Beziehung zu seiner religiösen Vergangenheit besitzt. Die religiöse Vergangenheit ist die Startbahn, von der der moderne Nationalismus aufgestiegen ist.

Sicherlich, bei den Juden hat sich der Start verspätet, und daher dauert der Kampf um die Befreiung von der Religion noch an, während er bei anderen Völkern bereits zum Abschluss gekommen ist. Der Staat Israel ist der Staat dieses Volkes in allen seinen Komponenten, und er muss auch der Staat aller Nichtjuden unter seinen Bürgern sein, auch der großen muslimischen Minderheit, deren Führer sich von ihrer Staatszugehörigkeit entfremden.

Der Staat kann nicht mit einem Teil des jüdischen Volkes identifiziert werden. Er ist die gemeinsame Heimstätte für alle - Juden und Nichtjuden, Religiöse, Traditionelle und Säkulare -, und er darf zwischen den verschiedenen Komponenten nicht diskriminieren. Ja, es gibt Fehler in der israelischen Staatsverfassung, und das Fehlen der Zivilehe ist einer der schwersten von ihnen. Das Israelis religiösen Rechtsinstanzen unterworfen sind, widerspricht unserem demokratischen Charakter.

Doch ist dies nicht der Grund, aus dem die arabische Führung in Israel und der palästinensische Präsident gegen die Definition Israels als jüdischer Staat opponieren. Im Gegenteil – sie streben selbst danach, einen religiösen, fanatischen und antidemokratischen Staat zu errichten. Ihr Widerstand richtet sich gegen die Existenz eines jüdischen und demokratischen Staates in ‚ihrer’ Region. Sie sehnen sich wirklich nach der albtraumhaften Vision eines Nicht-Israels, mit der dieser Artikel begonnen hat.

Amnon Rubinstein, Maariv 24.11.2007

1.9.07

Wiedereröffnung der größten Synagoge in Berlin

Mit einer feierlichen Zeremonie ist in Berlin Deutschlands größte Synagoge wiedereröffnet worden. In dem Gebetshaus in der Rykestraße in Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg erinnerte der Rabbiner Chaim Rozwaski an die Opfer des NS-Regimes, die in Konzentrations- und Arbeitslagern ermordet wurden. "Sie sind hier im Geist und Seele." Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) zeigte sich "dankbar, dass jüdischen Leben und Kultur wieder in dieser Stadt zu Hause sind". "Wir werden nicht zulassen, dass jüdisches Leben bedroht oder bedrängt wird", fügte Körting hinzu. "Wir werden Antisemitismus und Rechtsextremismus entschieden bekämpfen."

Die 1904 erbauten Synagoge an der Rykestraße war in der Reichspogromnacht 1938 weitestgehend unversehrt geblieben, weil die Nazis die umliegenden "arischen Gebäude" nicht beschädigen wollten. Das Innere des jüdischen Gotteshauses wurde jedoch geschändet, die Thora-Rollen wurden beschädigt, Rabbiner und Gemeindemitglieder in das KZ Sachsenhausen deportiert. Der letzte Gottesdienst fand 1940 statt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebetshaus als Lagerhalle und Pferdestall missbraucht. 1953 wurde die Synagoge wiedereröffnet und diente nach dem Bau der Berliner Mauer der Ostberliner Gemeinde als Gebetsstätte.

Die nunmehr abgeschlossene Sanierung mit 1200 Plätzen größten deutschen Synagoge hatte rund 4,5 Millionen Euro gekostet. Die Wiedereröffnung bildete den Auftakt der zehntägigen jüdischen Kulturtage in Berlin, in deren Rahmen am Sonntag auch das erste privat finanzierte jüdische Kulturzentrum eingeweiht wird

AFP.com

20.8.07

Bo, Ruach Elohim


Komm, Geist Gottes, komm und fülle mich.
Führe uns wie Kinder, nur bei dir finden wir Erfüllung
wir laden dich ein, zu kommen.
Willkommen, willkommen Geist Gottes
Willkommen, willkommen Geist Elohim.

Melodie und Text: Daniel Kopp, Sarah Libermann

15.8.07

Sh'ma Israel, Höre Israel

Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist Einer.
Gelobt sei der Name der Ehren, von Ewigkeit zu Ewigkeit.



Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit ganzer Seele.
Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Diese zwei Gebote sind der Kern der ganzen Thora.
Worte des Messias von Israel, Yeshua, Sohn Davids.


Deuteronomy 6, 4

Anhören: Jerushalajim shel sahav, ges. von Ofra Haza