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4.7.07

Gekidnappter Reporter Alan Johnston frei


Der vor vier Monaten von der islamischen Terrorgruppe "Army of Islam" gekiddnappte englische BBC Journalist Alan Johnston ist heute freigelassen worden.
Auf einer Pressekonferenz in Gaza City inszeniert durch den Hamas Anführer Ismail Hanijeh, wurde Johnston als freier Mann präsentiert. "Es ist die fantastischste Sache, frei zu sein" sagte Johnston vor der BBC, und erklärte, dass die Gefangenschaft Angst einflößend gewesen sei. Vor dem Sender Al Jazeera bedankte er sich bei Hamas für den Einsatz, der zu seiner Freilassung führte.

Die Hamas und die von dem mächtigen Clan Dochmush geführte Kampftruppe "Army of Islam" hatten sich in den letzten Wochen gegenseitig Männer entführt und gefangengenommen. In den letzten Tagen haben sie sich zusammengetan und Gefangene ausgetauscht, und besprochen, ihre Angriffe miteinander zu koordinieren. Im Zuge dieses Austausches konnte Alan Johnston "freigekauft" werden.
In wieweit es Hoffnungen gibt, dass Gilad Shalit jetzt ebenfalls freikommt, ist schwer zu sagen, weil sein Fall ein anderer ist und andere Verhandlungspartner im Spiel sind.

Arutz Sheva
Al Jazeera


19.5.07

Verbot auszuwandern

Eine neue islamische Anordnung des Muftis von Jerusalem und Palästina verbietet Moslems das Heilige Land zu verlassen. Diese Erlasse zeigen eine tiefe Angst in der arabischen Welt, dass mehr und mehr junge Leute in der PA weggehen und ihr Glück im Ausland versuchen. Da heißt es: „Es gibt viel Gerede dieser Tage in unserem Land Palästina über Emigration, speziell unter den jungen Leuten. Das ist so wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation und aus dem Wunsch heraus in anderen Ländern eine Lebensgrundlage zu finden. Das zeigt sich in dem Ansturm auf die Botschaften der westlichen Nationen mit Anfragen um Visa. Basierend auf den Anordnungen des Propheten Mohammed und seinen Freunden, ist Auswandern aus dem gesegneten Land, um für immer in anderen Ländern zu leben, was das religiöse Gesetzt angeht, nicht erlaubt. Die Menschen in diesen Gebieten müssen in ihren Wohngebieten bleiben und sie nicht Eindringlingen und Eroberern überlassen. Dann werden sie einen ehrenvollen Akt ausführen und eine Stütze für die Al-Aqsa Moschee sein und die gute Botschaft des Propheten verdienen....“

16.5.07

Chaos im Gazastreifen

Im Gazastreifen hat der blanke Terror im Stil der Al Qaida in Afghanistan Einzug gehalten, denn über 100.000 Palästinenser sind bewaffnet und Entführungen, Tötungen, Terroranschläge – vor allem auf westliche und christliche Einrichtungen - und Ehrenmorde (natürlich an Frauen) nehmen mehr und mehr zu. Es geht nicht nur um die zwei „Parteien“ Fatah und Hamas, deren Führer nämlich hier schon längst die Kontrolle verloren haben, sondern um kleine Terrorzellen, neue politische Organisationen und Familien-Clans, die die wirtschaftlichen Interessen ihrer Familien sichern wollen, und dazu haben sie Berge von Waffen in ihren Häusern lagern. Die Hamas, als führende Partei der Palästinenser, wagt nicht, die Milizen zu entwaffnen und plant nun, noch mehr Israelis zu entführen, um eine israelische Militäraktion zu provozieren. Sie hofft dadurch, von ihrem Unvermögen, die Palästinenser zu regieren ablenken zu lassen.

Ganzen Artikel lesen: Nahost Focus.com

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