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13.10.07

Vergäße ich dein, Jerusalem

Die Regierung unter Premierminister Ehud Olmert erwägt offenbar angesichts der bevorstehenden Nahost-Friedenskonferenz auch die Teilung der Hauptstadt Jerusalems. Die amerikanische Regierung hat Israel und die Palästinenser sowie einige arabische Staaten zu einem Gipfeltreffen nach Washington eingeladen, das im November stattfinden soll. Palästinensische Vertreter wollen Ost-Jerusalem zur Hauptstadt eines zukünftigen palästinensischen Staates machen.
Jerusalem aber darf nicht geteilt werden !!!


Dazu sagt Gott, der HERR:
"Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln. An jenem Tag, spricht der HERR, schlage ich alle Pferde mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn. Über das Haus Juda aber halte ich meine Augen offen, während ich alle Pferde der Völker mit Blindheit schlage"

und was singt David:
Ich freute mich, als sie zu mir sagten: "Wir gehen zum Haus des HERRN!" Unsere Füße standen dann in deinen Toren, Jerusalem. Jerusalem, die du aufgebaut bist als eine fest in sich geschlossene Stadt, wohin die Stämme hinaufziehen, die Stämme Jahs, ein Mahnzeichen für Israel, um den Namen des HERRN zu preisen.

und wir?

Erbittet Heil für Jerusalem!
Ruhe sollen die haben, die dich lieben!


Eine Gruppe, die sich nach einem Text aus dem 137. Psalm benannt hat, will die Teilung der Stadt verhindern. In dem Bibeltext heißt es: "Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte. Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben
, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich nicht lasse Jerusalem meine höchste Freude sein." Ziel der Initiative ist es, zu verdeutlichen, dass Jerusalem nicht verhandelbar sei.
Die Organisation "Vergäße ich dein, Jerusalem" kritisiert die Verantwortlichen, die das Gesetz (Jerusalem-Gesetz vom 30. Juli 1980) unbeachtet ließen, in dem es heißt: "Jerusalem ist die vollständige und vereinigte Hauptstadt Israels". Und da gäbe es nichts zu diskutieren.

Israelnetz.com

Israel Tag

Der Israel Tag soll in Deutschland jetzt amtlich werden.
Diese Woche stellte der Vorsitzende der Deutsch Israelischen Gesellschaft Aachen e.V., Axel Holst, beim Präsidenten des Bundesrates den offiziellen Antrag.
Demnach soll am Israel Tag nicht nur öffentlich gefeiert werden.
In Lehranstalten und öffentlichen Gremien soll an diesem Tag über Israel ausführlich gesprochen und informiert werden. Die DIG Aachenbereitet eine breit angelegte Initiative zur Unterstützung des Antrages vor.
Fernziel bleibt eine „Europäische Initiative der Solidarität mit dem Staat Israel“ und ein europaweiter Israel Tag
.

ILI

9.9.07

60 Jahre Israel


Dies ist das neue Symbol für den Geburtstag im nächsten Jahr, wenn der Staat ISRAEL 60 Jahre alt wird.

Ein Kind wirbelt ein blaues Band zu der Zahl 60, in der und darunter zu lesen steht: ISRAEL, heute und morgen. Bei der Entscheidung zu dieser Präsentation meinte einer der Minister des Komitees, das Kind sei zu altmodisch gekleidet und auch nicht ordentlich frisiert. Er sagte, das Kind bräuchte einen Haarschnitt, womit er sehr zur Heiterkeit der anderen Mitglieder beitrug. Das Bild wurde trotz seiner Einwände abgesegnet.


25.8.07

תל-אביב Tel Aviv, Israels Metropole am Meer


Immer mehr Israelis wollen in Tel Aviv, wörtl.: "Hügel des Frühlings" leben. Die Stadtverwaltung erwartet, dass das Jahr 2007 als dasjenige in die Geschichte eingehen wird, in der die Einwohnerzahl erstmals den bisherigen Rekord von 386 000 aus dem Jahr 1961 überschreitet. Dieses symbolische Faktum verweist auf einen bereits seit mehreren Jahren anhaltenden Trend: Die Stadt ist zum wichtigsten und beinahe einzigen kulturellen Zentrum des Landes geworden.

1961 endete die erste Blütezeit der Stadt. In den Jahren darauf setzte die Flucht in den „Traum der Vorstadt“ ein – Nähe zum Boden, ausreichend Parkplätze und ein Grünstreifen vor dem Schlafzimmerfenster. Die Wohnungen der Stadt galten auf einmal als klein und muffig und Tel Aviv an sich als wenig einladend. In den 80er Jahren wurde die Bezeichnung „Stadt ohne Pause“ zum offiziellen und populären Slogan. Doch die jungen Leute, die in Massen in die Großstadt strömten, heirateten, bekamen das erste Kind – und zogen weg in die Vororte. Der Tiefpunkt war 1988 erreicht, als die „weiße Stadt am Meer“ nur noch 317 000 Einwohner zählte.

Der erste Wiederanstieg der Bevölkerungszahl setzte in den frühen 90er Jahren im Zuge der Einwanderungswelle aus der früheren Sowjetunion ein. Die Alteingesessenen verließen die Stadt jedoch nach wie vor. Der signifikante Umschwung vollzog sich dann um die Jahrtausendwende. 2003 war der Zuzug wieder höher als der Wegzug. Während das primäre Wachstum wiederum auf die Altergruppe zwischen 25 und 44 zurückzuführen ist, entscheiden sich inzwischen nun immer mehr, auch nach der Familiengründung in der Stadt zu bleiben.

Die Kluft zwischen Tel Aviv und anderen Großstädten in Israel wird dabei immer breiter. Keine andere Stadt kann mit Tel Aviv in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht konkurrieren. Während es in Jerusalem 18 und in Beer Sheva 8 Kinos gibt, sind es in Tel Aviv ganze 42. Laut Yitzhak Schnell, Professor für soziokulturelle Geographie an der Tel Aviv University, zeichnet sich die Stadt durch Kompaktheit und Vielfarbigkeit aus.

Ha'aretz, 17.08.07

17.5.07

Jerusalem aus Gold

Jerusalem, die Goldene
"Yerushalajim shel Sahav"

Die Luft der Berge, klar wie Wein, und der Duft der Pinien
wird auf dem Windhauch der Dämmerung zum Klang der Glocken getragen.
Und im Schlummer von Baum und Stein eingehüllt in ihrem Traum
ist die Stadt, die einsam steht, und mitten hindurch geht eine Mauer.
Refrain:
Jerusalem von Gold
Und von Bronze und von Licht
Hey, für all deine Lieder
bin ich die Violine.
Ach, die Brunnen sind ausgetrocknet und siehe, der Marktplatz ist leer.
kaum strömen Menschen zum Tempelberg in der Altstadt,
und in den Felshöhlen heulen die Winde,
und niemand geht mehr zum Toten Meer hinunter auf der Straße nach Jericho.

Oh, so komme ich heute, um dir zu singen und dich zu krönen,
als der kleinste deiner jungen Kinder und der letzte aller Dichter, denn dein Name brennt auf den Lippen, wie der Kuss eines Seraphs
Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, die du ganz aus Gold bist.

Wir sind zu den Brunnen zurückgekehrt, zu dem Markt auf dem großen Platz.
Ein Shofar tönt auf dem Tempelberg in der Altstadt. Und in den Höhlen in den Bergen strahlen tausend Sonnen.
Wir werden wieder zum Toten Meer hinabsteigen auf dem Weg nach Jericho.




Das Lied über Jerusalem wurde 1967 von Naomi Shemer zum Unabhängigkeitstag am 15. Mai 1967 komponiert. In der zweiten Strophe wird die Trauer über die Teilung der Stadt ausgedrückt und dass die Juden nicht zur Klagemauer gelangen konnten. Einige Wochen später im Juni 1967 wurde Jerusalem im Sechs-Tage-Krieg wieder vereint und der Tempelberg war für die Juden wieder zugänglich. Die letzten zwei Strophen wurden dann erst hinzugefügt, und seit diesem Tag ist „Jerushalajim shel zahav“ in Israel so etwas wie eine zweite Nationalhymne.

Kaum eine Lied drückt so sinnlich in so verzweifelten, aus dem Herzen kommenden Worten die Liebe zu dieser einen Stadt aus. Jerusalem, die berühmteste Stadt der Welt, die schönste Stadt der Welt. Viele Menschen, viele Religionen möchten sie ihr Eigen nennen, die Stadt, die Gott, dem Ewigen, gehört.

Mehr über "Jerushalajim shel zahav":

jerusalemonline.com/specials13.asp

cs.wustl.edu.pdf
jerusalemofgold.co.il




14.5.07

Jerusalem Tag



Israel und die jüdische Welt feiern seit gestern die 40 jährige Wiedervereinigung Jerusalems. Die EU hat offiziell erklärt, die Feiern zum Jahrestag zu boykottieren. Es haben dennoch 20 Botschafter verschiedener Nationen ihre Teilnahme angekündigt, dazu auch einige aus EU Ländern. Der eigentliche „Jerusalem-Tag“ ist am 28. Tag des Monats Ajar (wäre 16. Mai), aber die Feiern werden die ganze Woche über dauern. Die wöchentliche Sitzung des Kabinetts am Sonntag wird hauptsächlich Jerusalem gewidmet sein.

Morgen wird es ein Musikfestival mit den Sängern Avihu Medina, Shuli Natan u.a. geben. Die Stadtmauer, die Brücken und Straßen werden auf besondere Weise beleuchtet sein. Eine Parade am Dienstag Abend, die „farmers' parade“, mit Ausstellungen, Flößen, Traktoren, Kapellen, Tänzern und Akrobaten wird bis zu 10.000 Zuschauer anlocken. Eine Straßen-Theatergruppe wird Szenen aus der Gründerzeit Israels spielen und Zirkusvorstellungen und sportliche Spiele werden überall in der Stadt zu sehen sein. Ein Festival im Park wird das Fest am Abend abrunden. Die religiöseren Israelis werden das Fest mehr in den Synagogen und Thora-Studiums Sälen begehen.
Tausende Kinder werden Mittwoch beim traditionellen „rikuddgalim“ dem Flaggentanz von der City zur Klagemauer marschieren. Alle Museen sind an diesem Tag bei freiem Eintritt geöffnet und am Abend des eigentlichen Feiertages wird sich die Fallschirmjäger Brigade, die die Altstadt 1967 befreit hat, in einem feierlichen Event in „Sultans Pool“ zeigen. Der Donnerstag wird mit der „Tour de Jerusalem“, einem großen Radrennen gefüllt sein.

Der geplante Boykott der EU, der den Festivitäten einen Dämpfer aufsetzt, wurde durch den deutschen Botschafter in Israel damit begründet, dass die EU nicht an einem Ereignis teilnehmen kann, dass die Anerkennung der bestehenden Grenzen impliziert. Schlimmer noch für Israel: auch die Botschaft der USA hat die Teilnahme abgesagt. Die USA sind Israel eine offizielle Erklärung, warum Botschafter Richard Jones dem Fest fernbleibt, schuldig geblieben. Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski erklärte dazu: „Jeder der Jerusalem nicht als die Hauptstadt Israels anerkennt, anerkennt auch nicht den Staat Israel.“

Aus Arutz Sheva