Posts mit dem Label Gemeinde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gemeinde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

16.12.14

Lage der Christen in Gaza immer dramatischer


Konrad Adenauer Stiftung
 
Die Lage der Christen im Gazastreifen wird immer bedrohlicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung (Berlin). Immer mehr radikale Islamisten drängten über den Sinai nach Gaza. Mittlerweile äußere sich jeder fünfte Bewohner (19 Prozent) positiv über die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Gleichzeitig schrumpfe die christliche Gemeinde in dem Küstenstreifen. 

Lebten dort 1967, am Vorabend des Sechs-Tage-Kriegs, noch rund 10.000 Christen, seien es gegenwärtig nur noch etwas über 1.300; das entspricht 0,07 Prozent der 1,8 Millionen Einwohner. „Sollte die Emigration der Christen aus Gaza anhalten, wird die 1.700 Jahre alte christliche Gemeinschaft in Gaza bald Geschichte sein“, warnen die Autoren.

Sorge vor militantem Islamismus

Schon jetzt stammten alle katholischen, evangelischen und orthodoxen Geistlichen nicht mehr aus Gaza, sondern aus dem Ausland. Die größte Sorge der Verbliebenen ist laut Studie, dass eines Tages die radikal-islamische Hamas durch noch extremere islamische Gruppen abgelöst werden könnte: „Dann stünden die Christen in Gaza vor einem ähnlichen Szenario wie ihre Brüder und Schwestern im Irak und Syrien.“ 

Unter der israelischen und ägyptischen Blockade des Gebietes litten Muslime und Christen gleichermaßen. Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Hamas und Israel im Sommer komme deswegen der Wiederaufbau nur langsam voran.

Junge Christen bei einem Schulfest in der katholischen Pfarrei in Gaza-Stadt

Ohne Perspektive

„Momentan sind wir sicher, aber wir haben keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird“, wird der katholische Priester George Hernandez in dem Bericht zitiert. Vor allem Jugendliche hätten aufgehört, an eine bessere Zukunft zu glauben: „Ich habe einmal einen Jungen gefragt: ‚Von was träumst du?’ Er antwortete mir: ‚Nichts, ich werde ohnehin immer nur daheim rumsitzen wie mein Vater’.“ 

Die Christliche Gemeinde in Gaza reicht bis ins 3. Jahrhundert zurück. Im 5. Jahrhundert war Gaza ein wichtiges christliches Zentrum und nach Jerusalem die größte Ansammlung klösterlichen Lebens in Palästina. Heute sind 89 Prozent der verbliebenen Christen griechisch-orthodox, neun Prozent gehören der katholischen Kirche an. Der Rest verteilt sich auf kleinere, überwiegend evangelische Glaubensgemeinschaften.

idea

19.12.13

Israels Äthiopische Messianische Juden

1984: Im ganzen Norden von Äthiopien ist der Hunger entlang jeder Straße und vor jedem Stadttor zu sehen.

Das war in den 80er Jahren, da wurde die Welt des Horrors, der in Äthiopien herrschte, gewahr. 
Aber für tausende äthiopischer Juden war die Lösung nicht Geld oder Nahrung - es war ein Exodus ins Heilige Land. 

Jetzt, 25 Jahre später, hat sich ein neues Wunder unter den Nachkommen des Königs Salomon und der Königin Saba ereignet.

Im Film wird die Ebenezer Gemeinde in Tel Aviv gezeigt. Sie besteht aus fast 100 israelischen messianischen Juden, die aus Äthiopien stammen. 90 Prozent von ihnen kamen zum Glauben an Yeshua nachdem sie die Aliah (Einwanderung als Juden) nach Israel gemacht hatten.

"In der Bibel steht, dass die neuen Immigranten aus Äthiopien nicht ohne Ursache kamen. In Zephania 3, Vers 9 u. 10 steht: > Dann aber werde ich dafür sorgen, dass die anderen Völker nie mehr ihre Götzen anrufen. Sie alle werden nur noch zu mir, dem Herrn, beten und mir dienen. Sogar noch aus dem fernen Äthiopien werden sie mein zerstreutes Volk wie eine Opfergabe herbeibringen <.
Wir sind genau aus diesem Grund hier. Wir kamen nicht ohne Grund. Wir kamen hierher, um den Namen Yeshuas zu erheben und um a l l e n  zu sagen, dass Yeshua der HERR ist."

Viele aus der Ebenezer Gemeinde mussten nachdem sie Gläubige an Yeshua wurden, Verfolgung erleiden - in der Schule, unter ihren Landsleuten und vom Staat Israel. Manchen wird die Abschiebung angedroht.

"Zur Zeit lernen die Menschen: wenn du an Yeshua glaubst, fängt der Ärger an. Die meisten von ihnen arbeiten hart, um ihre Familien zu ernähren, und das unter großen Erschwernissen. Keiner von den Leuten hier hat ein leichtes Leben. Aber trotz alledem preisen sie den HERRN, und dann vergessen sie alle ihre Probleme. Sie erheben die Hände und loben Gott.

Kürzlich kam der Gemeindeleiter der Ebenezer Gemeinde auf die Idee mit der Tiferet Gemeinde von maoz eine Partnerschaft einzurichten. Dank der großzügigen Spenden der maoz-Unterstützer wurde nun zum ersten Mal ein nagelneuer Kinderdienst und eine Jugendgruppe in der Ebenezer Gemeinde gestartet.

"Die Jugend müssen wir noch überzeugen, dass es gut ist hierher zu kommen. Die Jugendlichen bleiben lieber zu Hause oder gehen zu anderen Jugendtreffpunkten. Wir müssen die Jugendlichen wieder in die Gemeinde bringen. Wir beten, dass sie kommen. Wir haben ja Lehrmaterial bekommen und auch Mobiliar und Ausstattung. Es gibt ein Lehrer, der mit den Kindern arbeitet. Es läuft gut - wir sind aber noch am Anfang."

> Und ich will in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen; das wird auf den Namen des Herrn vertrauen. < Zephania 3, 12
"Das ist die Berufung unserer Gemeinde: Wir sind nicht eine Versammlung von Menschen, sondern die Gemeinde des Herrn.

Um die Vision der Ebenezer Gemeinde zu unterstützen, geht man auf: www.maozisrael.org/iswi

MAOZ