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| Ich kaufe israelische Produkte! Besonders die aus den sogenannten "Siedlungen" Ich habe was gegen EU Richtlinien. |
Christen und messianische Juden - Ihr Stand, ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Ansichten
28.7.13
Ich kaufe israelische Produkte!
8.7.13
Wie lange grüßt das Murmeltier - Essay von Claudio Casula
und das hemmt früher oder später die Motivation, sich dazu zu äußern. Eine Erklärung.
von Claudio Casula
Da sind einmal die nackten Fakten: Weltweit sind aktuell 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Laut Unicef-Report gehen 132 Millionen Kinder nicht zur Schule. Mindestens 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und so weiter und so fort. Was die Palästinenser angeht, um die sich ein Großteil der von der internationalen Gemeinschaft bekundeten „Besorgnis“ dreht, so sind sie von keinem dieser Probleme betroffen. Weder teilen sie, denen pro Kopf ein Mehrfaches der Marshallplan-Hilfe zuteil wurde, die existenziellen Probleme echter Flüchtlinge, noch mangelt es ihnen an Wasser, Nahrung oder Zugang zu Bildungseinrichtungen.
Dennoch erfreuen sie sich einer Aufmerksamkeit, die in keinem Verhältnis zu ihrer – in nicht unerheblichem Maße selbst verschuldeten – Lage steht. Das gilt allerdings nicht für die definitiv von ihnen geschaffenen Verhältnisse, etwa den Umgang mit missliebigen Journalisten oder den mit „Kollaborateuren“, gilt auch nicht für die jeden Ausgleich torpedierende unselige Politik der vermeintlich gemäßigten Fatah, und dass die seit 2005 im Gazastreifenden herrschende Hamas „Summer Camps“ unterhält, in denen Hunderttausende Jungs paramilitärisch gedrillt werden, um sicherzustellen, dass auch die nächste Generation den Krieg gegen die Juden weiterführt, merkt (oder berichtet, en passant) Spiegel online erst im Juni 2013.
„Hüpfburg, Tanzkurs, Stacheldraht“ heißt der Artikel, wobei für Hüpfburg und Tanzkurs die UNO zuständig ist und Hamas sowie Islamischer Jihad für den Stacheldraht (und die Waffen). Erstere sind für die Mädchen gedacht, letztere für das potenzielle Kanonenfutter der radikalen Islamisten. Irgendeinen Einfluss auf den Umgang mit dem palästinensischen Nationalislamismus hat dessen Gebaren allerdings nicht. Nichts deutet darauf hin, dass die Zahlungen von Millionen bzw. Milliarden Dollar und Euro an die beiden Regierungen in Gaza und Ramallah eingestellt oder auch nur als Druckmittel eingesetzt werden könnten. Die EU bringt es nicht einmal über sich, die radikale Hisbollah-Miliz im Libanon als Terrororganisation zu listen. Von der westlichen Welt ist also wenig bis gar nichts zu erwarten, vom Rest wollen wir an dieser Stelle schweigen.
Wie sieht es im Brennpunkt des Geschehens aus? Die Palästinenser haben die vergangenen zwei Jahrzehnte seit den Osloser Abkommen nicht genutzt, um brauchbare staatliche Strukturen aufzubauen. Wirtschaftlich hängen sie nach wie vor am Tropf Amerikas und Europas, die Gesellschaft wurde islamisiert und politisch radikalisiert, und irgendwelche Anstrengungen seitens der Machthaber, die Menschen von der Notwendigkeit einer Zweistaatenlösung zu überzeugen und damit auch auf den Verzicht auf Maximalforderungen vorzubereiten, sind beim besten Willen nicht zu erkennen.
Im Gegenteil darf man getrost davon ausgehen, dass die Einsicht, sich nach der Decke strecken zu müssen, unter den gewöhnlichen Palästinensern allgemein weiter verbreitet ist als in der korrupten Fatah-Kaste, die ein brennendes Interesse an der Aufrechterhaltung des Ist-Zustands hat. Von bürgerlichen Rechten, von demokratischen Strukturen zwischen Jenin und Hebron kann auch keine Rede sein. Und da der sich selbst opfernde Terrorist weiterhin als role model dient, während Landsleute, die den sinnlosen Kampf gegen Israel gern beenden würden, als „Kollaborateure“ aus der Gesellschaft ausgeschlossen und nicht selten gelyncht werden, muss man wohl jede Hoffnung auf Frieden auch für die nächsten Generationen fahren lassen.
Machen wir uns nichts vor: So lange die einzigen Länder, die etwas bewirken könnten, die PA weiter hofieren statt sie in den Schwitzkasten zu nehmen, bis sie „Uncle!“ ruft, wird diese so weiter machen wie bisher. Frieden bleibt eine gut gemeinte Illusion, und das gilt auch für die übrige arabische Welt. Selbst wenn die sogenannte Friedensinitiative der Arabischen Liga ernst gemeint und für Israel akzeptabel wäre, würden sich die selbst ernannten Gotteskrieger der Hamas, der Hisbollah und des Islamischen Jihad ohnehin nicht an irgendwelche Abkommen gebunden fühlen, ebenso wenig wie das Mullah-Regime in Teheran.
Schon die mit der „moderaten“ Fatah geschlossenen Verträge waren ja – spätestens die „Al-Aqsa-Intifada“ lieferte den Beweis – das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt waren. Und wie schnell im guten Glauben auf einen vermeintlichen Frieden abgetretene Gebiete zum Aufmarschgebiet für Terroristen und zu Raketenabschussrampen umfunktioniert werden können, haben wir im Südlibanon, im Gazastreifen und in der Westbank gesehen. Im Sinai auch schon, und was heute auf dem Golan los wäre, wenn Rabin die Höhenzüge Assad dem Älteren in den Schlund geworfen hätte, lässt sich lebhaft vorstellen.
Israel hingegen wird weiter wehrhaft bleiben müssen und diese Einsicht, so schwer sie auch fällt, hat das Land wohl auch verinnerlicht. Denn die Welt wird grundsätzlich feindselig bleiben, wird wie gehabt jede Aktion des jüdischen Staates mit dem Vergrößerungsglas betrachten und die fortgesetzte Aggression gegen ihn entweder ignorieren oder als gerechtfertigt durchgehen lassen.
Die Feinde Israels schrecken ohnehin vor keiner Verleumdung, keinem unsäglichen Vergleich, keiner Boshaftigkeit zurück, und selbst die jüngste Glanzleistung der Süddeutschen Zeitung, die arabische Welt – mit ihrer offenkundigen Rückständigkeit, ihren Gewaltherrschern, der Unterdrückung von Minderheiten, all den zum Himmel schreienden Grausam- und Ungerechtigkeiten – vorzuschieben und ausgerechnet auf das freie und demokratische Israel als „Moloch“ blicken (und das durch den Kontext auch als durchaus verständlich erscheinen) zu lassen, wird hier und da getoppt werden, immer wieder. Israel jedoch wird wachsam bleiben, und stark genug ist es auch, um sein Überleben in einer antagonistischen Welt sicherzustellen.
Und deshalb wird alles mehr oder weniger so bleiben, wie es ist. Nicht, dass sich damit nicht leben ließe – die vitale, innovationsfreudige, lebensfrohe und lustvoll streitende israelische Gesellschaft beweist es jeden Tag; allein, der Missmut über die Verhältnisse bleibt.
Ach, wenn doch die Regierungen dieser Welt vernünftiger wären! Wenn doch die Medienschaffenden ihren Job ernst nähmen! Wenn die Palästinenser den Ägyptern nacheiferten und ihre „Befreiungsbewegungen“, die doch nur ihre Unfreiheit dauerhaft zementieren, zum Teufel jagten! Wenn sich endlich etwas bewegte – dann erwachte auch die Lust, sich wieder häufiger der Thematik anzunehmen. Zurzeit sieht es nicht nach einem dieser größeren Wunder aus.
SPIRIT OF ENTEBBE
23.1.08
Das Land Israel
26.11.07
Ein jüdischer Staat
Wenn Israel nicht jüdisch wäre, müsste man selbstverständlich das Recht auf Rückkehr und das Grundgesetz zur Würde und Freiheit des Menschen für ungültig erklären, das Israels Werte als jüdischer und demokratischer Staat festlegt. Wenn Israel nicht jüdisch wäre, müsste man eine neue Nationalhymne anstelle der Hatikva finden.
Wenn Israel nicht jüdisch wäre, wäre es nicht katholisch und auch nicht buddhistisch. Es wäre arabisch-muslimisch – auch wenn der Weg dahin über einen binationalen Staat ginge. Wenn Israel nicht jüdisch wäre, würde es nie zwei Staaten für zwei Völker geben.
Wenn Israel (vorübergehender Name) arabisch-muslimisch wäre, wäre es wohl kaum demokratisch. Zuallererst würden Journalisten, Akademiker und Intellektuelle flüchten, während die aus arabischen Ländern Stammenden hier bleiben würden. Sie sind von arabischer Herrschaft in den jüdischen Staat geflohen, aber diese Herrschaft, die sie erniedrigt und unterdrückt hat, würde sie wieder einholen.
All dies wird natürlich nicht geschehen, doch ist es wichtig zu wissen, wie sehr die Forderung berechtigt ist, Israel als jüdischen und demokratischen Staat zu definieren. Man sagt uns, dass die Existenz einer großen arabischen Minderheit in unserer Mitte uns an dieser Definition hindern müsse, da die Definition eines Staates ohne Einbeziehung der Minderheit nicht demokratisch sei. Als aber die UNO die Gründung eines jüdischen Staates im Land Israel verkündet hat, lag der Anteil der Araber bei über 40 Prozent, und dennoch sah die Vollversammlung keinen Widerspruch zwischen dieser Realität und der Definition eines jüdischen Staates. Die Antizionisten sagen: Die Realität ändert sich. Heute befinden wir uns in einer postnationalen Ära. Doch auch in einer solchen Ära sind die europäischen Staaten mehrheitlich Nationalstaaten, in denen es zum Teil sehr große Minderheiten gibt.
Tatsächlich besteht selbstverständlich keinerlei Rechtfertigung dafür, Israel nicht als jüdischen und demokratischen Staat anzuerkennen. Der Oberste Gerichtshof hat die Hauptcharakteristika der Jüdischkeit des Staates wiederholt definiert. Zu ihnen gehören die hebräische Sprache als primäre Amtssprache, die Ruhetage gemäß der jüdischen Tradition und auch eine jüdische Mehrheit in Israel (ja, ja, auch dies!).Man sagt uns, dass ein ‚jüdischer Staat’ den Verdacht eines religiös-halachischen Staates erweckt und man höchstens von einem ‚Judenstaat’ – nach dem Buchtitel Herzls - sprechen könne. Doch Herzl selbst sah keinen Unterschied zwischen den beiden und gestattete die Übersetzung seines Buches in andere Sprachen unter dem Titel ‚jüdischer Staat’.
Die UN-Vollversammlung dachte gewiss nicht an einen halachischen Staat; und auch nicht Ben-Gurion, der die Unabhängigkeitserklärung verfasste; und auch nicht der frühere Präsident des Obersten Gerichtshofs, Ehud Barak, der den harten Kern des jüdischen Staates definiert hat. Und was bringen Namensänderungen? Wären die Palästinenser denn mit dem ‚Judenstaat’ einverstanden? Ganz im Gegenteil – man würde sofort anprangern, dass ein solcher Staat vielfach schlimmer wäre, da er die arabischen Bürger überhaupt nicht erwähnt?
Wenn Israel nicht jüdisch im religiös-halachischen Sinne sein soll, was ist dann der Sinn der Bezeichnung? Die Bedeutung hat sich seit Herzls Tagen nicht verändert: Die Juden sind, zumindest seit der Emanzipation, ein Volk. Ein Volk, das wichtige religiöse Komponenten besitzt und das, wie andere Völker auch, eine Beziehung zu seiner religiösen Vergangenheit besitzt. Die religiöse Vergangenheit ist die Startbahn, von der der moderne Nationalismus aufgestiegen ist.
Sicherlich, bei den Juden hat sich der Start verspätet, und daher dauert der Kampf um die Befreiung von der Religion noch an, während er bei anderen Völkern bereits zum Abschluss gekommen ist. Der Staat Israel ist der Staat dieses Volkes in allen seinen Komponenten, und er muss auch der Staat aller Nichtjuden unter seinen Bürgern sein, auch der großen muslimischen Minderheit, deren Führer sich von ihrer Staatszugehörigkeit entfremden.
Der Staat kann nicht mit einem Teil des jüdischen Volkes identifiziert werden. Er ist die gemeinsame Heimstätte für alle - Juden und Nichtjuden, Religiöse, Traditionelle und Säkulare -, und er darf zwischen den verschiedenen Komponenten nicht diskriminieren. Ja, es gibt Fehler in der israelischen Staatsverfassung, und das Fehlen der Zivilehe ist einer der schwersten von ihnen. Das Israelis religiösen Rechtsinstanzen unterworfen sind, widerspricht unserem demokratischen Charakter.
Doch ist dies nicht der Grund, aus dem die arabische Führung in Israel und der palästinensische Präsident gegen die Definition Israels als jüdischer Staat opponieren. Im Gegenteil – sie streben selbst danach, einen religiösen, fanatischen und antidemokratischen Staat zu errichten. Ihr Widerstand richtet sich gegen die Existenz eines jüdischen und demokratischen Staates in ‚ihrer’ Region. Sie sehnen sich wirklich nach der albtraumhaften Vision eines Nicht-Israels, mit der dieser Artikel begonnen hat.Amnon Rubinstein, Maariv 24.11.2007
20.9.07
Das Land, wo Milch und Honig fließt
Das Wort „Honig“ erscheint 55 Mal in der Bibel, 16 Mal davon als Teil des Bildes von Israel als „das Land, wo Milch und Honig fließt“. Das Wort Bienenhonig wird jedoch genau zwei Mal im Zusammenhang mit Wildbienen erwähnt (Richter 14, 8-9 u. 1. Samuel 14,27). Der Honig war dabei nicht nur eine Delikatesse, sondern wurde auch zu medizinischen und kultischen Zwecken eingesetzt.
(Hebräische Universität, Jerusalem 03.09.07)
Und hier kommt die Preisfrage: Wie hieß die Gruppe, die beim europäischen Eurovisions-Songcontest 1979 mit dem Lied "Halleluja" auftrat und gewann? Naaaa...?
ja, richtig: Milk and Honey

