16.7.08

ES IST SO TRAURIG

Im Rahmen des Gefangenenaustauschs für die Freilassung der beiden entführten israelischen Soldaten sind Israel heute Morgen am Grenzübergang Rosh Hanikra zwei Särge übergeben worden. Die israelische Armee hat nach eingehenden Untersuchungen bestätigt, dass es sich bei den darin liegenden Leichen um die Überreste von Eldad Regev und Ehud Goldwasser handelt.

Der Staat Israel und die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) betrachten die Rückführung der entführten Soldaten als ihre oberste Pflicht. Diese rührt von den hohen moralischen Werten der israelischen Gesellschaft her und der tiefen Verpflichtung gegenüber den Soldaten, die zur Verteidigung des Landes ausgeschickt werden. Darin besteht Israels wahre Stärke.

Der Bericht der Hisbollah zu Ron Arad stellt eine Tarnschrift dar, die die Hisbollah und den Iran von der Verantwortung in der Angelegenheit befreien soll. Daher hat die Regierung entschieden, ihn zurückzuweisen. Die Regierung betrachtet die Hisbollah und den Iran als verantwortlich für das Schicksal Ron Arads. Somit wird die israelische Regierung ihre Bemühungen um alle möglichen Informationen in Bezug auf das Schicksal Ron Arads und auch die Lokalisierung und Rückführung der entführten und vermissten Soldaten fortsetzen.

Der 1961 im Libanon geborene Samir Kuntar ist ein verabscheuungswürdiger Mörder, dessen Verbrechen fürchterlich sind: Am 22. April 1979 gelangte die Bande Kuntars mit einem Schlauchboot an die Küste Nahariyas, schoss auf eine Polizeistreife und ermordete den israelischen Polizisten Eliyahu Shahar. Um Mitternacht brach die Bande in das Haus der Familie Haran ein und entführte den Vater Dani sowie die vierjährige Tochter Einat als Geiseln. Die Mutter Smadar und die zweijährige Tochter Yael versteckten sich im Schlafzimmer. Die zweijährige Yael erstickte im Versteck, als ihre Mutter versuchte, sie zum Schweigen zu bringen, damit sie nicht von der Terrorbande entdeckt würden.

Die Täter schleppten die Geiseln in Richtung Meer. Nachdem sie von Polizisten und Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte gestellt worden waren, schoss Samir Kuntar aus kürzester Distanz auf Dani Haran und ermordete kaltblütig Einat, indem er ihren Schädel mit seinem Gewehrkolben auf einem Felsen zertrümmerte. Während des Schusswechsels am Strand wurden ein israelischer Polizist und zwei Mitglieder der Terrorbande getötet. Die beiden überlebenden Terroristen, Kuntar und Ahmed al-Abras, wurden verhaftet, verurteilt und in Israel eingesperrt. Al-Abras wurde im Mai 1985 als Teil des als „Jibril Deal“ bekannten Gefangenenaustauschs freigelassen.

Samir Kuntar wurde des Mordes, des versuchten Mordes und der Entführung schuldig gesprochen und zu fünf lebenslänglichen Haftstrafen plus 47 Jahren Haft verurteilt Während seiner Zeit im Gefängnis heiratete er die 1963 geborene Kifak Kayyal, eine israelische Araberin aus Akko, die zuletzt in Ramalllah gelebt hatte und wegen ihrer Aktivitäten in der Terrororganisation Volksfront für die Befreiung Palästinas, der auch Kuntar angehörte, eine lebenslängliche Haftstrafe verbüßte.

Jede Gesellschaft muss einen solchen Mörder ächten. Stattdessen wird Kuntar von vielen in der arabischen Welt, die die Gehirnwäsche von Extremisten wie der Hisbollah und anderer durchlaufen haben, die nur Tod, Hass und Terror heilig halten, als Held betrachtet.

Die Hisbollah ist auch direkt verantwortlich für das schwere Leid der Familien der Entführten und dafür, dass sie zwei Jahre lang keinerlei Informationen über das Schicksal ihrer Lieben erhalten haben. Zynisch hat man ihre menschlichen Gefühle missbraucht, entschieden hat man sich über internationale Abkommen hinweg gesetzt und humanitären Organisationen den Zutritt verweigert.

Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass die israelische Reaktion auf die Entführung von Regev und Goldwasser ungewöhnlich schwer war. Das Handeln Israels hat der Hisbollah schweren Schaden zugefügt, durch die Tötung hunderter ihrer Aktivisten, die schwere Beschädigung ihres Waffenarsenals, die Zerstörung von Kommandoposten, befestigten Stellungen und ihres Viertels in Beirut sowie die tagtägliche Existenzangst ihrer Anführer. Israel wird auf jeden zukünftigen Entführungsversuch von welcher Seite auch immer mit aller Härte antworten.

Man darf Soldaten, die eine Grenze überwachen, um Zivilisten zu schützen, nicht mit Terroristen auf eine Stufe stellen, die diese Grenze durchbrechen, um sie zu töten. Ehud Goldwasser und Eldad Regev dienten als gewöhnliche Reservisten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und befanden sich auf israelischem Hoheitsgebiet, als sie bei der Kontrolle des Grenzzauns am 12. Juli 2006 von der Hisbollah entführt wurden.

Die Hisbollah stellt nicht nur eine Bedrohung für Israel dar, sondern auch ein Hindernis für den Frieden und eine Bedrohung für die Stabilität des Libanon. Die vom Iran finanzierte Terrororganisation hat sich der Vernichtung Israels mittels Gewalt und Terrorismus verschrieben. Ihre extremistische islamische Ideologie weist alle Friedensgespräche zurück und bedroht jede pragmatische arabische Partei, die such um ein Abkommen mit Israel bemüht. Obgleich die Hisbollah im Libanon ansässig ist und behauptet, dessen Interessen zu vertreten, ist sie blind gegenüber den Aspirationen der libanesischen Bevölkerung. Es sei daran erinnert, dass es neben der gleichzeitigen Bombardierung Nordisraels die nicht provozierte Entführung der beiden israelischen Reservisten war, die – zum Nachteil von Millionen israelischer und libanesischer Bürger gleichermaßen - den zweiten Libanonkrieg ausgelöst hat.

Die Hisbollah verhöhnt weiterhin die internationale Gemeinschaft. Sie setzt unter eklatanter Verletzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1701 den Waffenschmuggel und den Ausbau ihres Raketenarsenals fort Sie trainiert und versorgt Terroristen nicht nur in der Grenzregion zu Israel, sondern im gesamten Libanon, und schüchtert sowohl die libanesischen Sicherheitskräfte als auch die UN-Friedenstruppen ein. Die internationale Gemeinschaft muss mit Entschiedenheit handeln, um diese handfeste Bedrohung für Zivilisten sowohl in Israel als auch im Libanon zu beseitigen.

Es muss betont werden, dass der Handel zur Rückführung der israelischen Soldaten die Hisbollah in keiner Weise legitimiert. Israels Entscheidung, seine Soldaten zurückzubringen darf nicht als Indikator eines Politikwechsels gegenüber der vom Iran finanzierten Terrororganisation interpretiert werden. Die internationale Gemeinschaft muss die Gefahr erkennen, die die Hisbollah und ihre extremistischen Kohorten für die Stabilität des Nahen Ostens darstellen, und sollte ihre Unterstützung der pragmatischen Elemente in der Region, die Frieden durch Dialog und Kompromiss zu erreichen trachten, verstärken.

Außenministerium des Staates Israel

6.7.08

Israels Nationalvogel

Der Staat Israel, in seinem 60 sten Jahr, beschloss, dass es Zeit wäre einen Nationalvogel zu bestimmen. Der demokratische Staat ist mit Wahlen sehr erfahren, hatte er während seines 60 jährigen Bestehens schon 17 Parlamentswahlen, und ließ daher zunächst 1000 Vogelliebhaber, die Vögel beobachten, eine Liste mit 10 Vogel-Kandidaten aufstellen.
Die Wahl selber fand dann im Internet statt, aber es wurden auch in Kaufhäusern, Unterhaltungsplätzen, Schulen,
Armeestützpunkten und sogar in Israels Auslandsdelegationen Wahlen abgehalten. Die Anzahl der Wähler belief sich auf 155000. In großer Vorfreude erklärte der Staatspräsident Shimon Peres den Wiedehopf als Israels Nationalvogel. Bei der Krönungszeremonie drückte er sein ganz persönliches Interesse an dieser Wahl aus, als Träger eines Nachnamens der auch ein Vogelname ist, Peres = Bartgeier.
Der Wiedehopf, hebr. = dukifat, ist ein schöner Vogel mit einem Federbush auf seinem Kopf und außergewöhnlichem Aussehen, Verhalten und Stimme. Wenn er ruft, klingt es wie: „hud hud hud“ und daher wird er in arabisch „Hud-hud“genannt. Sein lateinischer Name: Upupa Epops.

Der Charakter des Vogels erinnert an den durchschnittlichen Israeli. Obwohl er eine „Krone“ trägt, benimmt er sich nicht wie ein Snob und man kann ihn überall antreffen. In vielen Schriften wir der Dukifat als klug bezeichnet, er hat keine Wohnprobleme, denn er nimmt auch mit Mauerspalten und Mulden vorlieb. Außerdem sind Männchen und Weibchen in gleicher Weise hübsch anzusehen, aber nicht nur diesbezüglich herrscht Gleichberechtigung, beide kümmern sich in gleichem Maße um den Nachwuchs.

Aus: Hebrewonline Newsletter

24.5.08

Israel nimmt teil

Dies ist der Song von Boas Ma-oda "The fire in your eyes" für den Eurovision Song Wettbewerb.
Er hat eine außergewöhnliche und große Stimme.
Wir hoffen: viele 12 Punkte für Israel !!!


22.5.08

Frieden schließen mit dem Feind ?
Seit mehreren Jahren hört man von Verhandlungen über einen Friedensschluss zwischen Israel und Syrien. Mal hört man von geheimen Verhandlungen, die dann sogar in Israels Regierungskreisen scharf kritisiert werden, mal sind es halb mehr oder wenig geheime Gespräche. Aber bis jetzt ist es immer dabei geblieben - bei Gesprächen. Der syrischen Staatschef Bashar L-Assad hat sich meines Wissens noch mit keinem Laut zu irgendwelchen Verhandlungen, geschweige denn zu irgendwelchen Zugeständnissen, die Syrien bereit wäre oder nicht bereit wäre, zu machen, geäußert.


Normalerweise sollten sich zwei verfeindete Länder, die den Frieden beschließen, schon auf dem Weg der normalisierten Beziehungen befinden. Israel reicht seine Hand zum Frieden, und in der Hand befindet sich meistens auch gleich ein Geschenk. Von syrischer Seite kommt keine Hand, sondern Forderungen.
Die kürzlich, nach langen Jahren der Stagnation, wieder aufgenommenen "Friedensgespräche", zu denen sich jetzt Israels MP Ehud Olmert geäußert hat,
zeigen mir, dass diese Farce anscheinend nie enden will.
Wie Olmert richtig bemerkt hat, haben sich 3 Ministerpräsidenten vor ihm schon abgemüht, Syrien vom Friedenschluss mit Israel zu überzeugen, oder zu überreden. Aber der syrische "Löwe" schüttelt seine Mähne (sorgt dafür, dass die Terroristen an Israels Nordgrenze gut gerüstet sind), reißt das Maul auf, so dass jeder seine Zähne sehen kann (ein paar Truppen-Übungs-Spielchen an der eigenen Grenze), und legt sich weitere 8 Jahre schlafen.
Was Tzipi Livni sagte, dass Israel immer Frieden mit seinen Nachbarn gewollt hat, ist ja sonnenklar! Aber das andere ist verschwendete Atemluft: "die Syrer müssen verstehen, dass dies eine vollständige Abkehr von der Unterstützung des Terrors von Hamas, Hisbollah und dem Iran erfordert.“
Tut mir leid, liebe Frau Livni, die Syrer verstehen das, sie sind ja nicht dumm. Aber sie wollen nicht!

17.4.08

Gebetszettel in der Westmauer

JERUSALEM (inn) - Rabbi Schmuel Rabinowitz hat mit seinen Helfern die Gebetszettel aus der Klagemauer eingesammelt und somit Platz für neue Zettel geschaffen. Zweimal im Jahr entfernt er die Gebetszettel von Tausenden handgeschriebenen Gebeten aus der Klagemauer.

Die Klagemauer, die heiligste Stätte des Judentums, stellt für viele Juden ein Symbol dafür dar, dass der Bund Gottes mit dem jüdischen Volk noch gilt. Heute stecken Menschen aufgeschriebene Gebete in die Ritzen und Spalten der Mauer oder beten vor ihr. Viele glauben, dass die Klagemauer eine Abkürzung ihrer Gebete zu Gott sei. Sie war die Westmauer des zweiten Tempels.

Die Zettel haben eine religiöse Bedeutung und werden respektvoll eingesammelt. Kein aufgeschriebenes Gebet soll verloren gehen oder beschmutzt werden, so der Rabbi laut der "Jerusalem Post". Anschließend werden sie auf einem nahe gelegenen Friedhof am Ölberg nach jüdischer Tradition beerdigt. In der jüdischen Religion ist es verboten, Schriftstücke, auf denen sich der Name Gottes befindet, zu vernichten.

Gebetszettel werden als "heilig" betrachtet

"Wir betrachten diese Zettel als heilig, als etwas, das Menschen an den Schöpfer geschrieben haben", sagte Rabinowitz. "Wir behandeln sie entsprechend dem jüdischen Gesetz und begraben sie mit allen anderen heiligen Schriften." Weder er noch seine Helfer würden die Gebetszettel lesen. "Es ist wie ein Gebet, es ist ein Ausdruck vom Herzen der Menschen an den Schöpfer."

Für alle, die ihre Gebete nicht persönlich in die Klagemauer stecken können, gibt es auch einen Brief, E-Mail oder SMS-Service. Das Gebet wird dann direkt an der Klagemauer abgeliefert. Die Gebete stammen aus der ganzen Welt und von unterschiedlichsten Denominationen. Sogar Muslime schicken Gebete, unter anderem aus Indonesien.

Die Gebetszettel werden zum einen vor dem Passah-Fest, das am kommenden Wochenende beginnt, und zum jüdischen Neujahr (Rosch HaSchanah) im Herbst von der Klagemauer eingesammelt.

Israelnetz


11.4.08

An den Checkpoints

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat die Kommandanten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) im Westjordanland dazu aufgerufen, die Palästinenser, die an den Kontrollpunkten und Straßensperren zu leiden hätten, zu verstehen und mehr Rücksicht auf sie zu nehmen. Die Kluft zwischen den beiden Völkern dürfe nicht vergrößert werden.

Wörtlich sagte Olmert: „Nehmt all die Palästinenser, die sich an den Kontrollpunkten ausziehen müssen, nur weil es in ihren Reihen Terroristen gibt. Nehmt all diejenigen, die an den Kontrollpunkten anstehen müssen, wegen der Befürchtung, dass womöglich ein mit Sprengstoff beladener Wagen passiert. Dies kann ein brodelnder Topf sein, der aufbrechen und schlimme Verbrennungen verursachen kann, und es kann etwas anderes sein, was allein von eurem Verständnis abhängt und eurer Fähigkeit, weise und entschlossen zu handeln.“

Haaretz

3.4.08

Merkavim

Ein Kleinbus der israelischen Firma „Merkavim“ könnte in Zukunft auf deutschen Straßen gesehen werden. Der Bus mit ca. 13 Sitzplätzen wird in Israel zusammengebaut und kann als Stadtlinienbus eingesetzt werden oder aber speziell umgebaut für privat genutzt werden. Der Importeur AMEX aus Frankfurt verkauft den Bus namens „Merkavim M20E“ (Merkavim = Fahrgestelle) in Deutschland. Die Fahrgestelle sind von Volvo, MAN und Mercedes-Benz und versehen mit dem stärksten Fiat Motor haben die Busse 157 PS.

Merkavim in Deutschland


1.4.08

Niemand hat die Null gewählt.

Seyyed Ali Chamenei hat in seiner vom iranischen Fernsehen übertragenen Rede zum persischen Neujahrsfest sich sehr kritisch über den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Israel vor zwei Wochen geäußert. Er sagte:

„Ich bin überrascht, dass einige europäische Länder nichts aus dem Schicksal des amerikanischen Regimes lernen. Sie können sehen, wie sehr es auf der Welt gehasst wird, und dennoch gehen einige von ihnen, um die zionistischen Investoren zu erfreuen, ins besetzte Palästina und sprechen im Parlament des zionistischen Schwindel-Regimes gegen den Iran. Sie kritisieren den Iran einfach, um sie zu erfreuen. Warum haben sie nichts gelernt?“

Aber wer hat ihn schon gefragt? Niemand hat die Null gewählt. Zu eurer aller Bildung: Der Ajjatolla Sajjed Ali Chamenei ist der oberste religiöse Führer im Iran und er war Staatspräsident. Er hat zwar ziemlich viel Macht im Iran ist aber ein menschenverachtender, kriegslüsterner und natürlich Israel-feindlicher Quertreiber.