Christen und messianische Juden - Ihr Stand, ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Ansichten
19.12.13
Israels Äthiopische Messianische Juden
Das war in den 80er Jahren, da wurde die Welt des Horrors, der in Äthiopien herrschte, gewahr.
Aber für tausende äthiopischer Juden war die Lösung nicht Geld oder Nahrung - es war ein Exodus ins Heilige Land.
Jetzt, 25 Jahre später, hat sich ein neues Wunder unter den Nachkommen des Königs Salomon und der Königin Saba ereignet.
Im Film wird die Ebenezer Gemeinde in Tel Aviv gezeigt. Sie besteht aus fast 100 israelischen messianischen Juden, die aus Äthiopien stammen. 90 Prozent von ihnen kamen zum Glauben an Yeshua nachdem sie die Aliah (Einwanderung als Juden) nach Israel gemacht hatten.
"In der Bibel steht, dass die neuen Immigranten aus Äthiopien nicht ohne Ursache kamen. In Zephania 3, Vers 9 u. 10 steht: > Dann aber werde ich dafür sorgen, dass die anderen Völker nie mehr ihre Götzen anrufen. Sie alle werden nur noch zu mir, dem Herrn, beten und mir dienen. Sogar noch aus dem fernen Äthiopien werden sie mein zerstreutes Volk wie eine Opfergabe herbeibringen <.
Wir sind genau aus diesem Grund hier. Wir kamen nicht ohne Grund. Wir kamen hierher, um den Namen Yeshuas zu erheben und um a l l e n zu sagen, dass Yeshua der HERR ist."
Viele aus der Ebenezer Gemeinde mussten nachdem sie Gläubige an Yeshua wurden, Verfolgung erleiden - in der Schule, unter ihren Landsleuten und vom Staat Israel. Manchen wird die Abschiebung angedroht.
"Zur Zeit lernen die Menschen: wenn du an Yeshua glaubst, fängt der Ärger an. Die meisten von ihnen arbeiten hart, um ihre Familien zu ernähren, und das unter großen Erschwernissen. Keiner von den Leuten hier hat ein leichtes Leben. Aber trotz alledem preisen sie den HERRN, und dann vergessen sie alle ihre Probleme. Sie erheben die Hände und loben Gott.
Kürzlich kam der Gemeindeleiter der Ebenezer Gemeinde auf die Idee mit der Tiferet Gemeinde von maoz eine Partnerschaft einzurichten. Dank der großzügigen Spenden der maoz-Unterstützer wurde nun zum ersten Mal ein nagelneuer Kinderdienst und eine Jugendgruppe in der Ebenezer Gemeinde gestartet.
"Die Jugend müssen wir noch überzeugen, dass es gut ist hierher zu kommen. Die Jugendlichen bleiben lieber zu Hause oder gehen zu anderen Jugendtreffpunkten. Wir müssen die Jugendlichen wieder in die Gemeinde bringen. Wir beten, dass sie kommen. Wir haben ja Lehrmaterial bekommen und auch Mobiliar und Ausstattung. Es gibt ein Lehrer, der mit den Kindern arbeitet. Es läuft gut - wir sind aber noch am Anfang."
> Und ich will in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen; das wird auf den Namen des Herrn vertrauen. < Zephania 3, 12
"Das ist die Berufung unserer Gemeinde: Wir sind nicht eine Versammlung von Menschen, sondern die Gemeinde des Herrn.
Um die Vision der Ebenezer Gemeinde zu unterstützen, geht man auf: www.maozisrael.org/iswi
MAOZ
6.3.13
Heuschrecken
Schon in der Bibel werden Heuschrecken in Ägypten während des Auszugs der Kinder Israel unter Moses als „achte Plage“ beschrieben. Experten in Israel erklärten, dass jedes Tier pro Tag Grünzeug entsprechend seines eigenen Körpergewichts frisst. Das mag nicht viel sein. Aber wenn Millionen Heuschrecken einfallen, werden ganze Landstriche kahlgefressen.
Im Jahr 2004 sind nach Angaben der UNO-Ernährungsorganisation (FAO) 38 Prozent der Ernten in Ägypten aufgefressen worden. Früher haben die Menschen mit Kochtöpfen getrommelt oder Reifen verbrannt, um die Tiere mit Krach und Rauch zu verscheuchen. Doch diese Methode erwies sich als wenig wirksam.
Die Heuschrecken verschmähen Dattelpalmen und Olivenbäume. „Das mag der tiefe Grund sein, weshalb ausgerechnet Datteln und Oliven im Heiligen Land seit Jahrtausenden überlebt haben“, erklärte ein Experte von der Tel Aviv Universität.
Ausläufer der Heuschrecken-schwärme von Ägypten haben
inzwischen die Sinai-Halbinsel überquert und den Gazastreifen sowie das
„okkupierte Palästina“ erreicht, wie ein Nachrichtendienst der arabischen
Emirate berichtete. Gemeint ist Israel, wo Flugzeuge bei Nitzana bereit stehen,
um die Vielfresser mit Pestiziden zu besprühen und zu töten. Ein israelischer Experte erklärte im Fernsehen, dass die Heimat der Heuschrecken im Sudan liege. Sowie es wegen starker Vermehrung zu einer „Überbevölkerung“ komme, entstünden die riesigen Schwärme. Die ließen sich vom Wind nach Ägypten und andere Länder des Nahen Ostens tragen. Auf dem Weg richten sie Millionenschaden an.
Schon im November habe die UNO Ägypten vor einer bevorstehenden Heuschreckengefahr gewarnt und geraten, die Brutstätten mit Pestiziden zu bekämpfen. Doch in Kairo habe man die Warnungen der UNO als „Gerüchte“ und „Kritik am ägyptischen Regime“ in den Wind geschlagen.
In Saudi Arabien wurde die Bevölkerung davor gewarnt, die Heuschrecken zu essen, weil sie in Israel „vergiftet“ würden.
Bei Saudis und Jemeniten gelten Heuschrecken als Delikatesse. Der größte Heuschreckenbasar in Saudi Arabien befindet sich in Buraydah, wo trotz der Warnungen des Landwirtschaftsministeriums lebende Heuschrecken in 5-Kilo Säcken für 80.- Euro verkauft werden. Sie werden in Wasser eingelegt, einige Tage lang an der Sonne getrocknet, in der Pfanne gebraten, gesalzen und schließlich „wie Nüsse“ gegessen.
Bei einer Fernsehdebatte zu Heuschrecken erzählte der bekannte
israelische Chefkoch Israel Aahroni, dass er demnächst an einer Tagung in London
über die kulinarische Verwertung von Heuschrecken, Käfern und anderen Insekten
teilnehmen wollte. Diese im Westen verschmähten Tiersorten gebe es in riesigen
Mengen. Sie seien sehr gesund und könnten der von Hunger bedrohten Menschheit
Eiweiss liefern. Im Fernen Osten würden Skorpione und andere Insekten gegrillt
auf öffentlichen Märkten angeboten.Ulrich W. Sahm
6.12.11
Buchstäblich genommen: Teil 2
von David Sedaca, Deutsch: Horst Stresow
Diese
Tatsache fügt eine weitere Dimension der Verheißung hinzu: Der HERR
gibt Abrahams Nachkommen Land, welches gegenwärtig durch andere
Nationen besetzt ist! Die Frage erhebt sich: Wie wird Israel das Land
erhalten? Soll es in die Länder einfallen und sie erobern?23.11.11
Buchstäblich genommen: Teil 1
3.6.09
Glaubensrichtungen im biblischen Judentum
SADDUZÄER Die griechische Bezeichnung "sadduzaioi" hat keine direkte hebräisch Entsprechung. Weil aber zu den Sadduzäern die Aristokraten gehörten, wird ihr Name mit dem Priestergeschlecht Zadok (Gerechte) in Verbindung gebracht, woraus die namentliche Abwandlung Sadduzäer entstand. Die Sadduzäer dienten im Tempel und oft wurde ein Sadduzäer Hohepriester. Im Sanhedrin, dem Hohen Rat, hatten sie große Macht.
PHARISÄER Die Gruppe der Pharisäer entstand um 165 v. Chr. nach dem Makkabäer-Aufstand, um der Vermischung des Judentums mit dem Hellenismus Einhalt zu gebieten. Ihre Bezeichnung geht auf das hebräische Wort "peruschim" zurück, was „Abgesonderte“ heißt (griech. Pharisaioi). Sie waren Gegner der Sadduzäer, weil sie an die Unsterblichkeit der Seele, an Engel und die Auferstehung der Toten glaubten. Die Pharisäer waren die Theologen unter den Juden und wachten über die Einhaltung der Gesetze genauestens. Unter dem Volk waren sie beliebt, aber im Sanhedrin hatten sie keine Macht.
Jesus macht sich die Pharisäer zu Feinden. Das nicht nur, weil Jesus auch sehr beliebt beim Volk wurde und er ihre Eifersucht reizte. Aber vor allem durchschaute Jesus die Heuchlerei und Doppelmoral bei einigen und sagte ihnen das auch noch ins Gesicht. Jesus musste den Menschen zeigen, dass die Heuchlerei eine der schlimmsten Sünden ist, weil sie im Verborgenen stattfindet.
Bis heute ist die Bezeichnung Pharisäer im Sprachgebrauch geblieben, für jemand, der unehrlich ist.
ESSENER Es gab einen verheirateten Zweig der Essener, der überall in Israel sesshaft war, um das Volk zu einem heiligen Leben zu bekehren, und es gab einen Zweig, der in einer Art Ordensgemeinschaft vermutlich in Qumran am Toten Meer lebte. Sie lebten dort streng zölibatär, religiös und asketisch, abgeschieden von den anderen Juden und hatten kaum Berührung mit den Phärisäern und dem Tempel. Man geht auch davon aus, dass sie dort u.a. die biblischen Schriftrollen vor der Vernichtung durch die Römer versteckten.
ZELOTEN Als Zeloten (griech.: zelotes) bezeichnet man „Eiferer“, die als radikale Freiheitskämpfer versuchten, die Gottesherrschaft auf Erden einzuführen. Sie weigerten sich, an die Römer Steuern zu zahlen und widersetzten sich auch mit Gewalt der Unterdrückung durch das römische Imperium. Zu ihnen gehörten auch die 960 Juden, die auf der Festung Masada am Toten Meer bis 73 n. Chr. gegen die Römer kämpften und sich am Ende heldenhaft durch kollektiven Selbstmord der Tötung durch die römischen Soldaten entzogen. Dieses Ereignis bezeichnete auch das Ende der Bewegung.
Befestigungsanlage: Massada
13.11.08
Peres' Rede vor der UNO
„In unserer Region tragen Kinder die Namen von Propheten, die uns allen heilig sind. Warum sollten Moses, Moshe und Musa, Abraham, Avraham and Ibrahim als Gegner aufwachsen, in Feindschaft? Wie unsere Propheten fragten: ‚Haben wir nicht alle einen Vater? Hat nicht ein Gott uns erschaffen? Warum handeln wir, jeder Mensch gegen seinen Bruder, trügerisch, indem wir den Bund unserer Väter entweihen?’ Und Abraham vermittelte seinem Neffen Lot: ‚Bitte lass keine Zwietracht zwischen mir und dir sein und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, da wir doch Verwandte sind.’
Das war der erste Aufruf zum Frieden unter Brüdern in der Geschichte. Brüderliche Beziehungen sollten nicht Gewalt und Vorherrschaft beinhalten. Wir beten alle denselben Gott im Himmel an.“
„Religiöser Glauben erfordert, dass wir die ewige Botschaft anerkennen, dass alle Menschen nach Gottes Bild geschaffen wurden. Einem Menschen Leid zuzufügen bedeutet, Gott Leid zuzufügen. Wenn Atomwaffen, Langstrecken-Raketen, wahlloser Terror und fanatische Hetze die Agenda bestimmen, müssen wir diese Agenda ändern.“
„Das nationale Wiedererwachen von Juden und Arabern vollzog sich beinahe zur gleichen Zeit und beinahe am gleichen Ort. Es geschah sehr schnell und in einem Land, das klein war. Dennoch wurde nach dem Ersten Weltkrieg ein Fenster der Gelegenheit geöffnet, als Emir Feisal und Präsident Weizmann nach der Schaffung einer neuen Umwelt strebten. Sie trafen sich vor 89 Jahren, im November 1919, um eine Verständigung zwischen den beiden Völkern aus derselben Krippe zu verkünden, die unter dem Schatten derselben Bäume hätten leben können – den alten Ölbäumen und den großen Dattelpalmen.
In der Erklärung heißt es: ‚Eingedenk der rassischen Verwandtschaft und alten Bindungen zwischen den Arabern und dem jüdischen Volk und in der Einsicht, dass die Vollendung ihrer nationalen Aspirationen am ehesten durch die engstmögliche Zusammenarbeit verwirklicht werden kann.’
Dies war hohe Staatskunst und zeitgemäße Weisheit.
Leider Gottes haben wir ihren Rat nicht befolgt. Stattdessen haben wir uns bekämpft und den Glauben für Gier eingetauscht und das Schmieden von Schwertern anstelle von Frieden betrieben. Sie haben unser Land zerrissen und die Feindschaft mit dem Ergebnis einer Region der Schranken und Mauern, die höher wuchsen; die Brücken, die hätten gebaut werden können, wurden zerstört. Tausende Männer und Frauen auf beiden Seiten haben ihr Leben verloren. Viele wurden unheilbar verletzt; andere verloren ihr Heim und wurden zu Flüchtlingen. Vermögen wurden verschwendet für den Kauf, die Instandhaltung und Ersetzung neuer Waffen, die unvermeidlich obsolet wurden – Ressourcen wurden verschwendet für den Erhalt der Feindschaft statt für die Verbesserung des Lebens."
....so der israelische Staatspräsident Shimon Peres am Mittwoch, als Friedensaufruf zwischen Israel und den Palästinensern, auf der interreligiösen UN-Konferenz, die von den Saudis initiiert worden war. Zuvor hatte er den Saudis für die Präsentation ihrer Friedensinitiative gedankt.
Ich kann es nicht verstehen, und bin, gelinde gesagt, entsetzt, dass Peres im Angesicht der wahhabitischen Öl-Scheichs das Wort Gottes für sein Anbiedern um Friedensverhandlungen wieder in Gang zu bringen, missbraucht. Die Juden und die Moslems beten nicht denselben Gott an, und auch wenn die Juden, wie die Araber von Abraham abstammen, so ist doch die Entzweiung der Völker in der Geschichte um Jakob und Esau begründet, wobei doch Gott, (der Ewige) schon klar zwischen den Brüdern Isaak und Ismail unterscheidet. Der Kern der sechzig Jahre währenden erbitterten Feindschaft der moslemischen Araber und der Israelis liegt ja gerade in den Religionen verborgen, oder genauer gesagt, im geistlichen Bereich.
Bei so einem Versuch den feindlichen Nachbarn die Hand zu reichen, mit der Schrift in der Hand, werden die moslemischen Zuhörer sich bestenfalls mockieren, wenn sie nicht Peres seine aufgerollte Thorarolle um die Ohren hauen werden. Die Israelis alle sollten lieber darin lesen, damit ihnen wieder klar wird, wer wirklich auf ihrer Seite steht und ihnen Frieden bringt.
"Und Gott sprach: Nein, sondern Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären. Und du sollst ihm den Namen Isaak geben! Und ich werde meinen Bund mit ihm aufrichten zu einem ewigen Bund für seine Nachkommen nach ihm. Aber auch für Ismael habe ich dich erhört: Siehe, ich werde ihn segnen und werde ihn fruchtbar machen und ihn sehr, sehr mehren." (Genesis 17, 19)
Und Esau war dem Jakob feind wegen des Segens, mit dem sein Vater ihn gesegnet hatte. (Genesis 27)
"Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit." (Jesaja 41)
29.4.07
Die Nachkommen Ismaels
Dass Jakob, der später Israel wurde, der Urvater der Juden ist ist jedem klar. aber ist dann Ismael der Urvater der Moslems oder der Araber ?
In der Bibel steht folgendes: Genesis 17, Vers 15
Und Gott sprach zu Abraham: Deine Frau Sarai sollst du nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein! Und ich werde sie segnen, und auch von ihr gebe ich dir einen Sohn; und ich werde sie segnen, und sie wird zu Nationen werden; Könige von Völkern sollen von ihr kommen. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Sollte einem Hundertjährigen ein Kind geboren werden, und sollte Sara, eine Neunzigjährige, etwa gebären?
Als Abraham von Gott seinen Plan mit ihm hörte, lachte er. Warum? Aus zwei Gründen: Er glaubte nicht, dass Gott, der Herr, die biologischen Grenzen einfach übergehen könnte, und dem sehr alten Ehepaar noch Kindersegen bescheren könnte. Und außerdem lachte er, weil er Gottes Versprechen, ihm viele Nachkommen zu geben, nach jahrelanger Warterei ja schließlich eigenmächtig vorgegriffen hatte. Er und Sara hatten also durch Hagar die Magd, die sozusagen als Leihmutter fungierte, einen Sohn: Ismael. Und so hielt Abraham Gottes Plan nicht für lächerlich sondern auch für überflüssig. Er kannte Gott, den Ewigen, eben noch nicht.
Gott, der Herr, reagiert zwar nicht zornig über Abrahams Hohnlachen und naives Verhalten, aber er wird klar und deutlich, was seinen Willen betrifft: Und Gott sprach: Nein, sondern Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären. Und du sollst ihm den Namen Isaak geben! Und ich werde meinen Bund mit ihm aufrichten zu einem ewigen Bund für seine Nachkommen nach ihm. (Vers 19). Und dann zeigt Gott seinen Großmut gegenüber Abrahams eigenmächtigem Handeln: Vers 20: Aber auch für Ismael habe ich dich erhört: Siehe, ich werde ihn segnen und werde ihn fruchtbar machen und ihn sehr, sehr mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich werde ihn zu einer großen Nation machen.
Hier erkennt man den Unterschied zwischen den Zusagen für Ismael und für Isaak: Ismael bekommt den Segen, Isaak bekommt den Bund! Gott, der Herr, sagt es dann noch mal mit Nachdruck und für jeden unmissverständlich: Vers 21: Aber meinen Bund werde ich mit Isaak aufrichten, den Sara dir im nächsten Jahr um diese Zeit gebären wird.
Wenn wir Nachkommen Ismaels in der Geschichte und heute anschauen, dann können wir den Segen wirklich feststellen: die größten Ölvorkommen der Welt in den arabischen Staaten, große Macht des Osmanischen Reiches, der Reichtum und große politische Einfluss Saudi-Arabiens usw. Dagegen haben die Nachkommen Isaaks mit dem Bund das anscheinend schlechtere Los gezogen: keine Bodenschätze, stattdessen viel Leiden, Verfolgung, Zerstreuung, der Hass der Welt bis heute..... Wer kann es den Juden verdenken, wenn manche von ihnen sagen, sie wären lieber nicht das Volk des Bundes geworden; sie würden gerne darauf verzichten, die Auserwählten zu sein, und manche hadern mit ihrem Los, Juden zu sein.
Der Konflikt im Nahen Osten hat nichts mit einem Streit zwischen den Nachkommen Ismaels und Israels zu tun, oder dass die Nachkommen Ismaels in irgendeiner Weise die Bösen oder die Verdammten wären.
Vielmehr sind die Nachkommen Ismaels, die Völker, die daraus entstanden sind, durch den Islam unter die Herrschaft eines anderen Gottes gekommen. Der Gott, den die Moslem anbeten ist nicht Gott ,Jahwe, der Ewige, der Schöpfer der Welt und aller Menschen, nicht der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Genau genommen ist der Islam die ultimative Ersatztheologie, die Mohammed raffiniert eingesetzt hat, um die Menschen in den Machtbann seines Gottes zu bekommen, indem er die einfache Rechung aufmachte: Die Juden haben es versemmelt und wurden von Gott verworfen, die Christen haben es auch nicht hingekriegt, die Menschen zu erlösen, deswegen ist der Islam die wahre Religion für das Seelenheil der Menschen. Der Islam ersetzt somit beide, das Judentum und das Christentum.
Für die Moslems ist der Islam das Haus des Friedens und alle, die nicht dem Islam angehören, befinden sich im Haus des Krieges. Sie die Ungläubigen, und sie, vor allem aber die Juden und die Christen dürfen und müssen daher bekämpft werden. Wir müssen verstehen, dass Gott, der Herr, die Moslems liebt – und zwar alle, auch die gewalttätigen – und Er möchte, dass auch sie errettet werden und in sein Vaterhaus zurückkehren.
Willem Glashouwer, Präsident von „Christians for Israel International“ - Prophetische Lehrkonferenz am 28.04.07 in Altensteig.
