Christen und messianische Juden - Ihr Stand, ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Ansichten
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14.5.13
Shavuot
„So sollst du von den Erstlingen aller Frucht des Erdbodens nehmen, die du von deinem Lande einbringen wirst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, und sollst sie in einen Korb legen und an den Ort gehen, welchen Jehova, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen daselbst wohnen zu lassen“ (Deut 26:2)
Shavuot wird in der Erntezeit gefeiert, daher ist ein anderer Name für das Fest auch Chag HaKatzir, das Erntefest. Während der Zeit des ersten und zweiten Tempels gingen die jüdischen Bauern hinaus auf ihre Felder und markierten die Früchte die zu treiben beginnen mit einem Faden. Dann legten sie die Früchte in einen besonderen Korb, um sie zum Tempel nach Jerusalem als Opfer zu bringen.
Shavuot markiert den ersten Tag an dem die Bauern begannen die ersten Früchte zu bringen, daher ist er auch als Yom HaBikkurim, Tag der Erstlingsfrüchte bekannt.
Shavuot ist eine Feier des Lebens, eine Zeit in der wir unsere Völkerschaft beteuern und unseren Überfluß feiern. Gewöhnlich essen wir Milchprodukte an Shavuot und dekorieren unsere Häuser und Synagogen mit Blumen und Ziergrün.
Shavuot bedeutet Wochen und bezieht sich auf das Zählen der sieben Wochen ab Pessach bis zu der Zeit an der die Israeliten die Tora erhielten, am sechsten Silvan.
2.1.12
Wald in der Negev-Wüste
Der Verein CHAVERIM – Freundschaft mit Israel e.V. aus Norderstedt hat im
Wald der deutschen Länder in der Negev-Wüste einen Wald mit 5000 Bäumen
gepflanzt.
Dies gelang dank vieler Spenden von einem einzelnen Baum bis zu mehr als 250
Bäumen und der großen Fürsprache von Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim
Grote, Schirmherr des Projekts Norderstedt-Wald im Wald der deutschen
Länder.
Als Symbol für das Pflanzen der letzten 2000 Bäume überreichte CHAVERIM am
21. Dezember 2011 dem Jüdischen Nationalfonds – Keren Kayemeth LeIsrasel (JNF –
KKL) einen symbolischen Scheck über 20.000 Euro. Der Jüdische Nationalfonds hat
den Wald der deutschen Länder vor 20 Jahren mit den Ministerpräsidenten der
deutschen Bundesländer gegründet. Die deutschen Bundesländer setzten damit ein
Zeichen der Verbundenheit mit Israel und initiierten ein Klimaschutz-Projekt, an
dem sich alle Länder und Kommunen mit ihren gesellschaftlichen Bereichen und
Wirtschaftsunternehmen beteiligen können.
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