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12.7.14

Messianische Juden, Arabische Christen treffen sich in Zeiten von Gewalt und Wut

"Mit Arabern tanzen? Mit ihnen lachen? Das sind doch Leute, die ich mein Leben lang gehasst habe!" sagt Chava, ein messianisch-jüdisches Mädchen, die in einer jüdisch orthodoxen Familie in Israel aufgewachsen ist. Chava nahm an einer dreitägigen Zusammenkunft teil, wo sie in Haifa mit geschätzten 1000 messianische jüdischen und arabisch-christlichen Jugendlichen und Erwachsenen zusammentraf.

In einer Zeit, wo mörderische Entführungen, gewaltätige Ausschreitungen und ein sich entwickelnder Krieg in Gaza die Spannungen zum Überkochen bringen, kamen diese jungen Leute noch ganz aufgewühlt in heftigen Emontionen von dem arabisch-israelischen Konflikt bei der Konferenz an.
"Diese jungen Leute tragen innerlich Verletzungen wegen der vergangenen Gewalt hier in Israel", sagt Rick Ridings, der Organisator der jährlichen Elav Konferenz. "Vielen von ihnen dachten, dass sie mit den Gefühlen zurechtkommen, aber wegen der Entführungen und Tötungen sind sie voller Schmerz, auf beiden Seiten."

Für Chava, die in einem jüdisch-orthodoxen Ghetto aufgewachsen ist, war es neu, in so engen Quartieren mit Arabern zusammen zu sein. "Ich bin immer mit meiner Familie zur Klagemauer gegangen und dann haben wir gebetet, dass den Arabern Schlimmes wiederfährt", erinnert sie sich. "Wir sehen die Araber als schlechte Menschen an. Aber als ich sie jetzt zu Gott beten sah und sie in hebräisch und dann in arabisch Gott loben sah, hat Gott mein Herz berührt. Sie sind die verlorenen Brüder und Schwestern, die ich schon immer gesucht habe", sagt sie.

Ridings, der diese Treffen seit 2007 organisiert, war sich nicht mal sicher, ob die jungen Araber und Juden in solch angespannten Zeiten zusammen sein wollten. "Ich wusste nicht, ob die palästinensischen Araber überhaupt kommen konnten - oder wollten," sagt er. "Aber auf wundersame Weise, mit hohen Sicherheitsvorkehrungen, konnten etwa 50 palästinensische Gläubige kommen."


"Das waren die bedeutsamsten Zeiten, die ich hier bei der Konferenz erlebt habe," erzählt Ridings israel today. "Vielleicht hat die Situation die jungen Leute erst dazu gebracht, über das, was normalerweise Probleme bereitet, hinwegzukommen. Das war alles echt, kein gekünsteltes Programm."

Für viele der jungen Gläubigen war es das erste Mal, dass sie so eine tiefgreifende Begegnung mit der "anderen Seite" hatten. Als dann ein arabischer Christ, der in Gaza aufgewachsen war und ein junger messianischer Israeli mit einander ihre Erfahrungen mit Gott austauschten, war das eine Hilfe für die anderen, sich zu öffnen und über das zu sprechen, was sie wirklich empfinden, ganz ehrlich den andern mitzuteilen, was in der Armee erlebt hatten oder mit Freunden, die von Terroristen getötet worden waren.

"Als ich die Füße meiner arabischen Schwester wusch, konnte ich um Vergebung bitten für die Weise, wie meine Familie und mein Volk die Araber sehen", sagt Chava. "Sie dann zu hören, dass sie mir vergibt und dass sie mich liebt, war so heilsam. Das war die Liebe Jeshuahs, nichts anderes. Ich hatte noch nie eine arabische Freundin. Jetzt bin ich im täglichen Kontakt mit meinen Schwestern aus Ramallah, Jordanien und dem Libanon," lächelt sie.
"Nachdem ich meine Geschichte erzählt hatte," erzählt Chava weiter, "kam ein arabisches Mädchen auf mich zu und sagte mir, dass sie religiöse Juden hasste, wo immer sie welche sah. Auch sie hatte zum ersten Mal Kontakt mit jemanden mit einem orthodox-religiösen Hintergrund. Sie stürmte auf mich zu, bat um Vergebung und bat mich für sie zu beten, dass sie Liebe für mein Volk empfinden konnte."

Ridings erklärt, was die Vision solcher Treffen ist: "ein sicheres Umfeld für jüdische, arabische und palästinensische Jugendliche zu schaffen, wo sie persönliche Begegnungen mit dem Herrn haben können, Ihm in Anbetung und Lobpreis dienen können, wo sie in Einheit wachsen und angeregt werden im Reich Gottes zu dienen auf allen Ebenen der Gesellschaft."

Am letzten Abend der Konferenz, erzählte ein junger messianischer Jude allen von seinen Erfahrungen als er drei Monate in Syrien verbrachte, um Kriegsflüchtlingen zu helfen. Das Treffen endete mit einem Aufruf für die jungen Leute, hinzugehen und das kraftvolle Zeugnis weiterzugeben, was Jeshua für unsere zerrissene Welt tun kann.

Rick Ridings ist der Gründer und Leiter von "Sukkat Hallel" einer 24-Stunden Gebetsbewegung in Jerusalem. 
Die jährliche Elav Konferenz fand dieses Jahr Anfang Juli 2014 statt.
Rick Ridings predigt

10.07.204
von David Lazarus israel today

1.7.14

Homosexuelle bringen messianisches Zentrum in Not

Das Jerusalemer Bezirksgericht hat Yad Haschmona, eine Gemeinschaft von messianischen Juden und evangelischen Christen, in zweiter Instanz dazu verurteilt, eine Entschädigung in Höhe von 60.000 Schekeln (rund 12.300 Euro) an zwei lesbische Frauen zu zahlen. Der Grund dafür ist, dass die Glaubensgemeinschaft sich geweigert hatte, in ihren Räumen deren gleichgeschlechtliche Hochzeitsfeier auszurichten.
 

„Wir wussten, dass wir das Gesetz dadurch brechen. Aber jemand musste es tun“, erklärte Ayelet Ronen, die Geschäftsführerin der Gemeinschaft. Richter Moshe Cohen Yoad, der die Strafe verhängte, berief sich bei seinem Urteil auf ein Gesetz zum Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung.

Während der Verhandlung zitierten die Vertreter der messianischen Gemeinschaft aus dem Alten und dem Neuen Testament. „Wir hassen Homosexuelle nicht. Im Gegenteil, wir lieben sie. Jedoch sagt Gottes Wort in der Bibel, dass die Homosexualität eine Abscheulichkeit ist“, erklärte Ronen gegenüber Israel Heute. „Als Glaubensgemeinschaft müssen wir dazu berechtigt sein, die Ausrichtung von Ereignissen abzulehnen, die total unseren religiösen Überzeugungen widersprechen. Wir haben dem Richter erklärt, dass eine gleichgeschlechtliche Feier auch unsere Geschäfte ruinieren würde, denn die Mehrheit unserer Kunden sind gläubige Christen, die homosexuelle Ehen verurteilen“, so Ayelet Ronen weiter.

Der Anwalt der Lesben wiederum beschuldigt die Mitglieder von Yad Haschmona der „Homophobie“. In die Kritik geriet eine öffentliche Ankündigung der Gemeinschaft, „keiner homosexuellen Organisation Platz für Feierlichkeiten“ in ihren Räumen zu gewähren. Die Ankündigung wurde publik gemacht, als nach dem ersten Urteil eine Flut von Anfragen für gleichgeschlechtliche Feiern einging – wohl in der Hoffnung, ebenfalls eine große Entschädigung gezahlt zu bekommen.

Dadurch wurde die Gemeinschaft gezwungen, letztendlich gar keine Hochzeitsfeiern mehr auszurichten. „Wir hatten in den letzten zwölf Jahren einen Durchschnitt von rund 35 bis 50 Hochzeitsfeiern im Jahr. Israelis aus dem ganzen Land liebten es, bei uns zu feiern. Nun gibt es gar keine Hochzeiten mehr – ansonsten würden wir horrende finanzielle Verluste riskieren.“

Richter Moshe Cohen Yoad bleibt jedoch dabei: Die Glaubensgemeinschaft muss gleichgeschlechtliche Hochzeitsfeiern veranstalten, auch wenn das gegen ihr Gewissen spricht. Der Anwalt von Yad Haschmona, Michael Decker, stellte das jedoch in Frage: „Herr Richter, was wäre, wenn ein Katholik in die ultraorthodoxe Stadt Bnei Barack zu einem streng gläubigen Zimmermann ginge und ihn bitten würde, eine Marienstatue zu bauen? Würden Sie ihn dazu zwingen, das Götzenbild zu bauen?“ Daraufhin entgegnete der Richter: „Er müsste es tun, ansonsten würde er bestraft werden. So ist das Gesetz.“


Die Geschäftsführerin der Gemeinschaft ist der Überzeugung, das Urteil zeige, dass die aktuellen Gesetze keinen ausreichenden Schutz für Religionsgemeinschaften bieten. „Viele religiöse Juden und Rabbiner haben unter der Hand zu uns gesagt, dass sie es gut finden, wie wir für unsere Rechte einstehen. Sie trauen sich aber nicht, gemeinsam mit uns öffentlich für eine Gesetzesänderung zu kämpfen“, erklärte Ronen. „Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir, keine weiteren Rechtsmittel mehr einzulegen. Wieder zu verlieren, wäre einfach nicht gut.“

israelheute David Lazarus

4.5.14

Ein Segen für das Land

Sozialarbeit, Hilfe für Randständige, Kampf für Menschenrechte: Die wachsende Jesusgemeinde in Israel engagiert sich in vielfältiger Weise für das Land.

Von Susanne Wustl und Lisa Loden

Immer mehr Israelis erkennen in Jesus den in der Bibel verheißenen Messias. Die schätzungsweise 12 000 messianischen Juden Israels und die arabischen Christen haben über das eigentliche Gemeindeleben hinaus regen Anteil am gesellschaftlichen und politischen Leben des Landes. So setzen sich die in 120 Gemeinden organisierten messianischen Juden für sozial Benachteiligte ein, engagieren sich für Menschenrechte und beteiligen sich am Kampf gegen diskriminierende Gesetze.

Israel leidet an den Konflikten zwischen Juden und Arabern, zwischen Juden aus Osteuropa und solchen aus dem Nahen Osten, zwischen ultraorthodoxen Juden und säkular eingestellten. Und auch die Dauerbedrohung durch benachbarte Länder zermürbt die Menschen. Armut ist ein großes Problem in Israel. Von der Regierung veröffentlichte Statistiken belegen, dass ein Viertel der israelischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt. Mehr als ein Drittel der israelischen Kinder und 20 Prozent der Senioren leben in Armut. Davon sind auch viele Überlebende der Shoah betroffen. Diese soziale und politische Entwicklung blieb den messianisch-jüdischen Gemeinden im Land nicht verborgen und sie sehen einen geistlichen Auftrag darin, hier Verantwortung zu übernehmen. 

 
Von Eilat im Süden bis Kirjat Schmonah im Norden gibt es viele Gemeinden, die helfen wollen. In Israel ist es üblich, dass sich nahezu jede Gemeinde sozial engagiert. So hat die russisch-stämmige Gemeindebewegung Living Israel landesweit Drogenrehabilitationszentren gegründet und ist am Tel Aviver Busbahnhof, einem der sozialen Brennpunkte des Landes, aktiv.

Viele sind durchs soziale Raster gefallen und ins Elend gestürzt, das nirgenswo so sehr ins Auge sticht, wie hier in der Gegend um den alten zentralen Busbahnhof von Tel Aviv. Wer ihn noch in den 70er Jahren gesehen hat, wird ihn heute nicht mehr wiedererkennen: Aus Wohnraum wurden Bordelle, in Gassen und Hinterhöfen werden Drogen konsumiert und Gewalt ist allgegenwärtig – alles am helllichten Tag. Flüchtlinge leben als Obdachlose in den Straßen.

Hier engagiert sich besonders das Red Carpet Center, eine weitere Initiative messianischer Juden. Das Red Carpet Center ist eine Anlaufstelle für die hier Gestrandeten, meist sind es Prostituierte, viele von ihnen sind drogenabhängig.

Das Zentrum bietet den Frauen eine Pediküre und Maniküre an, hier bekommen sie ein warmes Essen, es eröffnet sich ein vertrauensvoller Rahmen für Gespräch und auch für Gebet. In einem Bericht der vom messianischen Israel College of the Bible herausgegebenen Zeitschrift Vehaskel heißt es: „Die Frauen sind Jüdinnen und Araberinnen, Frauen aus der ehemaligen Sowjetunion …, ja sogar aus Europa und Fernost. Die meisten sind drogenabhängig und alle gehen auf den Strich. Auch Menschen aus der Transgender-Gruppe und sogar ein Homosexueller kamen ins Zentrum und wurden behandelt. Während der Behandlung haben wir Gelegenheit, ihnen zuzuhören, Rat zu geben, ihnen das Evangelium zu verkündigen ...“

Machaseh Association
Ein weiteres Beispiel gelebter Nächstenliebe ist die Sozialarbeit Machaseh in Jerusalem. Die Gründerin Lena Levin, selbst alleinerziehende Mutter von vier Kindern, bezeichnete dem Philippus-Dienst gegenüber, einem Versöhnungs- und Hilfswerk, welches arabische und jüdische Christen in Israel unterstützt, Machaseh als eine Zuflucht für Menschen, die sonst niemand mehr haben. Sie sieht ihre Berufung darin, die bedingungslose Liebe Gottes an alle Menschen weiterzugeben, ohne Ansehen der Person oder Religion. Sei es eine Speisung für Holocaustüberlebende , die Versorgung bitterarmer Familien oder auch Seelsorge und Gebet für Missbrauchte – dies alles bringt die aus Kiew eingewanderte Lena mit ihren ehrenamtlichen Helfern zuwege. Selbst Jerusalemer Gemeinden vertrauen traumatisierte Mitglieder der Fachkompetenz des Machaseh-Teams an.

Eine Betroffene schreibt über Machaseh: „Vor sieben Jahren bin ich von Ashdod nach Jerusalem gezogen. Ich wurde von meinem Mann geschlagen. Daher versuchte ich es allein. Ich hatte große wirtschaftliche Probleme. Ich wandte mich an die Sozialbehörden und bat sie, für meine Kinder zu sorgen und sie woanders unterzubringen … im Laufe der Zeit wurde ich emotional und körperlich immer schwächer … Dann kam ich in Kontakt mit Machaseh. Die Leiterin half mir und machte einen Plan mit mir, der Seelsorge, Gebet, Englischunterricht, Berufsberatung und Erziehungsberatung beinhaltete. Jetzt bin ich bald an meinem wichtigsten Ziel angelangt: meine Kinder zurückzubekommen und ihnen ein stabiles, gutes Zuhause zu geben. Mit der Hilfe von Machaseh habe ich vieles bewältigen können und heute studiere ich Jura ...“

Eine wichtige Rolle im christlich motivierten politisch-sozialen Engagement spielt auch das 2004 von dem jüdisch-messianischen Rechtsanwalt Calev Meyers gegründete Jerusalem Institute of Justice, JIJ (Jerusalemer Institut für Gerechtigkeit). Menschenrechtsfragen und die Fürsprache für die Schwachen stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten dieser Organisation. Der Einsatz für die Opfer von Menschenhandel sowie die aktive Unterstützung von Fördermaßnahmen für eingewanderte Äthiopier sind dafür zwei Beispiele. Calev Meyers begründet seine breit angelegte Arbeit für Ausgegrenzte und Benachteiligte im jüdischen Staat mit seinem Glauben.

Calev Meyers
Immer wieder stellt das JIJ diskriminierende Vorgehensweisen der Regierung innerhalb des israelischen demokratischen Systems in Frage. In den acht Jahren seines Bestehens war es mit mehr als 500 Fällen befasst, bei denen es nicht selten um die Wahrung der Religionsfreiheit ging. Durch Anrufung der Gerichte gelang es der Organisation, für „Gebetshäuser“ aller Glaubensrichtung eine Befreiung von Kommunalsteuern zu erwirken. Außerdem nimmt das Institut messianische Gläubige gegen die Anklage der illegalen Evangelisation in Schutz und verteidigt das Recht Geschiedener, ihre Kinder im messianisch-jüdischen Glauben zu erziehen.

 
Im vergangenen Jahr betrieb das Institut Lobbyarbeit für einen Gesetzentwurf, der es ermöglicht, Kunden Prostituierter strafrechtlich zu belangen. Schon in der ersten Lesung vor der Knesset wurde dieser Entwurf einstimmig verabschiedet.

Mit einer Petition an den Obersten Gerichtshof möchte das JIJ auf die Abschaffung des „Civil Union Law“ hinwirken, wodurch die Bürger das Recht bekämen, ungeachtet der Religion in Israel zu heiraten. Ein Erfolg dieser Campagne hätte große Auswirkungen auf die messianischen Juden, da viele Ehepaare in den Gemeinden aus einem jüdischen und einem nicht jüdischen Teil bestehen. Bisher müssen diese Paare für eine vom Staat rechtskräftig anerkannte Ehe noch im Ausland heiraten.

Neben diesen vielfältigen Einsätzen für Bürgerrechte und Gerechtigkeit erhebt das Institut seine Stimme auch für Israel selbst als Gegengewicht zu den antiisraelischen Vorurteilen in internationalen Kreisen und bedient sich unterschiedlicher Strategien, um dieses Ziel zu erreichen: pro-israelische Kundgebungen, Social-Media-Kampagnen, Weiterbildungen und Informationen für israelische Rechtsanwälte und Präsentationen vor hochrangigen Führungspersonen der US-Regierung oder Vertretern des Europäischen Parlaments. Calev Meyers hatte im Frühjahr 2012 – als mitten in der Finanzkrise von der EU eine weitere Milliarde Euro für die palästinensische Autonomiebehörde bereitgestellt werden sollte – EU-Parlamentariern einen Bericht vorgelegt, der die schweren Menschenrechtsverletzungen der palästinensischen Führung dokumentiert. Meyers konnte hohen EU-Vertretern darlegen, dass ihre finanzielle Unterstützung der PA in die Hände von Terroristen gelangt. 

 
Aus Sicht auch der palästinensischen Christen ist es völlig unverständlich, dass die EU die korrupten palästinensischen Behörden mit gewaltigen Summen unterstützt. Die führende Oberschicht würde sich bereichern während kaum Geld für die Infrastruktur oder Bildung investiert wird.
Wir hoffen, die EU stoppt diese Gelder oder achtet darauf, dass sie nicht in dunklen Kanälen verschwinden“, sagen sie.

Die vielfältige und wachsende christliche Gemeinde Israels – seien es messianische Juden, palästinensische oder russisch-stämmige Christen – versteckt sich nicht in einem geistlichen Elfenbeinturm, sondern übernimmt Verantwortung. Die Jesus-Nachfolger Israels sind ein Segen für das Land. Der Philippus-Dienst unterstützt sie in ihrem Engagement.
Wenn Jesus heute nach Israel käme, würde man ihn vielleicht im Bereich des Busbahnhofs von Tel Aviv oder in den Armensiedlungen von Jerusalem antreffen.

aus: Factum, aktuelles Heft 3/2014


6.3.14

Erneut Anti-Israel Propaganda in Bethlehem


Dieses Jahr am 10. März findet in Bethlehem erneut die Konferenz von Christen mit Namen „Christ at the Checkpoint“ statt. Hier wird im Bethlehemer Bible-College unter Leitung von Bible-College Präsident Jack Sara, nachdem man wieder eine namhafte Liste von Rednern aus dem Land aber auch aus dem Ausland eingeladen hat, eine offene Ersatztheologie vertreten, d.h. die biblischen Verheißungen über Israel und sein Recht auf das Land werden abgelehnt. 

Dazu wird Israel verklagt, am Leid der Palästinenser alleine Schuld zu sein und alle diese  - man muss sagen, palästinensische Propaganda -  wird im Namen Jesu betrieben. Verschiedene Kirchenführer des Landes, evangelikale Leiter aus namhaften Gemeinden aus dem Ausland, diesmal auch der
Dr. Geoff Tunnicliffe
Generalsekretär der weltweiten evangelischen Allianz, Dr. Geoff Tunnicliffe, machen dabei mit, wenn in Vorträgen und Reden das Wort Gottes missbraucht und verdreht wird. Einige eingeladene Pastoren aus jüdisch-messianischen Gemeinden in Israel und christliche Leiter haben sich, mit Argumenten, sich einem Dialog mit allen Seiten, oder auch weil sie dort klares Wort Gottes unverfälscht dagegenstellen wollen, dazu hinreißen lassen, der Konferenz beizuwohnen. 


Es gibt aber auch andere Meinungen und Widerstand gegen diese Propaganda-Veranstaltung. Zu diesem Zweck wurde - wie in israelheute berichtet - von dem messianischen Rabbiner, Dozent und Autor Dr. David Friedman eine Petition verfasst, die von vielen in- und ausländischen messianischen Gemeindeleitern unterzeichnet wurde.

Sie beginnt mit einem Brief, der direkt an die Organisatoren und Sponsoren von „Christus am Checkpoint“ gerichtet ist:
„An die Sponsoren der „Christus am Checkpoint“ (CatC)-Konferenz,
wir hoffen, dass Sie unsere Bedenken in Betracht ziehen und diese nicht einfach abtun, sie sind ernst gemeint.
Niemand von uns strebt einen Konflikt oder Krieg zwischen Israelis und Palästinensern an; jedoch wollen wir auch keine versteckten antisemitischen Andeutungen sehen, die vorgeben, ein Beitrag zur Versöhnung zu sein. Genau das haben wir bei den beiden ersten CatC-Konferenzen beobachtet."

Ferner heißt es in dem Schreiben, falls die Organisatoren der Konferenz ein Gespräch mit Dr. Friedman über die antisemitischen Inhalte der Vorgänger-Konferenzen wünsche, sei er dazu bereit.

Der Text:
Wir, die Unterzeichner, werden die Konferenz „Christus am Checkpoint“ weder besuchen noch werden wir sie unterstützen, weil es nach unserer Bewertung antisemitische Inhalte und Untertöne gibt. Wir können in Zeiten wie diesen nicht dazu schweigen, und aus Gewissensgründen bringen wir unsere tiefe Besorgnis zum Ausdruck, sowohl über die Unterstützer der Konferenz, als auch über den Inhalt, die Botschaft und die Aktivitäten bei den beiden Vorgängerkonferenzen.
Wir bitten alle Teilnehmer, ihr Herz und ihren Geist hinsichtlich ihrer Haltung zum jüdischen Volk und zur jüdischen Nation zu überprüfen. Anti-israelische Politik und politische „Korrektheit“ haben sich zu Kernpunkten der Konferenz entwickelt, wobei letztlich der Staat Israel und das jüdische Volk dauerhaft und scharf kritisiert werden. Die Sponsoren der Konferenz unterhalten Kontakte zu pro-dschihadistischen Bewegungen und Personen, deren politischen Einstellungen den ganzen Nahen Osten bedrohen. Durch das Aufrechterhalten dieser Verbindungen widerspricht die Konferenz den Punkten 6 und 10 ihres eigenen Manifests.

Als aufrichtige Gläubige an Jesus den Messias können und wollen wir diese Konferenz nicht unterstützen.

Unterzeichnende sind unter anderem: 
Elyahu ben Chaim, Chuck Cohen, Ofer Amitai, Howard Bass, Dror Shannon, Fam. Ariel Berkowitz, Richard Gibson und viele mehr.

Bethlehem Bible College

Bleibt zu hoffen, dass sich viele Leiter, deren falsches Theologieverständnis leider dann auch noch in ihre Heimatgemeinden weitergetragen wird, wieder besinnen, und die Bibel so lesen, wie Gott sie gemeint hat und dann die Wahrheit über Gottes guten Plan für Israel, aber auch für die Palästinenser, erkennen.

17.1.14

Messianische Juden in Israels Armee

Soldaten der israelischen Armee warnen vor Kontakten mit messianischen Juden

27. Dez. 2013

Die Bewohner Israels wachten an einem Morgen mit einer speziellen Ankündigung der israelischen Armee im landesweiten Radio-Rundfunk auf:

Der Verteidigungsminister hatte angeordnet, dass Soldaten, die über den Schabat Feiertag in Jerusalem blieben, mit Mitgliedern der Sekte der Juden, die den Glauben an Yeshua (Jesus) predigen, keinen Kontakt haben dürfen.
 
Ist der Glauben an Yeshua solch eine Bedrohung für unsere nationale Sicherheit, dass eine der stärksten militärischen Organisationen der Welt meint, seine Soldaten vor der "Sekte der Juden" "beschützen" zu müssen?
Alles fing an, als eine kleine Gruppe messianischer Juden zum Schabat eine Herberge für einsame Soldaten in Jerusalem besuchte. Die Armee stellt diese Unterkunft für Soldaten, die keine Familie in Israel haben, bereit. An den Wochenenden, wenn die Soldaten außer Dienst sind, können sie im "Beit Hachajal" oder Soldaten Heim übernachten. Eine Gruppe messianischer Israelis hatten am Schabat Soldaten in diesem speziellen Haus einen Besuch abgestattet und mit ihnen über ihren Glauben geredet.

Viele Soldaten haben sich über diese Besuche gefreut und einige haben angefangen, regelmäßig im Neuen Testament und anderer messianischer Literatur zu lesen. Man lud die Soldaten auch ein, die Messianischen zu Hause zu besuchen, wo sie während der Schabat-Essen und in Bibelstudien in den messianischen Glauben eingeführt wurden.
Die jüdischen Gläubigen hatten Freundschaften zu den Managern und den Mitarbeitern des Hostels aufgebaut, welche diese positiven Auswirkungen, die die Besuche auf die einsamen Soldaten hatte, schätzten. Einer der Soldaten kam sogar zum Glauben an Yeshua.

Niemand in der Herberge, oder in der Armee hatte ein Problem damit, jedenfalls nicht bis "Anti-Missions"-Organisationen Ärger machten.
Diese sogenannten "Anti-Missionare" merkten, dass hier ein Soldat wahrscheinlich über das Lesen einer der vielen messianischen oder christlichen Newsletter und Webseiten, die sie führen, zum Glauben an Yeshua kam. Und so machten sie beim Verteidigungsministerium und bei der israelischen Militärführung Meldung, dass "der Kult der Juden, die Christentum predigen sich im Beit Hachajal missionarisch betätigen."

Die ultraorthodoxe Obrigkeit, zu denen die Anti-Missionare gehören, haben großes politisches Gewicht und können viele Schwierigkeiten machen. Und so hat das Verteidigungsministerium und das Militär sofort ohne die die vorliegenden Tatsachen zu untersuchen, einen öffentliche Warnung gegen eine Verbindung mit der messianischen Gruppe herausgegeben. Messianische Juden haben dann auch einen Brief vom Verteidigungsministerium erhalten, in dem ihnen "verboten wird, das Beit Hachajal ohne ausdrückliche Erlaubnis zu betreten, einschließlich einer Beschreibung der geplanten Aktivitäten."

Vor einigen Jahren wurden die messianischen Juden von den Streitkräften wie so etwas wie ein Sicherheitsrisiko betrachtet. Vielen wurde nicht erlaubt in Elite- oder sensiblen Spezialeinheiten zu dienen. Heute jedoch sind Messianische von den Militärbehörden in hohem Maße geachtet und werden sogar speziell ausgewählt, um als Kommandeure und Offiziere in allen Abteilungen des israelischen Militärs zu dienen, einschließlich des militärischen Geheimdienstes, in dem nur Geheimnisträger zugelassen sind.

 Ein messianischer jüdischer Sabra (gebürtiger Israeli), ein Unteroffizier bei der israelischen Luftwaffe, fragte neulich seinen Oberbefehlshaber ob er bei seinem nationalen Treueschwur auf den Staat Israel auch das Neue Testament neben der hebräischen Bibel dazunehmen könne. "Ja, er darf", erwiderte der Offizier ohne mit der Wimper zu zucken. Und so ergänzte der junge Mann die wachsende Zahl von hunderten von messianischen jüdischen Soldaten, die stolz in der Streitmacht dienen. 

Warum also lehnt das Verteidigungsministerium öffentlich messianische Aktivitäten in Jerusalem ab? So wie ein Kampfsoldat, der nicht messianisch ist, es erklärte, sei das alles politisch. "Die Regierung hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, um religiöse (Ultra-Orthodoxe) Juden zum Militär einzuziehen, aber die meisten weigern sich zu dienen", erklärte er. "Die Armee versucht die orthodoxe Gemeinde in Jerusalem zu besänftigen, indem sie diese absurden Ankündigung gegen den messianischen Glauben macht. Wir sind alle hier unserem Land zu dienen und es darf nicht die Aufgabe der Armee sein, den Leuten zu sagen, welchem Weg des Glaubens sie folgen sollen."

israel today

30.12.13

Das Messianische Trainingslager

Wenn junge Israelis die Schule beenden, bereiten sie sich auf die Ehre vor, ihre olivgrüne Armee-Uniform anzulegen, die sie in den nächsten Jahren tragen werden. Sicherlich schmerzt es jedoch auch, der Kindheit Lebewohl zu sagen. Doch die Motivation ist hoch und erstaunliche 72 Prozent aller neuen Rekruten wollen in Kampfeinheiten dienen.

Trotzdem fällt die Übergangszeit ziemlich schwer. Viele dieser jungen Menschen sind zum ersten Mal von zuhause fort, viele haben Angst. Aus diesem Grund hat die messianisch-jüdische Gemeinschaft in Israel ein neues Programm zur Unterstützung der Rekruten ins Leben gerufen. Das intensive, neuntägige Trainingslager mit dem Namen „Nazor“ bietet jungen messianischen Israelis die Hilfe, die sie brauchen, um in der israelischen Armee zu dienen und dabei Gott, Jeschua und die Nation zu ehren. 

„Wir kombinieren geistliche, physische und mentale Übungen, um sie in Form zu bringen. Wir bereiten sie darauf vor, ihrem Herrn und ihrem Land zu dienen“, sagt Yochanan Stanfield, einer der Übungsleiter. „Wir ermutigen sie, in der Armee zu ihrem Glauben zu stehen. Diese jungen Menschen sind wahrscheinlich die wichtigsten Zeugen Jesu einer ganzen Jugendgeneration in Israel.“

 Den Berichten der Nazor-Teilnehmer zufolge verspüren die meisten einen besonderen Ruf für ihr Leben in den Streitkräften. „Wir werden nicht nur für die israelische Armee ausgerüstet, sondern auch für Gottes Armee,“ so einer der Trainingsabsolventen. Programmdirektor Joel Goldberg sieht in Nazor einen Weg, jungen messianischen Menschen zu helfen, an ihrem Glauben während der Jahre im Militär festzuhalten. 

„Viele von ihnen werden Beziehungen zum anderen Geschlecht aufbauen, während sie in der Armee sind. Sie können sich vom Herrn entfernen und nicht mehr in die Gemeinde kommen“, sagteGoldberg. „Es ist so wichtig, dass wir alle diese jungen Menschen während ihres Dienstes unterstützen“, forderte Goldberg die Eltern und Besucher der diesjährigen Abschlussfeier auf. 
„Diese jungen Mädchen und Jungs geben ihr Leben, um uns und unserer Nation zu dienen. Sie sind hier für uns da und wir müssen für sie ebenso da sein.“

Goldberg organisiert die Teilnahme von Jugendgruppen aus örtlichen Gemeinden an besonderen Zeremonien für messianische Soldaten. Wenn ein Soldat eine Grundausbildung absolviert hat, erhält er eine Auszeichnung oder erreicht einen neuen Rang. Hier stellt Goldberg sicher, dass die ganze Gemeinde involviert wird. Wenn ein Soldat einen Schabbat allein in der Armeebasis verbringen muss, wird darauf geachtet, dass ein messianischer Freund zu Besuch vorbeischaut. 
„Das Armeeleben ist sehr ermüdend. Ohne die Unterstützung der Familie und der Gemeinde würden es viele Gläubige nicht schaffen.“ Alle jungen Rekruten in der Armee machen sich darüber Gedanken, wo sie dienen müssen. Einige träumen davon, in der berühmten Armee-Musikband zu spielen, andere wollen Scharfschützen auf den Golanhöhen sein, wieder andere möchten als Computerexperten im Geheimdienst dienen. 


Die meisten finden sich allerdings dort wieder, wo die Armee sie braucht. Ein junges Mädchen hatte vor dem Nazor-Trainingscamp für sich entschieden, dass sie die Armee verlassen würde, wenn sie nicht in einer von ihr favorisierten Einheit dienen könne. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, wie es sein würde, zwei Jahre lang etwas zu tun, das sie hasst. „Während des Trainingscamps habe ich mit meiner Angst gerungen, wo ich in der Armee landen werde“, sagte sie bei der Abschlusszeremonie. „Jetzt weiß ich, dass der beste Platz für mich der Ort ist, an dem Gott mich haben will. Wo immer auch Gott mich einsetzt, werde ich etwas Gutes finden. Ich möchte Gott dienen, wo immer ich auch bin.“ 

„Du wächst dort, wo Gott dich einpflanzt“, ermutigt Goldberg die jungen Rekruten. „Und du wirst herausfinden, dass du ein Segen und ein Zeuge für Jeschua bist, wo immer du auch bist.“ 

von David Lazarus, Pastor einer messianischen Gemeinde in der Tel Aviver Umgebung.

Printausgabe: israelheute

14.11.13

Messianische Jüdin bekennt Schuld

Die israelischen Zollbeamten haben schon viel gehört und gesehen: Sie kennen alle erdenklichen Versuche, Einkäufe aus dem Ausland ins Land zu schmuggeln, ohne dafür Abgaben zu bezahlen. Sie haben auch schon alle möglichen Arten von Entschuldigungen für solche Vergehen gehört. 

Jetzt waren sie jedoch ziemlich fassungslos, als ein junges Mädchen sie fragte, ob sie nachträglich ihre Abgaben bezahlen könne: Sie hatte es nämlich eine Woche zuvor geschafft, einen Artikel an den Behörden vorbei ins Land zu schmuggeln. Das junge Mädchen kehrte von einer Reise aus Indien zurück und war - ohne ihr brandneues Smartphone beim Zoll zu melden - über den Grenzübergang am Jordan ins Land gelangt.
Ein paar Tage später tat es ihr leid und sie nahm Kontakt zu den Zollbeamten auf. „Ich konnte das Erstaunen in der Stimme des Zollbeamten am Telefon hören, als ich ihn anrief“, berichtete sie. 

Die örtlichen Beamten gaben ihr Anliegen an den Leiter der Zollbehörde, Yigal Malka, weiter. Er war vom Schuldbewusstsein des Mädchens tief berührt. „Es ist ein wirklich seltenes Ereignis, dass jemand kommt und nachträglich bezahlen möchte“, sagte Malka, der beschloss, dem Mädchen die Schulden zu erlassen, die sich auf rund 500 Schekel (etwa 105 Euro) beliefen. „Ich stehe erst am Anfang meines Studiums und da ist wirklich jeder Schekel wichtig für mich“, erklärte das Mädchen. „Aber ich bin eine messianische Jüdin und weiß, dass es nicht Gottes Wille ist, heimlich Steuern zu umgehen – also entschied ich mich, die Dinge wieder zu berichtigen“.
IH

2.11.13

The Veiled Messiah

Warum haben die Juden solche Angst vor christlicher Mission? Warum haben sie Angst vor dem Mann aus Nazareth?
Warum wehren sie sich so vehement gegen den Glauben an den Messias Jesus Christus?





Das ist eine Video über Messianische Juden. Sie sind Juden, die an Jesus glauben. Sie empfinden ihren neuen Glauben nicht als Konversion zum Christentum, sondern die Erfüllung der Schrift und Vervollständigung ihres jüdischen Daseins. Jesus Christus kam als Jude für die Juden zuerst.  

Viele Juden glauben, dass die Prophetie des Jesaja in Jesaja 53 sich auf das Volk Israel bezieht. Die Schriftstellen, die sich auf Jesus beziehen, werden im Thora Unterricht der Juden vernachlässigt, verdreht oder vermieden.

Heute gibt es über 20 000 messianische Juden in Israel, die sich in etwa 100 Gemeinschaften treffen. 

Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und der Arm des Herrn, wem ist er geoffenbart worden? Er wuchs auf vor ihm wie ein Schößling, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht. Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht. Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.