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23.6.09

Sderotplatz in Berlin


In Berlin Zehlendorf (meiner Heimat) gibt es jetzt, abgesehen von der Städtepartnerschaft, seit 8. Juni 2009 ein Sderotplatz. Zur Benennung des Platzes rund um den Märchenbrunnen fand am Montag eine kleine Zeremonie statt, bei dem der Bezirksbürgermeister Norbert Kopp sprach.

Eigens aus Israel angereist waren die Bürgermeister der beiden israelischen Partnerstädte Kiriat Bialik und Sderot, Eli Dukorsky und David Bouskila; letzterer in Begleitung seines Stellvertreters, Moshe Shaoubi, sowie mehrerer Gemeinderatsmitglieder. Der Shalom-Chor sang und der Bürgermeister von Sderot, David Bouskila, berichtete von der beklagenswerten Situation vor Ort: Eine ganze Generation Kinder hat in Sderot gelernt, wie man überlebt, aber nicht, wie man lebt! Es sei für ihn von großer Bedeutung gewesen, den Shalom-Chor am Sderotplatz singen zu hören und die Freunde aus Berlin zu treffen. Die Freundschaft müsse auch an die kommenden Generationen weitergegeben werden.

30.12.08

Silvester Humor

Die Israelis haben trotz der verzweifelten Lage ihren Spaß an Sarkasmus und makabrem Humor nicht verloren.
Trotzdem sie würden zu Silverster gerne auf Raketen verzichten.




12.3.08

Rettungsaktion


In Sderot kletterte ein Mann in ein brennendes Haus, das von einer Rakete getroffen worden war. Er wollte die Kinder, die er noch darin vermutete, retten.

22.2.08

Kassam made in Israel...

Schockierende Erkenntnis für die Bewohner der israelischen Stadt Sderot: das Material, mit dem die Kassam Raketen hergestellt werden, die aus Gaza auf israelische Städte, wie Sderot niederregnen, hauptsächlich Düngemittel für den Sprengstoff sowie Bewässerungsrohre für die Raketen, stammen aus Israel, wie eine Untersuchung über die Herkunft der Bestandteile der Raketen jetzt ergab. Die Bewohner von Sderot waren schockiert, diese Nachricht zu hören. Die Sachen werden und wurden großenteils nach Gaza geschmuggelt.


Heute, Freitag, haben sich tausende Israelis aus dem ganzen Land wieder zu einem "Solidaritäts-Einkaufen" vor Shabbat in Sderot eingefunden. Ein kilometerlanger Auto Konvoi mit Flaggen und Plakaten fuhr durch die Straßen der Stadt und alle Läden und Restaurants waren gut besucht.

jerusalem.online

10.2.08

Die Köpfe der Hydra

Am Samstag war bei einem palästinensischen Raketenangriff aus dem Gazastreifen in der israelischen Stadt Sderot ein achtjähriges Kind so schwer verletzt worden, dass ihm ein Bein amputiert werden musste. Olmert wollte die "gezielte Liquidierung" von führenden Palästinensern nicht ausschließen. "Wir werden weiter alle Terroristen angreifen", sagte der Ministerpräsident.

Der israelische Wohnungsbauminister Seev Boim hat dazu aufgerufen, führende Vertreter der palästinensischen Hamas Bewegung gezielt zu töten. Im Gazastreifen müsse eine "kriegerische Sprache" gesprochen werden, sagte Boim im israelischen Militärfunk. Die Angriffe müssten "den Köpfen der Hydra" gelten, dazu zähle auch der frühere palästinensische Ministerpräsident Ismail Hanija. Bei einem israelischen Angriff mit einer ferngesteuerten Drohne wurde Mohammed d Mutar von den Essedin-el-Kassam-Brigaden der Hamas getötet. Er hatte Waffen von Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt.

Die israelische Regierung protestierte bei den Vereinten Nationen mit einem Schreiben von UN-Botschafter David Gillerman an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gegen den anhaltenden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Gillerman nannte die anhaltenden Angriffe "schwere Terrorakte" und bezeichnete den Beschuss als "Teil einer Kampagne der Hamas-Führer mit dem Hauptziel, Israelis zu töten".

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert wird derweil zu einem zweitägigen Besuch in Berlin erwartet. Am Montag ist ein Besuch des Jüdischen Museums in Berlin geplant. Für Dienstag sind Treffen Olmerts mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Horst Köhler und Bundestagspräsident Norbert Lammert geplant.


Französische Nachrichtenagentur AFP