Christen und messianische Juden - Ihr Stand, ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Ansichten
5.1.09
Missbrauch von Kindern
Die Gehirnwäsche geht so weit, dass kleine Kinder zum Hass gegen Juden und ein ganzes Volk erzogen werden, Kampf mit Gewehren, marschieren und sogar Märtyrer sein nachahmen, wo andere Kinder in ihrem Alter mit Spielsachen spielen.
Das ist ein klarer Verstoß gegen die UN-Kinderkonvention.
Das verstößt gegen internationales Recht.
Wo ist die UNICEF, Herr Ban Ki-Moon?
Warum schweigt die UNO gegenüber dieser krimminellen Aktionen der Hamas, Herr Ban Ki-Moon?
Nicht mal eine Verurteilung?
19.11.08
Gerechtigkeit ? Fehlanzeige
Mit Empörung hat man in Israel auf eine am Dienstag veröffentlichte Erklärung der in Genf ansässigen UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanathem Pillay, reagiert. Pillay fordert darin ein sofortiges Ende der Blockade des Gaza-Streifens, die sie als Verstoß gegen das internationale Recht bezeichnet.
Israels UN-Botschafter in Genf, Roni Leshno Yaar, antwortete auf die Vorwürfe mit der folgenden Stellungnahme:
„Es ist schockierend, die gänzlich kurzsichtige Presseerklärung der Hochkommissarin in Bezug auf die humanitäre Situation in Gaza zu lesen. Am meisten verstört die Art und Weise, in der sie sich im allerletzten Satz ihrer Stellungnahme, gleich einem Nachgedanken, beiläufig auf die palästinensische Aggression bezieht. Bedauerlicherweise hat Israel nicht die Option, sich in seiner Antwort auf die Raketen- und Mörserangriffe auf seine Bürger, die das fundamentalste Recht von jedermann, das Recht auf Leben, verletzen, so beiläufig zu verhalten.
Die allumfassende Verantwortung für die Situation im Gaza-Streifen liegt bei der Hamas, die all ihre Ressourcen in Waffen und Terrorismus investiert, anstatt für die Zivilisten zu sorgen, die sie brutal kontrolliert. Die Terrororganisation Hamas und ihr nahe stehende palästinensische Terrororganisationen haben in den vergangenen zehn Tagen 170 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgeschossen, allein am Wochenende gingen 25 in Israel nieder. Israel fühlt sich der Aufrechterhaltung der Waffenruhe verpflichtet, erwartet jedoch, dass auch die Hamas sich an ihre Verpflichtungen hält, einschließlich der Einstellung des Terrorismus und der militärischen Aufrüstung.
Es ist enttäuschend zu sehen, dass die Hochkommissarin der zynischen Medienmanipulation der Hamas anheim gefallen ist und krasse Fehlinformationen in ihrer Presseerklärung weitergibt. Strom und Wasser fließen weiter von Israel nach Gaza, und gestern sind dort 22 Lastwagen mit Versorgungsgütern eingetroffen; weitere warten darauf, werden sofort einzureisen, sobald die Hamas ihre gewaltsamen Angriffe einstellt.
Israel erwartet von der Hochkommissarin, statt sich in dem von den Palästinensern betriebenen politischen Spiel zu engagieren, die Fakten zu prüfen, bevor sie einseitige Stellungnahmen zur humanitären Situation in Gaza abgibt, sowie anzufangen, die Vollstrecker des Terrors entschieden zu verurteilen.“
Außenministerium des Staates Israel, 18.11.08
18.11.08
Israel, watch out !
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon reagierte empört darauf, dass Israel den Gazastreifen abgeriegelt hat, ein Schritt der nötig war, um auf den anhaltenden Kassam-Beschuss zu reagieren. Sonntag fielen mindestens zwei Raketen auf Israel. Israelischen Einheiten gelang es, vier Terroristen bei dem Versuch zu töten, Mörsergranaten auf Israel zu schießen. Das israelische Militär beschloss nach den Beschüssen, Gaza für einen weiteren Tag abzuriegeln.

Ban Ki-moon erklärte daraufhin, Israel solle sofort alle Maßnahmen, die das Leid der Zivilbevölkerung in Gaza verschlimmern, abbrechen. Kritik an der Hamas und den Gazaterroristen, die durch den Raketenbeschuss das Leid der israelischen Bevölkerung verschlimmern, hörte man dagegen vergebens. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak warnte, dass die einzige Alternative zur Gazablockade eine Militäroffensive sei, die große Zivilopfer fordern würde, da die Terroristen im Gazastreifen aus den Gebieten der zivilen Bevölkerung heraus operieren. Sollte der Raketenbeschuss weitergehen, bleibe eine solche Militäroffensive unvermeidbar.
Und wer jetzt denkt, der neugewählte Präsident Barak Hussein Obama würde wissen, dass die USA traditionell ein Freund Israels ist, der hat sich ebenfalls verrechnet. Er wird Israel verführen, oder gar versuchen, es zu zwingen, in Verhandlungen mit den Arabern, selbstmörderische Zugeständnisse an die Palästinenser zu machen. Und wenn Israel angegriffen werden sollte, wird aus Amerika, keine Hilfe mehr kommen. Jetzt wird man sehen, wie Obama sein wahres Gesicht zeigt.

So fängt es an:
Der neugewählte US-Präsident Barack Obama plant, seine Präsidentschaft mit einem Paukenschlag zu beginnen, indem er ein israelisch-palästinensisches Abkommen initiiert, das auf dem saudischen Friedensvorschlag von 2002 basiert. Dies erklärte eine nicht näher benannte Quelle aus dem Umfeld Obamas gegenüber der Londoner Sunday Times. Berater Obamas haben bestätigt, dass sie ihn davon überzeugen konnten, dem Frieden im Nahen Osten währen seines ersten Jahres im Amt eine Top-Priorität einzuräumen, da das Vertrauen und die Hoffnungen, die ihm momentan entgegengebracht werden, viel zu einem Friedensvertragsabschluss beitragen könnten. Obama sei zudem von der Saudi-Initiative angetan, weil sowohl Israels Präsident Schimon Peres als auch Außenministerin Zippi Livni ihre Unterstützung zugesichert hätten. Während seines Besuchs in Israel im Sommer hatte Obama in privater Runde gegenüber Palästinensern ausgesagt, dass Israel „verrückt sein müsse wenn sie die saudische Friedensinitiative nicht annehmen würden“, die ihnen eine weitreichende Akzeptanz in der Region sichert, im Gegenzug aber 100% des sogenannten Westjordanlands, der Golan-Höhen sowie das gesamte Ostjerusalem fordert. Für den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas ist dies jedoch noch nicht genug. Er fordert das „Rückkehrrecht“ für Millionen von sogenannten palästinensischen Flüchtlingen.
30.5.07
Zehn Beispiele, wie Israel in der Welt gesondert behandelt wird
von: David Harris
David Letterman ist ein in den USA beliebter Talk-Show Moderator, der mit seinen Gästen immer wieder gerne irgendwelche Top-Ten Listen aufstellt, die meisten dienen dazu, die Zuschauer zu unterhalten und zu amüsieren.
Ich habe auch eine Top-Ten Liste bei mir, die aber traurigerweise gar nichts Lustiges an sich hat. Sie zählt auf, in welcher Weise Israel ungleich von allen Nationen in der Welt behandelt wird.
Dies ist meine Liste. Der Leser möge andere Beispiele, die ihm unangenehm aufgefallen sind, hinzufügen.
Erstens: Israel ist das einzige UN Mitglied, dessen Existenzrecht unter ständiger Bedrohung steht. Trotz der Tatsache, das Israel aus der Ausdrücklichkeit der Resolution der UNO heraus errichtet wurde und seit 1949 ein Mitglied der Weltorganisation ist, gibt es da diesen unerbittlichen Chor von Ländern, Institutionen und Individuen, die Israel die politische Legitimation absprechen. Niemand würde auf die Idee kommen, das Existenzrecht Lybiens, Saudi Arabiens oder etwa Syriens in Frage zu stellen. Warum aber ist die Jagdsaison auf Israel ewig? Als wenn wir die Antwort nicht wüssten.
Zweitens: Israel ist der einzige UN Mitgliedsstaat, der öffentlich von einem anderen Mitgliedsstaat zum Ziel der Vernichtung erklärt wird. Denken Sie darüber nach! Der iranische Präsident ruft dazu auf, Israel von der Landkarte zu löschen. Gibt es irgend ein anderes Land in der Welt, das sich mit solch einem offenen Ruf zur Zerstörung seines ganzen Volkes konfrontiert sieht?
Drittens: Israel ist das einzige Land, dessen Hauptstadt, Jerusalem, von den anderen Nationen nicht anerkannt wird. Durchdenken Sie die Absurdität dieser Tatsache. Die Auslandsdiplomaten leben in Tel-Aviv während sie praktisch all ihre Aktivitäten in Jerusalem ausführen. Zwar hat keine der westlichen Nationen etwas gegen Israels Anwesenheit im westlichen Teil Jerusalems, wo sich auch der Regierungssitz des PM, die Knesset und das Außenministerium befinden, aber die Auslandsbotschaften sucht man dort vergeblich. Schaut man sich Aufstellungen von Hauptstädten an oder die Geburtsorte in Pässen, dann stellt sich das so dar: Paris - Frankreich; Tokio – Japan; Pretoria – Südafrika; Lima – Peru... und Jerusalem – sans country, sozusagen verwaist.
Viertens: Die UNO hat zwei Behörden, die sich um Flüchtlinge kümmern. Eine, das Flüchtlingskommissariat (UNHCR), ist für die gesamte Flüchtlingspopulation der Welt zuständig, die andere, die United Nations Refugee and Works Administration (UNRWA), nur für palästinensische Flüchtlinge. Aber das Kuriose ist, mit zwei Strukturen und zwei Bürokratien haben die beiden auch noch zwei verschiedene Mandate. UNHCR hilft Flüchtlingen bei der Rückkehr, und zwar genau denen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Was wiederum die UNRWA nicht tut. Sie hat die Aufgabe (lt. UNRWA offizielle Definition von Flüchtlingen) den Nachkommen der Personen, die 1948 Flüchtlinge wurden mit allen Mitteln zu helfen. Als der damalige Direktor John Blanford, vorschlug, die palästinensischen Flüchtlinge in den arabischen Ländern anzusiedeln, diese Länder das aber verweigerten, führte das zu Blanfords Rücktritt. Die Botschaft war klar und kein UN Beamter hat danach nochmal solch einen Versuch unternommen.
Fünftens: Israel ist das einzige Land, dass alle seine Hauptkriege, zur Verteidigung und zum Erhalt seiner Existenz, gewonnen hat, und sich dennoch mit besiegten Gegnern konfrontiert sieht, die alle Friedensbedingungen diktieren wollen. Dabei haben diese Gegner ironischerweise dann auch noch Unterstützung von solchen Ländern bekommen, die, selbst siegreich, die Grenzregulierungen ihrer Gebiete für sich beanspruchten und auch durchführten.
Sechstens: Israel ist das einzige Land, das namentlich verurteilt wurde, seit 2006 der neue UNO-Menschenrechtsrat eingerichtet wurde – und das nicht einmal, nein neunmal! Seltsamerweise – oder vielleicht auch nicht – hat diese UN Institution bis jetzt noch keine einzige Resolution angewendet, die ein Land einer wahren Menschenrechtsverletzung bezichtigt. Als schließlich die Darfur-Problematik diskutiert wurde, hat der Rat zu seiner Schande sich davor gescheut, auch nur mit dem Finger auf den Sudan zu zeigen.
Siebtens: Israel ist das einzige Land, das kein Vollmitglied von einem der regionalen Bündnisblöcke – Afrika, Asien, Osteuropa, Lateinamerika und Westeuropa und den anderen (WEOG) – ist, obwohl das gegen den Geist der UN Charta verstößt. Die Blöcke legen die Berechtigung und Eignung bei einer Kandidatur für Schlüsselpositionen in der UN fest. Zwar konnte Israel 2000 einen Durchbruch erringen und wurde Mitglied der WEOG, aber seine Mitgliedschaft ist auf New York beschränkt, auf keine anderen UN Zentren, und außerdem nur unter Vorbehalt und befristet.
Achtens: Israel ist das einzige Land, dass täglich Angriffsziel der drei Institutionen der UNO wird, die eigens dazu eingerichtet wurden, die Sache der Palästinenser voranzutreiben und Israel zu schmähen: der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Ausübung der Unveräußerlichen Rechte des Palästinensischen Volkes; das Sonderkomitee zur Untersuchung israelischer Praktiken die Menschenrechte des palästinensischen Volkes und anderer Araber in den besetzten Gebieten betreffend und die Abteilung für die Rechte der Palästinenser in der Hauptabteilung Politische Angelegenheiten des Sekretariats der Vereinten Nationen.
Neuntens: Israel ist das einzige Land, dass einem Boykott der britischen nationalen Journalisten-Vereinigung ausgesetzt ist. Ein früherer Boykott gegen israelische akademische Institutionen wurde aus technischen Gründen und diversen Verwicklungen aufgehoben. Nun wird schon wieder der Ruf von der britischen Ärztekammer laut, die entsprechende israelische Gegenorganisation von der „World Medical Associaton“ auszuschließen.
Zehntens: Israel ist das einzige Land, in dem es Leute gibt, die zur Mehrheit seiner Bevölkerung, wie z. B. den Juden, gehören, aber öffentlich fordern – aus politischen oder religiösen Gründen – den Staat, in dem sie leben, aufzulösen. Oder gibt es etwa etwas Vergleichbares zu den religiösen Stimmen der Neturei Karta zum Beispiel, die nach Teheran gereist sind, um sich öffentlich mit einem Führer, der Israels Vernichtung sucht, zu vereinigen? Oder zum Beispiel diese politischen Extremisten, die versuchen, den Staat Israel in Frage zu stellen und eine Ein-Staaten-Lösung fordern? Ich glaube, wir sprechen hier von unseren eigenen schlimmsten Feinden.....
Nur einen dieser Punkte angehen zu wollen, geschweige denn alle zehn, ist ein gewaltiges Unterfangen, das ist die traurige Wahrheit. Und diese Liste ist, wie schon gesagt, noch nicht einmal vollständig. Aber man bekommt hiermit eine Ahnung, was sich wirklich hinter den täglichen Schlagzeilen verbirgt. In einem alten Werbespruch heißt es: „Du brauchst nicht jüdisch zu sein, um Levy's Roggenbrot zu lieben!“. Nun, man muss auch kein begeisterter Pro-Israel Aktivist zu sein, um angesichts dieser Aufstellung von ungerechten Ungleichheiten bei der Behandlung Israels, Beklemmung zu verspüren. Alles was es braucht ist den Willen zur Empörung, darüber, dass solche Dinge sich vor unseren Augen abspielen.
aus: blogcentral.jpost.com // In the Trenches // – 9.Mai 2007
von: David Harris, American Jewish Committee (AJC) Executive Director
Was ist die UNO eigentlich für ein "Verein"? Dazu eine interessante Ausführung von Melanie Phillips.