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10.6.09

Gibt es einen anderen Weg?

In Mantra-artiger Manier wird durch alle politischen Gangarten in Israel hindurch die Rede von der einzig möglichen Lösung mit den Palästinensern durch Verhandlungen wiederholt. Der Führer der Opposition in Israel, Jossi Sarid, sagte in einem Interview: „Jede Auseinandersetzung in der Welt und in der Geschichte wurde durch Verhandlungen gelöst.“
Dass das nicht stimmt, wird durch die Geschichte belegt. Israels Verhandlungen haben fast immer mehr Gewalt hervorgebracht, nicht weniger.

Die wirklich einzige Möglichkeit, über Verhandlungen zu politischen Lösungen zu kommen, wäre, wenn eine israelische Regierung an die Macht käme, die um des Friedens willen, Israel so verändern würde, dass es nicht mehr als souveräner jüdischer Staat gesehen werden kann.

Hier nur ein paar Beispiele, warum diplomatische Verhandlungen in den meisten Fällen nicht die Lösung von Konflikten herbeiführt, militärischen Lösungen dagegen schon eher. Von der islamischen Eroberung Europas, der brutalen Naziherrschaft Deutschlands, Aggressionen Japans, Sowietrusslands gegen Berlin, Argentiniens Invasion der Falkland Inseln, Noriegas Diktatur, Nord Koreas Konzeption Süd Korea gegenüber bis zu der Invasion Iraks in Kuwait, sie alle sind mit militärischen Mitteln zurückgedrängt worden.

Nein, Herr Sarid, es ist falsch, wenn Sie sagen: „Jeder Konflikt wurde durch Verhandlungen gelöst.“ Das Gegenteil ist der Fall. Das zeigt die Geschichte. Und die Lehre daraus ist: Man muss den Krieg gewinnen, um Frieden zu erhalten.

Ich fürchte Israels Regierung wird erst dann erwägen, dass nur dieser Weg zur Lösung führt, wenn das Land noch mehr gelitten hat.
Natürlich kann Israel die Ziele der Feinde ignorieren, die Realitäten weiterhin nicht wahrnehmen, dann braucht Israel die Araber nicht zu bekämpfen. Die Araber brauchen Israel auch nicht zu bekämpfen. Die Juden werden, wie üblich, sich selbst zerstören.

Ruhig Blut! Es gibt einen anderen Weg. Um Israel aus dieser momentanen prekären Lage herauszuziehen, muss die IDF alle „Gebiet A“ Gebiete, die jetzt unter Palästinensischer Autonomie stehen, wieder einnehmen und Israels öffentliche Ordnung installieren, und zwar unter Beachtung folgender Punkte:

  1. Alle bekannten Terroristen einsperren

  2. Alle illegalen Waffen konfiszieren

  3. Alle Institutionen, die gewalttätigen Jihad gegen Juden fördern, schließen lassen, bis die Jihadisten aufgegeben haben.
  4. Allen Palästinensern, die ernsthaft aller Gewalt absagen und in Frieden mit Israel leben wollen, Schutz garantieren.
  5. Den Arabern so viel Unabhängigkeit, wie möglich, geben; ihnen die israelische Staatsangehörigkeit anbieten, verbunden mit allen Rechten und Pflichten (einschließlich Militärdienst).

Kurzsichtige Politiker denken, dass es einem demographischen Alptraum bedeuten würde,wenn sie über diese Gebiete die Kontrolle wiederholen, denn man fürchtet, die arabische Bevölkerung in einem Staat auf so engem Raum wird die jüdische Bevölkerung sofort übersteigen.

Aber das Gegenteil ist der Fall. In dem Moment, wo Israel die völlige Souveränität über das ganze Land Israel wiedererlangen würde, würden über eine Millionen moslemische Araber, die jetzt noch in Judäa und Samaria leben, beschließen, nicht Staatsbürger dieser jüdischen Nation zu sein und würden freiwillig gehen. Zur gleichen Zeit würden zahllose Juden aus der Diaspora kommen und sich in Judäa und Samaria niederlassen und damit eine völlig anderer demographische Situation schaffen.

Israels Versagen, indem solche Schritte nicht unternommen werden, könnte den winzigen jüdischen Staat und seine Bewohner in unüberwindbare Gefahr bringen, bezüglich der Sicherheit, der Wirtschaft und auch demographisch.
Möge Gott mutige Männer in Israel erwecken, die die richtigen Entscheidungen treffen.

Jan Willem van der Hoeven, Director
International Christian Zionist Center

8.6.09

Gegen einen palästinensischen Staat

Israel wird gedrängt, der Zwei-Staaten-Lösung zuzustimmen und auf diesen Plan hinzuarbeiten. Auch die USA steht inzwischen in der Reihe derer, die Druck machen.

Was aber hat dieser Plan, einen Staat für die Palästinenser in den Gebieten von Judäa und Samaria zu schaffen, für Auswirkungen für Israel?
Wenig positive jedenfalls!

1. Die Aussiedlung von ca. 300.000 Juden. Die Leben von 300.000 Juden wird zerstört, Thora-Schulen, Schulen, Gemeinschaften und gepflegte Ortschaften werden an den Feind abgegeben werden.

2. Die gesamte Samarische und Jüdäische Bergkette wird dem Feind überlassen. (Hamas, Fatah, Islamischer Jihad usw.) Raketen aus Hebron werden Beersheba und Kiriat Gat treffen; Bethlehem wird Jerusalem treffen; Bodrus kann bis zum Ben-Gurion Flughafen reichen; Rantis wird Tel Aviv treffen; Kalkilia trifft Kfar Saba und Raanana; Tulkarem wird Netanja treffen und Jenin Afula und Nazareth.

3. Die Aufgabe von Ost-Jerusalem und des Tempelbergs wird Zugang zur Westmauer unmöglich machen. Schon während Israel die Kontrolle über Ost-Jerusalem und den Tempelberg hat, muss die Klagemauer aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt werden. Zusätzlich werden die Juden, die an der Mauer beten mit Raketen- und Granatenangriffen zu rechnen haben, wie ihre Eltern und Großeltern es 1967 schon mussten.

4. Ein Drittel der Wasserreserven wird Israel verlieren. Israel hat schon ernsthafte Wasserprobleme. Die Grundwasservorkommen in Judäa und Samaria haben die beste Qualität und versorgen die Haushalte in Jerusalem, Tel Aviv, Beersheva und andere Städte im Inneren. Die Bewässerung von großen landwirtschaftlichen Flächen an der Küste, dem Piedmont, im Beersheva Tal und im Jesreel Tal hängen von diesen Wasserreserven ab.

5. Wenn tausende arabischer Mörder aus den Gefängnissen entlassen werden, wird dies die Truppen der Hamas und der Fatah stärken und die Moral der israelischen Armee zerstören, die die Arbeit von Jahren vernichtet sieht. Die jüdischen Soldaten müssen einsehen, dass sie ihre Leben für nichts in Gefahr bringen und Fahnenflucht wird sich ausbreiten.

Für die Terroropfer und deren Angehörigen werden die Entlassungen der Täter schwere psychische Belastungen und für den Rest der Bevölkerung Angst auslösen.

"Vor gerade mal vier Jahren sind wir abgezogen; haben wir schon die 10.000 Juden vergessen, die aus ihren Häusern gejagt wurden und ihre Schulen, Thora-Schulen, Gemeinschaften und Ortschaften zurücklassen mussten? Haben wir vergessen, wie diese einst mit Leben und Thora gefüllten Orte in Übungsplätze für Terror verwandelt wurden?"

"Haben wir vergessen, wie Sderot auf Grund des ununterbrochenen Raketenbeschusses in eine Geisterstadt verwandelt wurde, was auch eine direkte Folge des Abzugs war? Haben wir schon vergessen, wie bei den Juden in der Welt Totenstille herrschte, als all das passierte?"

Joseph Rabin

Wie soll man ein 15 km breites Land, das auch noch von einem feindlichen Landstreifen durchteilt wird, verteidigen?
International Christian Zionist Center - fr. 18th May 09