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23.1.08

Das Land Israel


Diese kleine Stadt heißt Rosh Pina und liegt ca. 10 km nördlich des Kinneret im Eingang des Hula Tales. Für ca. 200 NIS kann man mit Ayit Aviation von Tel Aviv hin und zurückfliegen.

22.8.07

Kassams treffen Sderot

Heute landete eine Kassam Rakete direkt auf dem Gebäude einer Kindertagesstätte in Sderot. Die Kindertagesstätte war zur dieser Zeit nicht geöffnet, da an dem Gebäude Umbauarbeiten zur Sicherungsverstärkung gegen Raketen vorgenommen werden. Alle Eltern in Sderot sind sehr besorgt, da jetzt, zwei Wochen vor Schuljahresbeginn, einige öffentliche Einrichtungen, wie Schulen und Kindergärten, diese baulichen Schutzmaßnahmen noch nicht erhalten haben, obwohl die Regierung die Fertigstellung an allen öffentlichen Gebäuden bis Anfang des neuen Schuljahres versprochen hatte. Verständlich, dass viele Eltern jezt Angst haben, ihre Kinder in die Schule zu schicken.



Lied für Sderot: "Lass sie in Ruhe aufwachsen"

21.7.07

Wie wahre Christen

"Nur mit der Linken stoße fort den Schlechten,
doch führ ihn dir zurück mit deiner Rechten."

Jüdisches Sprichwort


Über etwas, was in Israel geschieht, aber worüber in den Medien nicht berichtet wird habe ich in Arutz Sheva, dem israelischen Online-Nachrichten Magazin gelesen und es hat mich so freudig berührt, dass meine Begeisterung für Israel und dieses Volk emporschnellte wie der Kurs einer Aktie. Lest selbst.

Am 20. Juli hat Israel einige von den 256 inhaftierten Palästinensern freigelassen, die nach Willen von Israels Ministerpräsident Olmert amnestiert werden sollen, wie dem palästinensischen Fatah Führer Mahmud Abbas bei Gesprächen als eine „Geste des guten Willens“ zugesagt wurde. Ein gefangener Palästinenser jedoch sagte: Nein, danke! und bestand darauf im israelischen Gefängnis zu bleiben, wie das zuständige Amt in Israel berichtete. Der Mann, der unter Arthritis leidet, will weiterhin die gute und kostenlose medizinische Behandlung bekommen, die ihm und allen Gefängnisinsassen bei den Israelis zuteil geworden war.

Israel gibt den Bewohnern der PA Gebiete schon seit langem beste medizinische Versorgung, egal ob es sich um Zivilisten oder Terroristen handelt. Erst letzten Monat wurden mehrere Araber, unter ihnen auch Fatah-Terroristen (!), die Verwundungen in Gaza erlitten hatten, in israelische Krankenhäuser eingeliefert. Sei es ein Kleinkind mit Leukämie, eine Frau, die bei Gefechten während der Fatah Hamas Auseinandersetzungen in Gaza lebensgefährlich verletzt wurde oder ein Terrorist, der bei Gefechten gegen die Israelis verwundet wurde. Alle bekommen die gleiche erstklassige medizinische Behandlung. Da kommt es nicht selten vor, dass ein verwundeter Terrorist neben einem israelischen Opfer von Terroranschlägen oder Raketenangriffen im selben Krankenhaus liegt, wenngleich der Terrorist streng bewacht wird.

Ein siebzehnjähriger Palästinenser, der bei Hebron zwei israelische Grenzpolizisten mit einem Messer angegriffen hatte, wurde in ein Krankenhaus in Israel gefahren, nachdem er durch Schussverletzungen schwer verwundet wurde, die einer der Kommandeure ihm beigebracht hatte. Befragungen durch die Sicherheitsbeamten in Israel wurde durch die Ärzte so lange verwehrt, bis sein Zustand es aus medizinischer Sicht erlaubte. Aber selbst die Bemühungen der israelischen Mediziner ihren palästinensischen Nachbarn zu helfen, werden noch von Terroristen torpediert und sie greifen die Israelis immer wieder an.

Einmal fuhr sogar eine israelische Ambulanz in die PA Gebiete hinein, um ein sechs Monate altes schwer krankes Baby aus Ramallah in ein Krankenhaus in Tel HaShomer bei Tel Aviv für eine spezielle Behandlung zu holen. Die Israelis halfen auch Bewohnern im nördlichen Gazastreifen nach einer Flutkatastrophe durch Abwässer, bei der über hundert Palästinenser verletzt wurden. Im Barzilai Krankenhaus in Ashkelon, in das die meisten der Israelis gebracht werden, die Hilfe nach Raketenangriffen aus Gaza benötigen, erhielten schon duzende PA Bewohner medizinische Hilfe. Der Krankenhausdirektor von Barzilai, Dr. Ron Lobel sagt: „Wir fragen nicht danach, ob jemand zur Hamas gehört, zum Islamic Jihad oder aus Sderot ist, wir behandeln sie alle gleich.“

Die Israelis verhalten sich hier wie wahre Christen, denn Jesus sagte: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen. Die Israelis haben uns das allen vorgemacht.

8.7.07

Raketenwerfer in Gaza

Diese Raketenwerfer für Kassam-Raketen wurden von der IDF in einem Garten in Beit Hanoun im nördlichen Gazastreifen gefunden. Sie sind betriebsbereit und eine Stellung aufgerüstet zum Abschuss.


Sie sind der Grund, warum die Israelis noch nicht aus dem Gazastreifen abrücken können, denn den Raketenbeschuss auf den nördlichen Negev geht unvermindert weiter.

Arutz Sheva

29.5.07

Solidarität mit Sderot

Ilan Cohen, ein Bewohner aus Modiim (Zentral-Israel) hat ein Auto-Konvoi von Modiim nach Sederot organisiert,

um Solidarität mit den durch den ständigen Raketenbeschuss schwer geplagten Bewohnern von Sederot zu zeigen.

Modiim = Sderot Schild im Autofenster

Tel Aviv = Sderot, Jerusalem = Sderot, Ramat Gan = Sderot, Beer Sheva = Sderot, Modiim = Sderot usw.

Arutz Sheva - IsraelNationalNews


24.5.07

Einschlag einer Kassam in Sderot

Der Einschlag einer Kassam Rakete in Sderot wurde auf Film festgehalten.
Ansehen!


Sderot


Sderot ist wenige Kilometer von der Grenze des Gazastreifens gelegen und ist durch die Sache mit den Kassam-Raketen, die nun schon über Jahre auf die kleine Stadt niederprasseln, in die Schlagzeilen gekommen. In der Stadt wurden Radargeräte installiert, die die 20.000 Einwohner vor einem Raketeneinschlag mit dem Alarm „zewa adom" (Farbe Rot) warnt. Dann hat jeder, egal wo er sich gerade befindet 15 Sekunden Zeit, sich irgendeinen Schutzraum zu suchen, um sich dort dann auf den Boden zu kauern, wenn der Raum nicht im Keller ist. Da bei dem warmen Klima sich die meisten Menschen draußen aufhalten, müssen alle, auch die Schüler und die Kindergartenkinder um ihr Leben rennen, wenn sie die Stimme zusammen mit der durchdringenden Sirene aus den Lautsprechern schallen hören.
Die Raketenüberreste liegen in hohen Haufen aufgestapelt, und es wurde darauf notiert, wer seine makaberen Grüße geschickt hat: Al Aqsa Brigaden, Islamic Jihad oder Hamas. Jede Terrorgruppe hat seine eigne Marke. Seit dem Waffenstillstandsabkommen im November letzten Jahres sind im Durchschnitt 3 Raketen pro Tag in Richtung Sderot abgefeuert worden.
Wenn sie durch die Luft sausen, werden nur wir, die wir nicht dort leben, an Silvester erinnert. Bei den Bewohnern Sderots jedoch bricht blanker Horror aus, wenn sie das laute Zischen hören, und schon der Alarm "zewa adom" löst Panik und Schockzustände aus. Die Kinder machen sich in die Hose und auch größere Kinder können nachts nicht mehr alleine
schlafen. Da die Schulen und öffentlichen Gebäude keine Schutzbunker haben, haben viele Kinder und deren Eltern Angst bei den ganz alltäglichen Dingen und ihr normales Leben ist völlig aus der Bahn geraten. Es ist ihre Heimatstadt, aber sie fühlen sich alle darin nicht mehr sicher.

Selbst in Israel werden die Nachrichten über Sderot immer beiläufiger und man überhört den immer gleichlautenden Satz schon fast: „In Sderot sind heute soundsoviele Kassamraketen eingeschlagen, niemand wurde verletzt.“ Dies verstärkt bei den Bewohnern das Gefühl, allein gelassen zu werden und entsetzlich hilflos zu sein. Es lässt sich nicht erklären, was die Bewohner durchmachen, weder in Berichten noch in Bildern. Die neu entstandenen Webseiten im Internet und Dokumentationen wollen jedoch versuchen, den Außenstehenden die menschliche Tragödie hinter den Schlagzeilen etwas nahe zu bringen. Die permanente Angst in den Leuten aber, die dort leben, bleibt verborgen.

In einem neuen Projekt haben sich Jugendliche in Sderot zu einer Musikgruppe namens: „Sderock“ zusammengefunden, um ihre Angst und Frustration in Liedern auszudrücken. Die Lieder enthalten Worte, wie: „ Bitte höre unsere Gebete“, „Alarm, Alarm, wann wird das ein Ende haben“, „Ich glaube, dass meine Stimme im Himmel gehört wird“, u.a. Zum Teil sind es Jugendliche aus unterpreviligierten Schichten, die ihre Traumatisierung mit der Musik überwinden wollen.

Karte zu Sderot

Film zu Sderot

Sderot Webseite

weitere Links: Tagesschau - Bilder

beer 7 - Graphik

Sderot in FAZ

Sderot im Spiegel

NZ Spezial Nahost

JTA (englisch)

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