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28.10.07

Ehrungen






Hall of Names
in Yad Vashem


Das Zentrum der Erinnerung und Erforschung des Holocaust "Yad Vashem" in Jerusalem erhielt diese Woche internationale Ehrung. Am 26.10.07 wurde dem Zentrum in Spanien der "Prince of Asturias for Records 2007" in Anwesenheit der königlichen Familie verliehen.
Nominiert für diesem renommierten Preis wurde Yad Vashem von der Bundeskanzlerin Angela Merkel.


Erst einen Tag davor erhielt der Vorsitzende des
Zentrums Yad Vashem, Avner Shalev, durch Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy die Auszeichung "Légion D'Honneur" in einer Zeremonie im Elysee Palast überreicht.

Shalev erhielt diesen Preis für seine Initiative und Arbeit bei der Erweiterung und Neugestaltung des weltweit anerkannten Zentrums.

Ebenso den Prince-of-Asturias Preis erhielt der brühmte israelische Schriftsteller Amos Oz, für sein schriftstellerisches Werk, in dem er der hebräischen Sprache zu künstlerischen Vielfalt und Ausdruckskraft verhalf.



yadvashem.org

haaretz

Was ist der Prinz-von-Asturien Preis?

23.10.07

Was Sarkozy über Israel sagt

Ich konnte es zu erst gar nicht glauben, als ich das gelesen habe. Der französische Präsident Sarkozy spricht von dem Staat Israel als ein Wunder, und dass Israels Sicherheit vor einem eventuellen Staat für die Palästinenser gehe. Ist er Jude, oder Christ? Oder ist er einfach der Einzige der etwas verstanden hat. Bravo, Monsieur Sarkozy, kann ich da nur sagen. Hoffentlich steht er auch immer zu seinem Wort.

Lest den Bericht:

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat bei seinen gestrigen Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Ehud Olmert in Paris seine tiefe Verbundenheit mit Israel zum Ausdruck gebracht. Die Gründung des Staates bezeichnete er als das „bedeutendste Ereignis des 20. Jahrhunderts“, wobei er betonte: „Man sagt, dass ich Israel unterstütze, weil mein Großvater jüdisch war, doch ist dies keine persönliche Angelegenheit. Israel steht für Vielfalt und Demokratie im Nahen Osten. Es ist ein Wunder, dass aus den Überresten des zerstreuten jüdischen Volkes solch ein Staat entstanden ist.“

Olmert und Sarkozy berieten sich vor allem in der Angelegenheit des iranischen Atomprogramms. Beide stimmten darin überein, dass sowohl der UN-Sicherheitsrat als auch die Europäische Union schärfere Sanktionen gegen den Iran einleiten müssten. Olmert teilte im Anschluss an die Gespräche mit, dass er hinsichtlich der Iran-Frage keine Aussagen hätte hören können, die seinen Erwartungen mehr entsprochen hätten.

Auch beim Thema der israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen nahm Sarkozy einen klaren Standpunkt ein. So bezeichnete er es als unvernünftig, wenn die Palästinenser gleichzeitig einen unabhängigen Staat und die Rückkehr der Flüchtlinge nach Israel fordern würden. Grundsätzlich unterstrich er: „Israel Sicherheit ist eine klare rote Linie, die nicht zur Debatte steht. Das ist eine unantastbare Bedingung, die wir nie aufgeben werden.“

Ha'aretz 23.10.07