Posts mit dem Label Israel Solidaritätskundgebung in Freiburg am 18.01.09(a) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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31.1.09

Mahnwache für Israel in Kirchheim

>Eine sehr kleine Gruppe fand sich heute zwischen 11 und 12:30 Uhr im Zentrum Kirchheims auf der belebten Fußgängerzone zur Mahnwache unter dem Motto: „Wir verstehen Israel“ zusammen.

Dabei waren Stefan, Steffen und Bettina mit den zwei Kindern, Liselotte, Lilli und der Organisator Werner.

Eine andere Gruppe, die sich für Tamilen stark machte, hatte direkt daneben ihren Aktionsstand und sorgte mit dafür, dass sich viele Menschen auf dem Platz tummelten, und nicht wenige blieben stehen, um mit uns im Einvernehmen oder kontrovers zu diskutieren.

Wie erwartet, war bei vielen, eine, durch die Medien eingeimpfte einseitige Meinung oder auf Grund fehlender sachlicher Informationen, sehr undifferenzierte Sichtweise zu hören. Aber wir waren freudig bereit, Rede und Antwort zu stehen, um den Menschen zu erklären, warum Israels Bombardierungen nicht als unverhältnismäßg zu betrachten sind, warum Israel sich verteidigen muss, wer an dem Leid der Palästinenser wirklich schuld ist und dass die Medien vieles verdrehen und ein falsches Bild von Israel präsentieren.

Ein Mann kauft am Stand eine große Israelflagge und sagte uns, er möchte sie auf seinem Fahnenmast, der in seinem Garten steht, aufziehen. Möge diese Fahne weit sichtbar wehen.

18.1.09

Israel Solidaritätskundgebung in Freiburg am 18.01.09


Als Antwort auf die antisemitischen Gaza-Demonstrationen überall, fand heute in Freiburg eine Israel Solidaritätskundgebung statt, bei der ich dabei sein durfte. Selbst Regen und Kälte konnten die ca. 200 Teilnehmer nicht davon abhalten, sich auf dem Platz der alten Synagoge in Freiburg zu versammeln.


Der badische Landesrabiner Benjamin David Soussan eröffnete die Kundgebung mit einer Ansprache, und betonte, dass diese Kundgebung sich nicht gegen Menschen, sondern gegen den Terror richtet, und der Vorsitzende des Oberrates der jüdischen Gemeinde Wolfgang Fuhl las anschließend ein Grußwort von Ralph Giordano vor.

Nachdem auch Herr Fuhl noch ein paar klare Worte zu Israels Recht, sich zu verteidigen, vortrug, wurde an den seit 900 Tagen gefangen gehaltenen israelischen Soldaten Gilad Shalit erinnert und ein Friedensgebet gesprochen. In einer Schweigeminute gedachte man der Opfer beider Seiten des Gaza Krieges. Das ganze wurde umrahmt von israelischen Liedern und der Hatikva am Schluss. Einige der Teilnehmer trafen sich anschließend in den Räumen der Synagoge, um sich in einem warmen Raum bei einer Tasse Kaffee etwas kennenzulernen.

Die Veranstaltung dauerte nur eine halbe Stunde, aber wir setzten ein Zeichen!