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7.2.08

Selbstmordanschlag in Dimona

Bei dem Selbstmordanschlag palästinensischer Terroristen im Einkaufszentrum in Dimona am 4. Februar wurde die 73jährige Lyubov Razdolskaya getötet. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag und lobte ihn als „heroische Tat“.

Lyubov Razdolskaya war am Montagmorgen gemeinsam mit ihrem Ehemann Edward Gedalin auf dem Weg zu einer Bank, die sich im Einkaufszentrum der südisraelischen Stadt befindet. Als die beiden anhielten, um kurz in der Wintersonne zu verweilen, detonierte der Selbstmordattentäter seine Bombe. Razdolskaya starb auf der Stelle, ihr Ehemann befindet sich im Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva noch immer in kritischem Zustand.

Das Ehepaar wanderte 1990 aus Russland nach Israel ein und arbeitete bis zur Pensionierung im Jahr 2002 in der Abteilung für Physik an der Ben Gurion-Universität in Beer Sheva. Dieses Jahr wollten die beiden ihre goldene Hochzeit feiern. Prof. Reuven Shuker, der Leiter der physikalischen Abteilung, sagte, dass Razdolskaya und ihr Mann theoretische Physiker gewesen seien, die sich in der Erforschung von Elementarteilchen betätigt und zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht hätten. Ihr Sohn Michael Gedalin ist in die Fußstapfen seiner Eltern getreten und arbeitet ebenfalls als Professor für Physik in Beer Sheva.

Lyubov Razdolskaya wurde auf dem neuen Friedhof in Beer Sheva begraben. Sie hinterlässt ihren Ehemann, der noch immer um sein Leben kämpft, und zwei Söhne, Michael und Constantine.

Außenministerium des Staates Israel, 04.02.08

18.8.07

Tunnel entdeckt


Die israelische Armee hat mal wieder einen Tunnel im nördlichen Gazastreifen entdeckt, den die Terroristen heimlich unter dem Sicherheitszaun entlang gegraben hatten, um vom westlichen Negev aus Terrorangriffe auszuführen. Abgeschossene Raketen hätten Ashkelon treffen können.


Der Eingang des Tunnels befand sich in einem Gewächshaus für Tomaten. Der Tunnel wurde inzwischen gesprengt.

Arutz Sheva

7.7.07

Religionsführer und der Jihad

Eine Gruppe von 16 hochrangigen islamischen Geistlichen aus Saudi-Arabien hat in einer Erklärung die Palästinenser zur Fortsetzung ihres Kampfes gegen Israel aufgefordert. "Haltet am Weg des Jihad und des Predigens fest – und gebt Acht, dass er nicht nachlässt, wappnet euch gegen die Gefahr derer, die auf der Lauer liegen", heißt es in dem Schreiben, das auf einer islamistischen Internetseite veröffentlicht wurde. Mit der Erklärung stellen sich die Mitglieder der einflussreichen religiösen Führungsschicht gegen den Kurs der saudiarabischen Regierung in der Nahost-Frage, denn die mit den USA verbündete Regierung in Riad unterstützt den Palästinenser-Präsidenten Mahmoud Abbas (Abu Mazen). Auch Spendensammlungen für die Hamas sind den Geistlichen ein Anliegen, gegen das die saudiarabischen Behörden vorzugehen versuchen.

derStandard.at


15.6.07

Die Abgründe unmenschlichen Greuels

Zwei Frauen aus Gaza, eine schwangere Mutter von acht Kindern und ihre Nichte, vierfache Mutter, hatten vor ca. einem Monat ein zur gleichen Zeit ausgeführtes Selbstmordattentat in Tel-Aviv und in Netanja geplant. Der Sicherheits-Service in Israel (GSS) hat die Umstände dieser geplanten Tat jetzt zur Veröffentlichung freigegeben. Nach Angaben des GSS hatten die zwei Frauen die Humanitär-Politik Israels ausgenützt und wollten mit einer gefälschten Erlaubnis für medizinische Zwecke Israel betreten. Der Anschlag wurde vereitelt.

Die Mutter von acht Kindern, Fatma Hassan Zeck, 39, erwartet ihr neuntes Kind und arbeitete zu der Zeit in dem Personalbüro für Frauen der „Islamic Jihad“ Terrororganisation in Gaza. Sie hatte ständigen Kontakt zu Terroristen-Mitgliedern, da sie zuständig war für die Koordination zwischen der Ausrüstung der Terrorgruppe und den Frauen, die sich für Selbstmordattentate in Israel zur Verfügung stellen wollen. Vor drei Monaten hatte ihre Nichte, Roda Ibrahim Habib, sie darauf angesprochen und sie beschlossen diesen Doppelanschlag zusammen zu machen, und bereiteten sich daraufhin entsprechend darauf vor. Sie trafen sich mit den zuständigen Leuten, die alles für Terroranschläge vorbereiteten und hatten bei diesen Gesprächen auch einige ihrer kleinen Kinder dabei, die mitanhörten, wie minutiös geplant wurde, wie und wo sich die Frauen in die Luft sprengen würden. In einer Zeremonie wurden die Frauen fotografiert, in entsprechender Kluft mit einem Gewehr und einem Koran in den Händen.
Der Plan war, dass sie in den genannten Städten an einem Ort, wo sich viele Soldaten oder Zivilisten aufhielten, zu gleichen Zeit den Sprengstoff zünden sollten. Sie wurden unterwiesen,
wie sie den Sprengstoffgürtel zu bedienen hätten. Um nach Israel zu gelangen, konnte die „Islamic Jihad“ eine gefälschte medizinische Durchreise-Erlaubnis für die jüngere Frau, Habib, erhalten, mit der sie vorgeben wollte, dass sie zu einer dringenden ärztlichen Untersuchung nach Ramalla müsse, wobei Zeck sie begleiten sollte. Sie verließen Gaza am 20. Mai und wurden aber noch am Erez-Grenzübergang nach Israel entdeckt und verhaftet.


Oft wird Israel von linken Organisationen gescholten, weil es Beschwerden von den Arabern der PA gibt, die gezwungen werden, lange bei Sicherheitskontrollen
an den Check-points warten zu müssen und ihnen dadurch angeblich auch medizinische Hilfe verwehrt wird. die Sicherheitsbehörden Israels weisen jedoch darauf hin, das dieser Vorfall nur einer von vielen ist, wo Araber die humanitären Regelungen ausnützen, um Israelis zu töten.

Quelle: ArutzSheva