Der griechisch-orthodoxe Priester Pater Gabriel Nadaf, Leiter der Aramäischen Christlichen Minderheit in Israel, sprach am 23. September 2014 vor dem UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) und zeigte dabei seine klare Unterstützung für den jüdischen Staat.
Obwohl er vor einem Organ stand das in der Vergangenheit Israel immer wieder verurteilt hat - kürzlich berief es ein einseitiges Komitee zur Erforschung von "Kriegsverbrechen" Israels in Gaza und lobte die Menschenrechts-"Errungenschaften" des Hamas und IS unterstützenden Landes Katar - sprach Nadaf selbstsicher, rief die Welt auf, auf der Seite Israels gegen den Terror zu stehen.
"In den letzten zehn Jahren wurden überall im Nahen Osten jedes Jahr 100.000 Christen ermordet. Das bedeutet, dass alle fünf Minuten ein Christ wegen seines Glaubens getötet wird", berichtete Nadaf. "Die, die der Verfolgung muslimischer Extremisten entkommen können, sind geflohen... die, die bleiben, leben als zweite-, wenn nicht gar dritte-Klasse Bürger unter ihren muslimischen Herrschern.
Nadaf fuhr fort: "im Nahen Osten gibt es heute nur ein Land, wo Christen nicht nur nicht verfolgt werden, sondern ihnen von Herzen Redefreiheit, Freiheit, ihren Gottesdienst zu begehen und Sicherheit gewährt werden ... das ist Israel, der jüdische Staat. Israel ist der einzige Ort, wo Christen im Nahen Osten sicher sind."
Nadaf rief bei seiner Rede nach der Podiumsdiskussion über die "Menschenrechtssituation in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten", "es ist Zeit, das die Welt die Tatsachen wahrnehme, dass die, die den israelischen Staat zerstören wollen, das Todesurteil für die letzten freien Christen im Heiligen Land bedeuten."
"Führer der Völker, Friedenssucher, beendet eure Hexenjagd nach dem einzigen freien Land in der Region", sagte Nadaf und warf damit der UNHRC den Fehdehandschuh hin.
Pater Nadaf, ein Eingeborener Nazareths, der der Griechisch Orthodoxen Kirche in Yafia, nahe seiner Heimatstadt, vorsteht, hat sich - trotz starken Widerstandes der offiziellen Griechisch Orthodoxen Kirche und arabischen Knessetmitgliedern - für eine intensive Verbindung zu Israel und einem Armeedienst für christliche Bürger eingesetzt.
Die Opposition gegen ihn ist so stark, dass das Griechisch Orthodoxe Patriarchat ihn aus der Verkündigungsbasilika in Nazareth verbannt hat und wiederholt droht ihn von seinem Posten in Yafia zu entlassen.
Auch arabische Knessetmitglieder haben ihn verurteilt, indem sie ihn "Agent des Zionismus, der die Araber spalten will" nennen. Nadaf bekannte auch, dass ihm mit Gewalt und sogar dem Tod gedroht wurde, aber er besteht darauf, eine beträchtlichen Anteil der christlichen Gemeinschaft in Israel zu vertreten.
"Wir fühlen uns im israelischen Staat sicher", sagt Nadaf, "und wir sehen uns als Bürger eines Landes mit allen dazugehörigen Rechten und auch Pflichten."
Pater Nadafs Reise nach Genf wurde von "The Face of Israel" einer privaten Organisation, die Israel international fördert, arrangiert.23.9.2014
Virtual Jerusalem
Christen und messianische Juden - Ihr Stand, ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Ansichten
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28.9.14
15.2.13
Hisbollah, gefährliche Wohltätigkeitsorganisation
Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron
Prosor, hat im UN-Sicherheitsrat eine Rede zum Thema "Schutz von Zivilisten in
bewaffneten Konflikten" gehalten.
Dort sagte er unter anderem:
"Der lange Arm des Iran reicht bis nach Syrien und in den Libanon, wo er der Hisbollah geholfen hat, 50.000 Raketen anzuhäufen – mehr als viele NATO-Mitglieder – und den Libanon in einen Außenposten des Terrors zu verwandeln. Die Hisbollah stationiert absichtlich ihre Waffen in Wohngebieten und missbraucht so die gesamte Bevölkerung des Libanon als menschliche Schutzschilde. Ihre Idee des „Investierens in die nächste Generation“ ist es, ihre Waffenlager in unmittelbarer Nähe zu Schulen und Spielplätzen zu errichten.
Das Terrorregime der Hisbollah erstreckt sich weit über den Nahen Osten hinaus. Sie hat ihren Fingerabdruck bei Anschlägen auf allen fünf Kontinenten hinterlassen, von Kenia über Argentinien bis nach Thailand. In der vergangenen Woche haben die bulgarischen Behörden die Hisbollah auch als Täter hinter dem Anschlag auf den Bus in Burgas im vergangenen Juli ausgemacht, bei dem fünf Israelis und ihr bulgarischer Busfahrer getötet wurden. Es war der mörderischste Anschlag auf europäischem Boden seit 2005.
Trotz alledem bleibt jedoch die Hisbollah auffällig abwesend von der Liste der von der Europäischen Union als Terrororganisationen bezeichneten Gruppierungen. Tatsächlich stufen viele Staaten – einschließlich einiger in diesem Saal – die Hisbollah sogar als Wohltätigkeitsorganisation ein. […]
Der einzige Zweck der Hisbollah – ihre raison d’être – ist es, im Nahen Osten und dem Rest der Welt Terroranschläge durchzuführen. Die Hisbollah als Wohltätigkeitsorganisation zu bezeichnen, ist, als würde man al-Qaida als Organisation für Städteplanung bezeichnen, weil sie gerne hohe Gebäude einreißt.
Einige europäische Juristen verbiegen sich weiterhin, um den militärischen und den politischen Arm der Hisbollah getrennt voneinander zu betrachten. Dies ist eine müßige Übung. Der einzige „Unterschied“ zwischen den beiden Flügeln ist, dass der politische Arm die Höhe des Drogengeldes verhandelt, das der militärische Arm später zum Waffenerwerb einsetzt. […]
Die EU muss den moralischen und politischen Mut aufbringen, die Hisbollah auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen. Sie muss eine klare Botschaft aussenden, dass die Hisbollah nicht länger ihre Bürger ungestraft angreifen kann. Die Stimmen der Opfer des Hisbollah-Terrors rufen uns an, gemeinsam aktiv zu werden – und gemeinsam daran zu arbeiten, die gefährlichste „Wohltätigkeitsorganisation“ der Welt zu Grunde zu richten. […]“
(Außenministerium des Staates Israel, 12.02.13)
Dort sagte er unter anderem:
"Der lange Arm des Iran reicht bis nach Syrien und in den Libanon, wo er der Hisbollah geholfen hat, 50.000 Raketen anzuhäufen – mehr als viele NATO-Mitglieder – und den Libanon in einen Außenposten des Terrors zu verwandeln. Die Hisbollah stationiert absichtlich ihre Waffen in Wohngebieten und missbraucht so die gesamte Bevölkerung des Libanon als menschliche Schutzschilde. Ihre Idee des „Investierens in die nächste Generation“ ist es, ihre Waffenlager in unmittelbarer Nähe zu Schulen und Spielplätzen zu errichten.
Das Terrorregime der Hisbollah erstreckt sich weit über den Nahen Osten hinaus. Sie hat ihren Fingerabdruck bei Anschlägen auf allen fünf Kontinenten hinterlassen, von Kenia über Argentinien bis nach Thailand. In der vergangenen Woche haben die bulgarischen Behörden die Hisbollah auch als Täter hinter dem Anschlag auf den Bus in Burgas im vergangenen Juli ausgemacht, bei dem fünf Israelis und ihr bulgarischer Busfahrer getötet wurden. Es war der mörderischste Anschlag auf europäischem Boden seit 2005.
Trotz alledem bleibt jedoch die Hisbollah auffällig abwesend von der Liste der von der Europäischen Union als Terrororganisationen bezeichneten Gruppierungen. Tatsächlich stufen viele Staaten – einschließlich einiger in diesem Saal – die Hisbollah sogar als Wohltätigkeitsorganisation ein. […]
Der einzige Zweck der Hisbollah – ihre raison d’être – ist es, im Nahen Osten und dem Rest der Welt Terroranschläge durchzuführen. Die Hisbollah als Wohltätigkeitsorganisation zu bezeichnen, ist, als würde man al-Qaida als Organisation für Städteplanung bezeichnen, weil sie gerne hohe Gebäude einreißt.
Einige europäische Juristen verbiegen sich weiterhin, um den militärischen und den politischen Arm der Hisbollah getrennt voneinander zu betrachten. Dies ist eine müßige Übung. Der einzige „Unterschied“ zwischen den beiden Flügeln ist, dass der politische Arm die Höhe des Drogengeldes verhandelt, das der militärische Arm später zum Waffenerwerb einsetzt. […]
Die EU muss den moralischen und politischen Mut aufbringen, die Hisbollah auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen. Sie muss eine klare Botschaft aussenden, dass die Hisbollah nicht länger ihre Bürger ungestraft angreifen kann. Die Stimmen der Opfer des Hisbollah-Terrors rufen uns an, gemeinsam aktiv zu werden – und gemeinsam daran zu arbeiten, die gefährlichste „Wohltätigkeitsorganisation“ der Welt zu Grunde zu richten. […]“
(Außenministerium des Staates Israel, 12.02.13)
2.11.11
Vereinte Nationen - verlottert und antiwestlich
Die Unesco hat gegen geltendes
Recht verstoßen und damit gezeigt, dass sie in Teilen ein zutiefst verlotterter,
undemokratischer und antiwestlicher Haufen ist.
von Clemens Wergin
Man hat sich ja längst an die antiisraelische Grundströmung der Vereinten Nationen (UN) und ihrer diversen Unterorganisationen gewöhnt. Aber die Aufnahme der Palästinensergebiete als Vollmitglied in die Unesco ist doch noch einmal ein besonderes Kapitel aus dem UN-Tollhaus.
Rechtlich gesehen verstößt die Aufnahme der Palästinensergebiete in die UN gegen maßgebliche UN-Sicherheitsratsresolutionen zum Konflikt (Resolution 242 und 338), die stets betont haben, dass eine Friedenslösung mit gerechten und sicheren Grenzen auf dem Verhandlungsweg erzielt werden muss.
Das palästinensische Anliegen verstößt aber auch gegen die Bestimmungen der Osloer Verträge mit Israel. Dort heißt es ausdrücklich, dass beide Seiten jede Maßnahme unterlassen, die den Status der Westbank und Gazas verändern, bevor eine endgültige Friedenslösung gefunden ist.
Es lohnt sich, im Vergleich dazu die Haltung der internationalen Gemeinschaft zum Siedlungsbau zu betrachten. Der verstößt gegen den Geist des Abkommens, wenn auch nicht gegen seine konkreten Buchstaben (die Palästinenser hatten sich damals nicht mit der Forderung durchsetzen können, dass der Siedlungsbau auch in der von Israel verwalteten ZoneC der Westbank zu unterbleiben habe). Dementsprechend wird er zu Recht immer wieder als kontraproduktiv für den Friedensprozess kritisiert.
Ähnlich verhält es sich mit der politischen Botschaft, die von dem palästinensischen Beitrittsgesuch ausgeht. Stellt das doch den Versuch dar, einen Staat zu bekommen, ohne die dafür nötigen Kompromisse eingehen zu müssen. Zweimal schon standen beide Seiten kurz vor einem Friedensschluss: Zuerst 2000 in Camp David in den Verhandlungen zwischen Jassir Arafat und Ehud Barak, und dann 2008 in den Gesprächen zwischen der Regierung von Ehud Olmert und Mahmud Abbas.
Beide Male lagen weitgehende Vorschläge von israelischer Seite auf dem Tisch, die einen Friedensschluss möglich gemacht hätten. Beide Male fehlte es den palästinensischen Partnern am letzten Mut, zu springen – aus guten und aus weniger guten Gründen. Natürlich kann man die Frustration der Palästinenser nachvollziehen, die glauben, mit der Regierung von Benjamin Netanjahu und Avigdor Lieberman nicht vorankommen zu können. Aber so ist das eben mit verpassten Chancen: Manchmal dauert es eine Weile, bis sie sich wieder eröffnen. Wer bei einem Barak oder Olmert nicht einschlägt, muss dann eben auch einen Netanjahu ertragen. Das sind die Gesetzmäßigkeiten von Demokratien.
Man wünschte sich jedoch, dass Berlin den Amerikanern folgte und den Vereinten Nationen ebenfalls mit dem Entzug von Finanzmittel drohte. Denn das ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie die UN funktionieren.
Dort lässt man sich das Budget gerne von den wohlhabenden westlichen Ländern bestreiten, im Zweifel findet sich dann aber immer eine Mehrheit undemokratischer Staaten, wenn es darum geht, die freie Welt wieder einmal am Nasenring durch die Manege zu führen oder irgendwelche obskuren antiimperialistischen Agenden abzuarbeiten. Ganz zu schweigen von der Israel-Obsession des mit Menschenrechtsverbrechern besetzten UN-Menschenrechtsrats.
Die UN sind ein in Teilen zutiefst verlotterter, mehrheitlich undemokratischer und antiwestlicher Haufen. Und man wünschte sich, dass es nicht immer nur die Amerikaner sind, die das deutlich aussprechen und sich nicht alles bieten lassen wollen. Wenn jetzt aus der deutschen Opposition der Vorwurf kommt, Berlin hätte mit seiner Haltung eine gemeinsame europäische Linie torpediert, dann lässt sich dazu nur sagen: Deutschland steht mit seiner Entscheidung – anders als bei der Libyen-Intervention – auf der richtigen Seite – und auf dem Boden der Osloer Verträge. Und die bilden immer noch die beste Basis für eine Friedenslösung in Nahost.
Clemens Wergin - WELT0ONLINE
Man hat sich ja längst an die antiisraelische Grundströmung der Vereinten Nationen (UN) und ihrer diversen Unterorganisationen gewöhnt. Aber die Aufnahme der Palästinensergebiete als Vollmitglied in die Unesco ist doch noch einmal ein besonderes Kapitel aus dem UN-Tollhaus.
Während der Antrag der
Palästinenser auf Vollmitgliedschaft in den Vereinten Nationen noch auf dem
Verfahrensweg ist und im UN-Sicherheitsrat bestimmt kassiert werden wird,
schafft die Unesco, eine Untereinheit der Weltorganisation, schon einmal Fakten.
Das ist ungefähr so, als hätte das Saarland den syrischen Übergangsrat als
legitime Regierung Syriens anerkannt, während die Bundesregierung sich diesem
Schritt verweigert.
Aber damit ist der Spaß noch nicht zu Ende: Um
ihrer üblichen ideologischen Agenda in Sachen Nahost-Konflikt zu folgen,
riskiert die Unesco sogar die
Arbeitsunfähigkeit. Schließlich hatte
der US-Kongress vorher klargemacht, dass es kein Geld amerikanischer
Steuerzahler geben wird für UN-Organisationen, die einen Palästinenserstaat
anerkennen, bevor es zu einer Friedenslösung zwischen den nahöstlichen
Konfliktparteien gekommen ist. Ohne den 22-prozentigen Anteil der Amerikaner ist
das laufende Budget der Organisation aber kaum zu finanzieren. Über die Hintertür der UN einen Staat zu erheischen
Weil es inzwischen auch in Europa einige Verwirrung gibt über das Anliegen der Palästinenser, quasi über die Hintertür der UN einen Staat zu erheischen, ohne dafür die eigentlich notwendigen Konzessionen machen zu müssen, lohnt es sich, sowohl die juristische als auch die politische Seite dieser Aktion noch einmal zu beleuchten.Rechtlich gesehen verstößt die Aufnahme der Palästinensergebiete in die UN gegen maßgebliche UN-Sicherheitsratsresolutionen zum Konflikt (Resolution 242 und 338), die stets betont haben, dass eine Friedenslösung mit gerechten und sicheren Grenzen auf dem Verhandlungsweg erzielt werden muss.
Das palästinensische Anliegen verstößt aber auch gegen die Bestimmungen der Osloer Verträge mit Israel. Dort heißt es ausdrücklich, dass beide Seiten jede Maßnahme unterlassen, die den Status der Westbank und Gazas verändern, bevor eine endgültige Friedenslösung gefunden ist.
Es lohnt sich, im Vergleich dazu die Haltung der internationalen Gemeinschaft zum Siedlungsbau zu betrachten. Der verstößt gegen den Geist des Abkommens, wenn auch nicht gegen seine konkreten Buchstaben (die Palästinenser hatten sich damals nicht mit der Forderung durchsetzen können, dass der Siedlungsbau auch in der von Israel verwalteten ZoneC der Westbank zu unterbleiben habe). Dementsprechend wird er zu Recht immer wieder als kontraproduktiv für den Friedensprozess kritisiert.
Deutlicher kann man Doppelmoral nicht auf den Punkt bringen
Der Versuch der Palästinenser, staatliche Anerkennung vor einer Friedenslösung zu erreichen, verstößt jedoch sowohl gegen den Geist wie auch gegen den expliziten Wortlaut der Osloer Verträge. Und Teile der UN wie auch manche EU-Staaten gehen dagegen nicht etwa mit derselben Verve vor wie gegen den israelischen Siedlungsbau, sie machen sich sogar zu Komplizen dieser Vertragsverstöße. Und das, obwohl sowohl die UN als auch die EU Mitgaranten dieser Beschlüsse waren. Deutlicher kann man die Doppelmoral in Sachen Nahost eigentlich nicht auf den Punkt bringen.Ähnlich verhält es sich mit der politischen Botschaft, die von dem palästinensischen Beitrittsgesuch ausgeht. Stellt das doch den Versuch dar, einen Staat zu bekommen, ohne die dafür nötigen Kompromisse eingehen zu müssen. Zweimal schon standen beide Seiten kurz vor einem Friedensschluss: Zuerst 2000 in Camp David in den Verhandlungen zwischen Jassir Arafat und Ehud Barak, und dann 2008 in den Gesprächen zwischen der Regierung von Ehud Olmert und Mahmud Abbas.
Beide Male lagen weitgehende Vorschläge von israelischer Seite auf dem Tisch, die einen Friedensschluss möglich gemacht hätten. Beide Male fehlte es den palästinensischen Partnern am letzten Mut, zu springen – aus guten und aus weniger guten Gründen. Natürlich kann man die Frustration der Palästinenser nachvollziehen, die glauben, mit der Regierung von Benjamin Netanjahu und Avigdor Lieberman nicht vorankommen zu können. Aber so ist das eben mit verpassten Chancen: Manchmal dauert es eine Weile, bis sie sich wieder eröffnen. Wer bei einem Barak oder Olmert nicht einschlägt, muss dann eben auch einen Netanjahu ertragen. Das sind die Gesetzmäßigkeiten von Demokratien.
Freie Welt wieder einmal am Nasenring durch die Manege geführt
Nun hat Abbas jedoch den einfachen Weg über die UN gewählt, weil jeder weiß, dass man dort immer eine antiisraelische Mehrheit zusammenbekommt, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Es ist richtig, dass sowohl die amerikanische als auch die deutsche Regierung sich dieser palästinensischen Strategie des geringsten Widerstandes entgegenstellen.Man wünschte sich jedoch, dass Berlin den Amerikanern folgte und den Vereinten Nationen ebenfalls mit dem Entzug von Finanzmittel drohte. Denn das ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie die UN funktionieren.
Dort lässt man sich das Budget gerne von den wohlhabenden westlichen Ländern bestreiten, im Zweifel findet sich dann aber immer eine Mehrheit undemokratischer Staaten, wenn es darum geht, die freie Welt wieder einmal am Nasenring durch die Manege zu führen oder irgendwelche obskuren antiimperialistischen Agenden abzuarbeiten. Ganz zu schweigen von der Israel-Obsession des mit Menschenrechtsverbrechern besetzten UN-Menschenrechtsrats.
Die UN sind ein in Teilen zutiefst verlotterter, mehrheitlich undemokratischer und antiwestlicher Haufen. Und man wünschte sich, dass es nicht immer nur die Amerikaner sind, die das deutlich aussprechen und sich nicht alles bieten lassen wollen. Wenn jetzt aus der deutschen Opposition der Vorwurf kommt, Berlin hätte mit seiner Haltung eine gemeinsame europäische Linie torpediert, dann lässt sich dazu nur sagen: Deutschland steht mit seiner Entscheidung – anders als bei der Libyen-Intervention – auf der richtigen Seite – und auf dem Boden der Osloer Verträge. Und die bilden immer noch die beste Basis für eine Friedenslösung in Nahost.
Clemens Wergin - WELT0ONLINE
30.3.11
UN Chef Ban Ki-Moon will Teilung Jerusalems
Der Chef der UNO ist parteiisch und antiisraelisch!
Ban Ki-Moon rückt sich damit in die Nähe von Anitzionisten, die Israel kein Lebensrecht zugestehen. Er ist als UN-Oberhaupt auch ausgesprochen uninformiert, denn er fordert, was Israel schon lange tut, und davon mehr als nötig! Und er spricht Israel das Recht auf Verteidigung ab.
Dass er gegenüber dem Terror der Palästinenser nachsichtiger und milder ist, als bei militärischen Aktionen der Israelis, zeigt der Mord an der Familie Fogel vor drei Wochen
:
The Secretary-General condemns last night''s shocking murder of an Israeli family of five, including three children, in a West Bank settlement. He calls for the perpetrators to be brought to justice, and for all to act with restraint. UN.org
Israel soll sich also zurückhalten. Israel wird keine Sühnung dieser grausamen Untat zugestanden. Und wie Ban Ki-Moon reagiert, hat ein bestimmtes Muster: Siehe HEPLEV
Jetzt zeigt er deutlich, wie antiisraelisch seine Haltung ist:
Ban Ki-Moon rückt sich damit in die Nähe von Anitzionisten, die Israel kein Lebensrecht zugestehen. Er ist als UN-Oberhaupt auch ausgesprochen uninformiert, denn er fordert, was Israel schon lange tut, und davon mehr als nötig! Und er spricht Israel das Recht auf Verteidigung ab.
Dass er gegenüber dem Terror der Palästinenser nachsichtiger und milder ist, als bei militärischen Aktionen der Israelis, zeigt der Mord an der Familie Fogel vor drei Wochen
:The Secretary-General condemns last night''s shocking murder of an Israeli family of five, including three children, in a West Bank settlement. He calls for the perpetrators to be brought to justice, and for all to act with restraint. UN.org
Israel soll sich also zurückhalten. Israel wird keine Sühnung dieser grausamen Untat zugestanden. Und wie Ban Ki-Moon reagiert, hat ein bestimmtes Muster: Siehe HEPLEV
Jetzt zeigt er deutlich, wie antiisraelisch seine Haltung ist:
UNO-Chef will Jerusalem spalten und aufteilen
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, hat harsche Kritik an Israel geübt. Er forderte ein Ende der „Besatzung“ und sprach sich für eine Teilung Jerusalems aus. „Es muss ein Weg gefunden werden, damit sich Jerusalem zur Hauptstadt von zwei Staaten, Israel und Palästina, entwickeln kann“, ließ er einen Sprecher bei einer Konferenz in Uruguay erklären. Die israelische "Besatzung" der "Palästinensergebiete" habe 1967 begonnen, sie sei moralisch und politisch unhaltbar und müsse beendet werden. Die Araber hätten ein Recht auf nüch einen weiteren "unabhängigen, lebensfähigen Staat". Der Generalsekretär kritisierte die israelische Wohnungsbaupolitik in Judäa, Samaria und im Ostteil Jerusalems. Ban Ki-moon forderte Israel auf, die wirtschaftliche Situation in den Arabergebieten zu verbessern und sich mit Militäroperationen zurückzuhalten.Die arabische Autonomiebehörde (PA) nutzten prompt die Gelegenheit und baten die internationale Gemeinschaft, Druck auf Israel auszuüben. Nimer Hammad, ein Vertrauter von PA-Präsident Mahmoud Abbas, warf Israel vor, politisch rücksichtslos zu handeln und internationale Gesetze zu missachten. Regierungschef Netanjahu hat die PA erneut aufgefordert, dem Terror und der Gewalt endlich abzuschwören und wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren - bislang ohne Erfolg.
haOlam.de
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